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D M   2 0 1 9   B E R L I N 

Die Deutsche DSC Meisterschaft fand 2019 bei den Slotfreunden e.V. in Berlin statt. 37 Fahrer stellten sich der Herausforderung auf der sehr schön zu fahrenden 57 Meter langen Bahn. Viele Teilnehmer waren bereits zur Bahnöffnung und davor zugegen, um möglichst viele Trainingskilometer zu sammeln. Das war auch nötig, denn der anspruchsvolle Streckenverlauf forderte die volle Konzentratation. Durch die sogenannten "Anstellbretter" war für eine faire Belegung der fünf Spuren gesorgt. Allerdings waren Wartezeiten von einer Stunde keine Seltenheit. Aber dies galt ja schließlich für alle. Nach vielen Übungseinheiten, Abstimmen der Einsatzfahrzeuge und vielen "Benzingesprächen" klingelte Ricardo um 23:59 Uhr zur Nachtruhe. Einige Teilnehmer nutzten die Bereitschaft des Hotelpersonals, um noch eine Gerstenkaltschale als Absacker zu sich zu nehmen.

Pünktlich öffneten die Pforten am Samstagmorgen und die einzelnen Trainingsgruppen (geordnet nach Regionen) nahmen die die Möglichkeit wahr, die Autos final mit den richtigen Reifensätzen auszustatten und die Boliden rennfertig zu machen. Gegen Mittag versorgte man sich an der gut gefüllten Theke mit Essen und Trinken, das die stets gut gelaunte und immer freundliche Crew bereit hielt. Die erste Entscheidung der DM rückte näher. Nach dem allerletzten Warm-up wurde von den fünf Regions-Juroren eine Auswahl an Top-Fahrzeugen beider Klassen zusammengestellt. Diese wurden dann von allen Teilnehmern mittels der berühmten Gedächtnis-Zahnstocher bewertet. Und - tatatata, es gab die Sieger aus der Mitte und dem Osten. In der Klasse 1 siegte der Opel GT von Ralf Zawiasinski, in der großen Klasse war der JP-Jubiläums Shadow von Holger Gleitsmann der Sieger. Glückwunsch an beide, aber auch an die vielen anderen, die wunderschöne Autos an den Start gebracht haben.

Qualytime, jetzt wird es ernst. Es stellte sich heraus, dass man ca. 8,9 Sekunden pro Runde fahren musste, um in die Top Ten zu kommen. Mit 8,869 Sekunden landete Lienhard auf Platz 6 und verpasste die Top Startgruppe um 3/1000 Sekunden. Die hatte Helmut Schmid Vorsprung und war völlig überrascht von seiner Topzeit. Platz 4 für gehörte dann Robert Schulz, der Kay Reinhardt den Vortritt lassen musste. Dieter Jens legte eine 8,679 hin und wartete auf Patrick Brau, der weit hinter ihm an den Start kam. Patrick fuhr auch gleich niedrige 8,7er Zeiten, doch er schaffte es nicht ganz. Er blieb schließlich bei 8,687 sec stehen und damit 8/1000 hinter Dieter.

Im Rennen fuhr Patrick dann einen klaren Start-Ziel nach Hause, ungefährdet und mit fast 5 Runden Vorsprung auf Lienhard, der wohl am konstantesten über alle Spuren mit nahezu identischen zeiten unterwewgs war. Robert wurde Dritter vor Dieter, der gefühlt 10x neben der Spur war und knapp seinen Vorsprung vor Kay verteidigen konnte.

An der Hotelbar trafen sich die Mitte-Jungs und die Nordlichter, um noch einmal alles Revue passieren zu lassen. Schließlich wurden gegen 1:00 Uhr die Lichter in der Bar gelöscht und man kroch unter die eigenen Bettdecken, um ein paar Stunden zu schlafen und den letzten Tag konzentriert anzugehen.

Im Qualifying gab es das (fast) gewohnte Bild. Dieter legte eine 8,664 vor, doch Patrick ließ das Vortagsergebnis nicht auf sich sitzen und konterte mit der Trainingsbestzeit von 8,592 Sekunden! Dahinter waren dann die bekannten Gesichter mit Robert Schulz, Kay Reinhardt und diesmal Lienhard anstatt Helmut in der Topgruppe. Die Plätze 3 bis 12 lagen in der Endabrechnung gerade einmal gut eineinhalb Runden auseinander! Daran sieht man, wie eng es bei dieser DM zuging und wieviel Konzentration es erforderte, in der Rille zu bleiben. Ein Abflug und es waren zwei Plätze dahin....Ich empfehle, sich die Ergebnislisten einmal in Ruhe anzuschauen. Lange Rede kurzer Sinn: Patrick zum zweiten Mal souverän in Siegeslaune , dahinter diesmal Dieter mit zwei Runden Rückstand. Ein weiteres ausgezeichnetes Rennen lieferte Kay Reinhardt mit dem dritten Platz ab, weitere 2,5 Runden zurück. Dann liefen Lienhard und Andreas Durm ein, der diesmal sehr konzentriert blieb und mit dem fünften Platz belohnt wurde.

Alles weitere kann man sicher bei dem ein oder anderen Nachrichtendienst der sozialen Netzwerke nachlesen. Dies soll auch nur ein kleiner Eindruck aus "Mitte-Sicht" gewesen sein. Diese kleine Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Ausführlichkeit oder Vollständigkeit. Wie gesagt, ein wenig Mitte-lastig, auch wenn es allen hoffentlich gefallen hat. Mir machte es sehr viel Spaß, die Gespräche, neue Leute und die Herzlichkeit der Berliner Truppe lassen mich schon auf Januar 2020 freuen, wenn ich mit MP (Ex-Werkscheffe) zusammen an den Start gehe und wir beide gemeinsam nach vielen Jahren die JP...Farben mit einem Lola T70 in eben diesen JP...Farben an den Start bringen. Ach ja zum Schluß, die Mitte rockt!

PS: Ich bin sicher, in den einschlägigen Foren wird es bald jede Menge Bilder vom pinken Pressefotografen Heinz M. geben!
PPS: Ergebnisse auf der DSC Seite im Scaleracingforum, Platz 2 Gesamt Dieter vor Lienhard, da er bei Punktgleichheit mehr Runden gefahren hat



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