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LEMANS CHALLENGE 2006

1.LeMans Challenge am 19./20.5.2006 in Bischofsheim

Bereits zum 11ten Mal fand nun die LeMans Challenge statt, erstmalig auf dem sehr schönen Gelände und den tollen Räumlichkeiten des MSC Bischofsheim.
Viele neue Gesichter waren unter den insgesamt 21 Startern, leider fehlten aber auch einige alte LMC-Hasen. Natürlich gab es auch wieder etliche Absagen in letzter Minute, aber dennoch ließen sich die anwesenden Starter den Spaß nicht nehmen. Durch die 21 Starter war eines garantiert: ein relativ stressfreies Wochenende, viele Gespräche in den gemütlichen Clubräumen bei gewohnt leckerem Essen und viel „Fahren & Drücken“.
Am Freitag Nachmittag nutzten die ersten Fahrer die Gelegenheit, ihre Autos auf die tückische und nicht leicht zu fahrende Strecke abzustimmen. Am Abend gab es bereits erste Fachgespräche an der Bar und man war gespannt auf den Renntag.
Samstag Vormittag rief dann Dieter Jens zur Fahrerbesprechung und mahnte auch noch einmal die Aufgaben eines Streckenpostens an. Gerade in Bischem ist es wichtig, schnell zu reagieren, damit größere Schäden an den wertvollen Autos vermieden werden. Durch eine kurze Abstimmung einigte man sich darauf, alle drei Klassen am Samstag zu fahren. Die technische Abnahme führte Matthias Parke in gewohnt lässiger und zugleich strenger Art und Weise durch. Dieter Jens machte den Concours für die vielen neuen Fahrzeuge ( und erklärte anhand eines Teilnehmer Fahrzeugs, warum dieser Wagen 19 Punkte und keine 20 Punkte bekam) und Alex Jens war der man am Laptop, der die Gruppeneinteilungen und die Auswertung vornahm. Ein herzliches Dankeschön gilt Peter Vogt, der die Rennleitung wie immer souverän abspulte. Auch unser Fotograf Rüdiger Krieger war permanent auf Schnappschussjagd.
Um 12:30 Uhr startete schließlich die Klasse 1. Fünf Fahrer waren das erste Mal bei der LMC dabei. In der ersten Startgruppe kämpften die Teilnehmer mit der Strecke und ihren eigenen Autos, so dass es etliche Unfälle gab.
Ruhiger wurde es in Startgruppe 2: Philip Kremer setzte den legendären Mercedes SLR von 1955 ein und belegten schließlich Platz fünf. In der Spitzengruppe fuhren Dieter Jens mit seinem brandneuen blauen Chevron B12, Alex Jens mit seinem selbstgebauten Chevron B8, Stephan Eder mit dem Ferrari 375 Plus, Matthias Parke mit seiner bekannten Corvette und Michael Niemas mit seinem Mercedes 300 SLR. Schnell setzten sich Matthias und Dieter an die Spitze und fuhren dem Rest auf und davon. Dieter Jens hatte schließlich die Nase vorn und gewann die Klasse 1 vor Matthias und Alex.

Nachdem sich die Fahrer mit Spaghettis und Salaten sowie vielen süßen Kuchenteilen gestärkt hatten, ging es zur Klasse 2. In der ersten Gruppe fuhren Markus Pastorek, Rudi Seelmann, Jürgen Otto, Stefan Stumpf, Niklas Mages und Christof Kremer. Christof ließ mit seinem Porsche Carrera 6 keinen Zweifel aufkommen, wer diese Gruppe gewinnen würde und fuhr 222,25 Runden. Starker Zweiter wurde der 11jährige Niklas Mages, der seinen Martini 917 auf 218,02 Runden fuhr. Ein klasse Einstieg für den Jungen, der erst ein dreiviertel Jahr Slotracing betreibt.

