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Martinsville 2014

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Martinsville 500 – die sechste Auflage





Das Martinsville 500 fand nun schon zum sechsten Mal statt – wieder mit einem großen Starterfeld und extrem spannenden Rennen. Aber wir wollen am Freitagabend beginnen.

Reichlich Fahrer aus Nah und Fern nahmen ab 16:00 Uhr die beiden Bahnen in Beschlag. Es wurde fleißig trainiert, auf der Holzbahn waren gefühlt immer mehrere Fahrer an der Strecke als auf der tricky Carreraschiene. Ob das mal kein Fehler war, denn traditionell kommen auswärtige Fahrer mit der schnellen34m Holzbahn schneller und besser zurecht, als auf der schwierigen Carrerabahn.

20 Fahrer nutzten die guten Bahnbedingungen und stimmten ihre Nascar Boliden mit einem Kompromiss ab, denn es galt schließlich auf beiden Bahnen schnell zu sein. Die Martinsthaler gaben noch Tipps, eher ein 43er, damit die Autos auf der Carreraschiene auch gut bremsen. Auf einmal wurde es merklich ruhiger, ein Duft von frischen Cheeseburgern lag in der Luft. Diesmal gab es richtige Viertelpfünder, reichlich belegt und dazu ein Bud – herrlich, was will das Nascar-Racer-Herz mehr.

Schließlich verließen gegen 1:30 Uhr die letzten Gäste die Martinsthaler Hallen – die meisten hatten um die Ecke bei Monika und der Krone Quartier bezogen.

Samstagmorgen, 8:30 Uhr, die ersten trudelten ein und schnell füllten sich die Räumlichkeiten – 34 Starter und jede Menge Zuschauer sollten es werden. Nach einer kurzen Ansprache über Regeln und Ablauf nahmen die Fahrer nochmals beide Strecken in Angriff, um das finale Set-up zu finden. Pünktlich um 11:30 Uhr startete die Wagenabnahme, in Martinsthal immer in Zweier-Teams, um zügig voranzukommen. Markus und Dieter auf der einen, Matthias und Frank auf der anderen Seite kontrollierten sehr akribisch und gewissenhaft, aus Fehlern des Vorjahres lernt man eben. Kaum Beanstandungen waren das Ergebnis.

Jetzt ging es gleich zum Best of Show, alle waren gespannt, ob Björn seinen Titel verteidigen konnte. Nein, diesmal reichte es zum dritten Platz, mit seinem gelben „verunfallten“ Renner. Zweiter wurde Schweiky und –ta ta ta ta – the Winner is. Fola. Bereits zum vierten Mal in sechs Jahren siegte ein Dodge von ihm.

Schließlich startete die Qualifikation im Anschluß. Gnadenlose Bedingungen: eine Aufwärmrunde und die zweite fliegende mußte es schon sein. Drei Teilnehmer hatten einen Abflug, darunter auch Mr.M&M Frank Schüler, dessen Pechsträhne damit schon in der allerersten Runde des Tages begann.

Qualy-Ergebnis:Peter Vogt 6,417 sec

Ralf Mierau 6,493 sec

Fola 6,507 sec

Dieter Jens 6,509 sec

Ingo Immel 6,521 sec



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Traditionell bestimmt der Trainingsschnellste, auf welcher Bahn die erste Startgruppe startet – dieses Jahr auf Holz. Peter, der Geheimfavorit und Nascar Rhein-Main-Meister 2014 war unglaublich schnell auf beiden Bahnen und zeigte, was in ihm und seinem Auto steckt. Ralf wußte gar nicht, wie er die zweitschnellste Runde schaffte und war sichtlich von sich selbst überrascht. Fola und Dieter hat man vorne erwartet, Ingos Auto zeigte auch schon im Training, wie schnell es und er waren. Und Favorit Markus? Platz 7 mit eher vorsichtiger Fahrweise – er wollte also vorlegen;-)

Wie gewohnt fuhr man auf beiden Bahnen parallel, wie immer 5 x 7 Minuten und die beiden Rennleiter Wilfried und Alex schickten die Teilnehmer auf die lange Reise.

Ohne jeden Turn kommentieren zu wollen, ein paar Dinge fielen auf:

-die Autos liegen immer besser, im Vergleich zu den ersten Jahren wurde da viel verbessert

-die Fahrer gehen sorgfältiger mit den Autos um, fahren auch sicherer (Ausnahmen gibt es immer)

-einige Fahrer sind und bleiben schwer zu überholen

-insgesamt ist die Spitze dichter geworden, bei den Autos und den Fahrern

-die gesamte Atmosphäre beim Martinsville ist angenehm, gelegentliche emotionale Überreaktionen werden traditionell beim gemeinsamen Fläschchen Bier abgekühlt, NASCAR eben!



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Ein paar Worte zu den Kämpfen an der Spitze: Bei Halbzeit führte auf der Holzbahn Peter knapp vor Dieter, auf der Carrerabahn war Markus eine Klasse für sich. Im Fernduell (Nachrichtenboten pendelten von Bahn zu Bahn) sollte die Entscheidung fallen. Dieter setzte auf seiner „ Lieblings-Carrerabahn“ zum Höhenflug an und setze Tagesbestzeit. Während der Fahrt im letzten Turn wurde geflüstert, Markus habe einen Krampf im Unterarm und hat ein paar Runden verloren. Fola zeigte, was in seinem Dodge steckte, Peter konnte die Pace nicht mitgehen, Ralf eben so wenig. Dieter übertraf Markus‘ Bestleistung um 1,5 Runden, wie schnell war Markus auf der Holz? Leider verlor er durch das Handicap ein paar Runden und konnte so nicht ganz die Rundenzahl erreichen, die nötig gewesen wären, um ein Duell auf Augenhöhe zu führen – denn eines ist sicher, es wäre um Zentimeter gegangen. So endete ein Tag mir spannenden Rennen mit Dieter’s erstem Martinsville Sieg, Peter wurde Zweiter vor Markus. Matthias-ich-fahre-nicht-mit-mein-Auto-geht-nicht-Glaser wurde toller Vierter vor Ralf, Fola, Kai und Sven. Wolfgang und Ingo komplettieren die Top 10.

Damit ist fast alles gesagt, natürlich waren die Jungs der IG Slotracing Wiesbaden fleißig und haben für einen reibungslosen Ablauf in Küche, Rennleitung, Catering, Techn. Abnahme usw. gesorgt, so wie man es eben in Martinsthal gewohnt ist. Die Catering-Chefin hat für‘s leibliche Wohl gesorgt, es scheint wieder allen geschmeckt zu haben. Ein Teilnehmer: „Ich komme wegen des leckeren Essens, nicht wegen der Rennen, die sind Beigabe.“ Na ja, ein wenig übertrieben;-) Bei ein paar Bud ließ man den Renntag ausklingen, die Siegerehrung stellte den würdigen Abschluß der Veranstaltung dar und man konnte den neuen Sticker des Martinsville 2014 ( danke an Marius MSN ) wieder an seinen Rennkoffer kleben.

Man sieht sich 2015, bis dahin wünschen wir allen frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und alles Gute für 2015.





Frank Schüler und Dieter Jens



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