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JSR Chassis für DSC Klasse 1

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Seit Herbst letzten Jahres haben Falk und ich an einem Klasse 1 Chassis gearbeitet. Zum ersten Lauf der DSC Mitte wurde es fertig und war auf Anhieb nicht nur schnell, sondern auch sehr gutmütig zu fahren. Im folgenden Bericht zeigen wir den Aufbau mit einem eher ungewöhnlichen "Deckel", dem schon lange nicht mehr für siegfähig erachteten Porsche 911.



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Das Fahrwerk mit seiner 2mm Messingplatte, 48mm breit (hinten 66mm), ist für die DSC Klasse 1 entwickelt und lässt sich im Radstand zwischen ca. 90mm und 101mm einstellen. Dabei kann das Federelement "grob" auf drei verschiedene Längen eingestellt werde, während der Vorderachshalter nochmals für die Feinjustierung in Längsrichtung sorgt. Natürlich ist am Federelement auch ein "Lift" vorhanden, damit der body angehoben werden kann, sodaß die Vorderräder nicht im Radkasten schleifen.



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Das Federelement beinhaltet auch die Federung, die hintereinander mittels T-Hülsen und mittleren Federn für mehr Agilität sorgt.



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Der gefräste Alu Vorderachshalter ist 40mm breit, damit auch schmal bauende Karosserien bequem mit den 6mm breiten Rädern verbaut werden können. Man kann mit 22mm Reifen fahren, durch unterlegen von Distanzplättchen kann man beliebig variieren.



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Mittels zweier kleiner schmaler Carbonstreifen kann man die Messinggewichte sehr individuell in den Chassisaussparungen platzieren, um das Fahrwerk auf die jeweilige Strecke perfekt anzupassen.



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Unser Leitkielhalter ist bewusst in U-Form, damit das Chassis beim einlenken in Kurven ein wenig mehr Flexibilität erhält, das zu einer "weicheren" und ruhigeren Strassenlage führt. Ein normaler JP Leitkiel findet Verwendung, damit erreicht man eine lichte Höhe von 2mm zur Bahnoberfläche. Der gefräste Alu Motorhalter wurde extrem flach gehalten und lässt sich bequem in der Länge verschieben, um diverse Getriebekombinationen zu ermöglichen. Er wird mit zwei Schrauben gehalten, ein kleiner rechter Winkel dient der Stabilisierung und der Hitzeableitung.



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Der Alu Hinterachshalter ist genauso filigran wie der vordere, zeichnet sich dennoch durch Stabilität aus. Er ist 32mm breit, damit wir das Zahnrad "verkehrt" herum fahren können: näher am Lager und damit auch ganz dicht am Motorlager. Das bringt weniger Schwingungen, kleinere Hebelwirkung und damit einen ruhigeren Lauf. Natürlich kann die Höhe durch unterlegen von Distanzplättchen variiert werden.



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Ein ganz entscheidender Punkt am neuen DSC Klasse 1 Fahrwerk ist sein "Doppel H-Träger". Ein Fahrwerk H ist ohne jegliches Seitenspiel aber mit mehr als üblich Längsspiel ausgestattet. Das Karosserie H wird auf das Fahrwerks H gesetzt, die Breite für den Body gemessen und dann wird das Karo H mittels einer Dremel auf das richtige Maß abgeschnitten. Zur Hochzeit kann man die beiden H mittels einer M2 Schraube so miteinander verbinden, dass sich kein Wackel mehr einstellt. Damit entfällt das lästige Unterlegen mit Teflondistanzen oder das Verspannen von Gummis an den T-Hülsen, damit man das H fixieren kann. Diese elegante Lösung sorgt für eine erhebliche Erleichterung, darüberhinaus wird die Hochzeit immer gelingen, so daß der Body sich wirklich perfekt vorne und hinten "wackeln" lässt. Mit vier kleinen Hartgummi Klötzchen, die auf das Karo H geklebt werden und dem passenden Abstand lässt sich dann die Karosserie einfach überstülpen, nachdem man vorher die Karosserie unterlegt hat. Da hat jeder seine eigene Methode. Nach dem Verkleben mit 2-K Klebstoff sollte man alle vier Schrauben vorsichtig lösen (am wichtigsten zuerst die mittlere Schraube, die die beiden H Teile zusammenhält), damit man nun nochmals die Klötzchen in der Karosserie nachkleben kann. Es müssen wieder mindestens zwei Schrauben komplett entfernt werden, dann zieht man den Body seitlich vom Fahrwerk ab. Jetzt wird man festellen, dass man den perfekten Wackel hat. Am allerwichtigsten, die Karosserie hat keine Spannung. Das ist extrem wichtig für das spätere Fahrverhalten. Jetzt kann man, je nach benötigtem Karosseriegewicht, die beiligenden Messingteile an den Karohalter schrauben. Ob man mehr Gewicht vorne oder hinten braucht, ist egal. Man kann die Messinggewichte so nutzen, dass man vorne oder hinten mehr Gewicht hat, je nachdem, wie man sie verbaut. Ein saubere Lösung...



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Die Kabelführung: nachdem wir mit einem Doppel H arbeiten, ist eine Nut in die Grundplatte gefräst. Hier wird das Motorkabel eingelegt, so daß es nicht am H streift. Dies erreicht man am elegantesten mit einem hauchdünnen Stahldraht, den man einfach unter die Carbonstreifen für die Chassisgewichte einklemmt. An der Unterseite kann die Öffnung mittels einer dünnen Electrocutfolie geschlossen werden.



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Das allererste Rennen mit dem Porsche 911 hat gezeigt, dass auch eine vermeintlich "nicht performante Karosserie" durchaus in der Lage ist, mit diesem Chassis ganz weit vorne zu fahren. Aber mehr noch hat die Art und Weise überzeut, wie sich das Fahrwerk anfühlt: ruhig, agil, sicher und sehr schnell. Es wird ca. Ende März erhältlich sein, mit einer sehr guten Ausstattung und zum Großteil fertig vormontiert.



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