In der zweiten Startgruppe gingen Gino Cervi, Ralf Braun, Michael Koch, Hanko Völkel und Philip Kremer an den Start. Im Laufe des Rennens wurde ein Zweikampf zwischen Ralf und Philip sichtbar, den Philip letztendlich mit 237 Runden gegenüber 235 Runden für sich entscheiden konnte. Dritter wurde Hanko mit 219 Runden, Vierter Michael mit 211 Runden und Fünfter Gino mit 206 Runden.

In der dritten Startgruppewar man gespannt, ob jemand in der Lage war, den führenden Philip zu übertreffen.
Es starteten Basti Jens, Dieter Hartmann, Fridjof Aleith, Michael Niemas und der LMC Oldie Jürgen Janke, der jetzt der einzige Teilnehmer ist, der alle 11 LMC’s bestritt. Gratulation JJ!!!

Michael Niemas stellte sofort sicher, dass er derjenige ist, der den führenden Philip Kremer überholen wollte. Er fuhr ziemlich alleine vorneweg. Dahinter wurde es sehr spannend. Basti, Dieter H. und Friedjof rangelten um den zweiten Platz. Basti war dann der schnellste dieses Trios und hatte 229 Runden auf der Uhr. Friedjof setzte sich mit 226 Runden eine halbe Runde vor Friedjof. Michael Niemas erreichte 238Runden und übernahm die Führung.


Also musste die Topguppe sich anstrengen, um Michaels Rundenzahl zu übertreffen.

Dieter Jens (Chevron B16), Matthias Parke (Ford GT40), Stephan Eder (Porsche 907), Rüdiger Krieger (Lola T212) und Alex Jens (Porsche Carrera 6) versuchten sich um den Klassensieg .Schon schnell stellte sich heraus, dass es nur Dieter oder Matthias waren, die Michael Niemas’ Rundenvorgabe erreichen konnten. So entbrannte der gleiche Kampf wie vor 3 Wochen, als beide in der gleichen Startaufstellung und den gleichen Autos starteten. Und wieder sollte die Entscheidung in den letzten Sekunden fallen. Im sechsten Heat kam Dieter Stück für Stück näher und 10 Sekunden vor Schluß deutete alles auf dieselben Ereignisse wie vor drei Wochen hin: Dieter rollt beim Abschalten an Matthias vorbei. Denkste: 5 Sekunden baute Dieter einen Abflug und Matthias konnte durchatmen, 12 Teilstriche vor Dieter. Und beide überflügelten mit 239 Runden Michael Niemas.



In der Klasse 3 mußte also der Tagessieger ermittelt werden: Dieter oder Matthias. Alles schaute auf die beiden, doch schon schnell wurde klar, dass da noch ein Dritter Fahrer richtig schnell unterwegs war: Stephan Eder im Lancia der Scale Manufaktur. Er ließ Dieter schon gar keine Chance und auch Matthias war mit seinem Panoz machtlos. So errang Stephan seinen ersten Laufsieg bei einem DSC Rennen. Glückwunsch. Hätte der body noch mehr Punkte im Concours bekommen, so wäre das sein erster Klassensieg gewesen. So gewann Matthias nicht nur die Klasse, sondern auch die LMC 2006, Dieter Jens wurde zweiter im Gesamt und Stephan Eder dritter.

Bei der Wahl zum „Best of Show“ setzte sich Rüdiger Kriegers Lola T212 klar vor Dieter Jens Chevron b12 durch. Aber auch andere außergewöhnliche Autos waren am Start: Ginos Eigenbau Porsche 961 in der Rothmans Lackierung, sein 20 Punkte Cobra Daytona, oder auch Dieter Hartmanns Marcos waren Hingucker.
Gegen 21:30 Uhr war dann die 11te LMV bereits wieder Geschichte.

Mein persönliches Dankeschön gilt allen Teilnehmern, Sigrid für das gewohnt vorzügliche Catering, allen, die mithalfen und dem MSCB, insbesondere Peter Vogt.



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