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D I E   Z E H N T E   -   T E I L   1 

Bericht 10. Auflage „Martinsville 500“

Eigentlich hätte die Jubiläumsauflage „Martinsville 800“ heißen müssen, wurde doch die Fahrzeit gegenüber den Vorjahren verlängert, so dass damit zu rechnen war, dass zumindest das vordere Feld die magische 800-Runden-Marke knacken würde.

Die perfekte Anzahl von 30 Startern war ursprünglich gemeldet gewesen, wovon leider einige kurzfristig absagen mussten.

Besonders gefreut hat uns, dass neben der mittlerweile großen Stammfahrer-Familie zum einen wieder einige Debütanten gemeldet waren und zum anderen ein paar altgediente NASCAR-Veteranen nach einigen Jahren Abstinenz ihr Comeback angekündigt hatten.

Bereits am traditionellen Traingsfreitag ab 16 Uhr waren ca. 20 Fahrer vor Ort, darunter insbesondere die Reisegruppen aus Bayern und Berlin, sowie die Einzelreisende aus anderen Teilen der Republik und der Schweiz.

Jeder Neuankömmling wurde zunächst registriert und mit vorbereitetem Startnummern- und Namensschild versehen. Das hatte sich in den letzten Jahren bewährt, weil es insbesondere den Debütanten und Orga-Helfern erleichtert, die vielen Namen und Gesichter zuzuordnen.

Wie üblich wurden reichlich Trainingsrunden auf beiden Bahnen gedreht. Bei der großen Anzahl hochmotivierter Trainingsbeflissener erlebte das gute alte Anstellbrett eine Renaissance und kommt daher bereits jetzt wieder auf die Merkerliste für 2019. Im Training stand neben dem Vertrautmachen mit den Rennstrecken für die Fahrer auch das Suchen und Finden der optimalen Kompromissabstimmung für die Autos im Mittelpunkt. Es ist halt jedes Jahr wieder eine Herausforderung, ein Setup zu finden, mit dem man auf den beiden in Beschaffenheit und Streckenführung grundverschiedenen Pisten zu recht kommt.

Zweites Ziel des Trainingsabends ist traditionell die gemeinschaftliche Bekämpfung der angelegten Budweiser-Vorräte. Auch hier glänzten - wie an der Strecke – die einen etwas mehr als die anderen. Mit lecker Geschnetzeltem und Spätzle als Grundlage und Zwischenschicht lies sich da schon einiges bewältigen. Manche Verzehr-Strichliste vermittelte am Ende den Eindruck, es sei hierfür ein Zusatzpokal ausgelobt worden, der unter keinen Umständen in Feindeshand fallen durfte.

Überschattet wurde der Trainingsabend von einem recht blutigen Zwischenfall (ohne Fremdeinwirkung oder Budweiser-Bezug...) inklusive Notarzt-Einsatz, Abtransport und „Tatortreinigung“.



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D I E   A U T O S 

Insgesamt nahmen 26 Fahrzeuge am Jubiläumsrennen teil. Die Fahrzeit war diesmal auf beiden Bahnen je 5 x 10 Minuten - da kamen nicht nur die Motoren ins "Schwitzen".


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D I E   Z E H N T E   T E I L   2 

Zur Beruhigung aller Teilnehmer konnte jedoch bereits am Samstagmorgen Entwarnung gegeben werden - alles unter Kontrolle!

Mittlerweile waren auch die letzten Teilnehmer hinzugestoßen. Da sich viele NASCAR124-Freunde eines der coolen MV500-Jubiläums-T-Shirt gesichert hatten, boten die 26 Starter dem Betrachter ein weitgehend einheitliches Erscheinungsbild.

Nach den letzten morgendlichen Test- und Proberunden wurden ab 11 Uhr die Autos der technischen Abnahme unterzogen und in den Parc Ferme verbracht. Die Abnahme verlief dabei sehr entspannt und ohne gravierende Befunde. Lediglich die zu geringe Bodenfreiheit unter den vorderen Karohalter-Schrauben wurde bei einigen Autos bemängelt. Nach entsprechenden Nachbesserungen waren dann aber alle Autos regelement-konform.

Beim anschließenden Foto-Shooting fiel auf, dass viele Autos nicht mit Reifendecals versehen waren. Die sind zwar gemäß technischen Reglement nicht ausdrücklich vorgeschrieben, tragen aber enorm zum optischen Gesamteindruck der Fahrzeuge bei. Der Punkt kommt auch auf die Merkerliste 2019...

Davon abgesehen, waren wieder viele wunderschön gebaute NASCARS am Start, darunter auch zahlreiche Neubauten. Keine leichte Aufgabe für die aus allen Teilnehmern bestehende Jury, sich beim „Best-Of-Show“-Wettbewerb für ein Fahrzeug zu entscheiden. Trotzdem gab es natürlich schlussendlich ein Ergebnis und einen verdienten Sieger, dazu später mehr.

Punktlich um 12 Uhr wurde die Quali gestartet, deren Ergebnis dann die Grundlage für die Gruppeneinteilung war.

Während die Rennleiter die Rennsoftware mit den Startaufstellungen fütterten, konnten sich die Teilnehmer für die bevorstehenden Herausforderungen nochmal mit großen Burgern stärken. Da immer ein Drittel des Starterfeldes Rennpause hatte, war auch wähend der Rennphase reichlich Gelegenheit zur Zwischenverpflegung mit Kuchen und Brötchen.

Bei von allen Teilnehmern in 10-Minuten-Turns auf zwei Bahnen und ingesamt 10 Spuren gefahrenen über 20.000 Runden kann hier der Rennverlauf im einzelnen nicht wiedergegeben werden.

Auffällig im Rennen war jedoch, dass Technik und Material diesmal eine besondere Rolle spielten.
Neben einer kleinen Störung in der Rennsoftware, die zu einem Abbruch und Neustart einer Gruppe auf der Holzbahn führte, hatten auch etliche Fahrer mit ihren Sportgeräten zu kämpfen.
Donald musste das Rennen vorzeitig mit Defekt beenden. Fola und Ralf mussten kleinere Reparaturpausen nehmen, Björn eine schon deutlich größere. Matthias haderte zwischenzeitlich mit dem Regler. Ingo und Thomas mussten waidwund geschossenene Autos mit gelöster Karosseriebefestigung noch einen weiten Weg über die Ziellinie tragen. Und vermutlich gab es darüber hinaus noch mehr kleine und große Katastrophen, die dem Berichterstatter im Kampfgetümmel entgangen sind.

Gegen 20:30 Uhr waren alle Gruppen auf beiden Bahnen durch und die Wettkampf-Stimmung wich einer gelösten After-Show-Atmosphäre. Es war ja auch noch etwas (aber wirklich nicht mehr viel...) Budweiser da. Ergebnisse wollten ermittelt, Zahlen kontrolliert und gegengecheckt, Pokale poliert und Urkunden beschrieben werden.



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I M P R E S S I O N E N 

     
     


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Um 21 Uhr verschaffte sich dann IG-Clubchef Matthias Gehör.

Besonderer Dank des Veranstalters und der Teilnehmer ging an Winni und Michael, die fast ohne Unterbrechungen den ganzen Tag an den beiden Bahnen als Rennleiter im Einsatz gewesen waren. Dem mittlerweile etablierten Catering-Duo Sigrid und Melanie wurden als Dankeschön Blumen überreicht. Natürlich von Markus, der sich das nicht nehmen lässt ;-)

Die erste sportliche Ehrung ging an Seb. Da es (noch) keine offizielle Deutsche NASCAR124-Meisterschaft gibt, wurde er kurzerhand zum inoffiziellen Meister 2018 gekürt. Insgesamt 12 Fahrer hatten dieses Jahr an allen drei großen NASCAR-Events (The Queen's 600 Berlin, Southern 500 Forstern, Martinsville 500 Martinsthal) teilgenommen. Aber nur einer ist hierbei die meisten Runden gefahren.

Der Best-Of-Show-Wanderpokal ging diesmal wieder an Björn, der für seinen superschönen Lowes Chevy die meisten Wertungshölzchen von allen Teilnehmern bekommen hat. Da er den Preis nun zum dritten mal gewonnen hat, darf er den Pokal behalten und nächstes Jahr muss ein neuer her (Merkerliste 2019...). Außerdem hat er damit das Kunststück vollbracht, in einem Jahr mit vier verschiedenen Autos die Best-Of-Show-Preise aller oben erwähnter NASCAR-Events zuzüglich dem in Hamburg abzuräumen. Beim Tennis würde man wohl vom „Grand Slam“ sprechen.

Die Siegerehrung für das Rennen förderte noch einen zweiten Künstler zu Tage.
Jürgen war im Mittelfeld gelandet und zwar mit exakt 777,77 Runden.
Insgesamt hatten 11 der 26 Starter den Sprung über die 800er-Marke geschafft.
Besonders genau gezielt hat dabei Lienhard mit 800,08 Runden.

Kurz zu den Podestplätzen:

Mit Platz drei fuhr Seb sein bisher bestes MV500-Resultat ein. Außerdem zog er damit mit seinem Vater gleich, dem der Sprung auf das Treppchen bereits 2016 gelungen war. Hausfrieden wieder hergestellt...

Den zweiten Platz mit gerade zwei Runden Vorsprung sicherte sich Christian, der nur zu besonderen Anlässen ein NASCAR bewegt und auch dann kein eigenes. Mit Leihmaterial in ungewohnter Disziplin ganz vorne dabei, sehr stark.

Den Sieg – und damit zugleich den Titel-Hattrick – holte sich Peter mit überlegenen 8 Runden Vorsprung. Tagesbester auf beiden Bahnen. Da hat die Konkurrenz eine Aufgabe für 2019!

Nach der Siegerehrung gab es als Absacker noch eine Runde Jägermeister für alle.
Erstens auf Jürgens 777,77 und zweitens weil das Budweiser mittlerweile aus war...

Wir freuen uns schon jetzt auf die 11. Auflage „Martinsville 500“ in 2019.
Wie üblich am zweiten Samstag im Dezember.
Und mit mehr Budweiser (Merkerliste 2019)

In eigener Sache: vielen herzlichen Dank für den sehr treffenden, schmunzelnd zu lesenden und vor allen Dingen treffend verfassten Bericht von...


...THOMAS SIEKMÖLLER!



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