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DSC Cup 2012

I N O F F I Z I E L L E   T E A M W E R T U N G 

Eine sicher ganz interessante Statistik ist die inoffizielle Teamwertung. Dabei wurden die drei besten Fahrer pro Region gewertet und alle drei addierten Werte ergeben das Gesamtergebnis der Region. So schrieb dann Stefan Plass auch euphorisch: die Mitte rockt!



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I N O F F I Z I E L L E   T E A M W E R T U N G   D M   2 0 1 2 

1.Mitte P.Brau (187,5), D.Jens (182,0) und B.Jens (169,5) 539,0
2.West F.Hermes (185,0), G.Benecke (157,0) und M.Knippschild (147,0) 489,0
3.Süd P.Studer (172,0), P.Berg (162,0) und K.Rölli (154,0) 488,0
4.Ost F.Reichbott (174,0), J.Puschmann (153,0) und P.Staudte (150,0) 477,0
5.Nord M.Parke (168,0), U.Günther (154,0) und H.C.Strauch (147,5) 469,5
6.Euregio H.Völkel (160,0), M.Schneider (158,0) und R.Braun (136,0) 454,0


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Deutsche Meisterschaft DSC 2012 in Bestwig

40cm oder wie ich die Deutsche Meisterschaft verpasste

Eines möchte ich vorweg sagen: das waren die spannendsten DSC Rennen der letzten Jahre. Beinharte aber immer faire Zweikämpfe, minutenlanges nebeneinander fahren und zum Schluss fehlten 40 cm zum Deutschen Meistertitel.

Aber von vorne aus meiner subjektiven Betrachtungsweise, und zwar im Telegramm Stil:

Super Location, gute Bahnbedingungen für alle, tolle Idee mit sehr guten Ausgabemotoren, Qualifying und ein sehr gutes Catering bei toller Stimmung unter allen angemeldeten und auch anwesenden Teilnehmern.

Nachdem am späten Mittwoch Abend meine beiden Einsatzautos fertig wurden rollten sie ihre allerersten Meter im Training auf der Siegener Bahn. Beide schnell, aber zu leicht, es musste noch mit Wolframknete getrimmt werden, und auch etliche Anbauteile wie Spiegel usw. fehlten noch. Kein Problem, die Nacht war lang. Bastis Autos waren auch fertig, doch sein schwarzer Jaguar hatte Macken: mal lief er wie die Pest, mal wollte er gar nicht. Wir wollten dann am Samstag morgen noch mal alles durchtesten.

Gesagt, getan. Komplettumbau, Motor in den gelben Jaguar, noch einmal alle Spuren durchfahren und mit der 4 Jahre alten Kiste an den Start gehen. Der lila Lola rollte gut, Basti war zufrieden. Dieter hatte seinen nagelneuen roten Chevron B8 gut getrimmt, schnelle Zeiten, aber nicht superschnell, dafür extrem sicher. Danke an Steve, der am Wochenanfang noch ein brandneues passendes Vorderteil per Express aus der Schweiz geschickt hatte, damit ich den Chevron überhaupt fahren konnte, denn der Radstand war viel zu kurz am nagelneuen Testchassis. Der giftgrüne Lola lief ähnlich wie der lilafarbene, nur mit den Reifen hatte ich noch gar keine Erfahrung auf diesem Auto. Also den Schliff vom lilanen kopiert und hoffen, dass es funktioniert.

Qualy Platz 5 für den Chevron, ich war zufrieden. Im Rennen dann ein Kopf an Kopf Kampf mit Patrick, und immerhin ein nicht erwarteter Platz 2 mit der nagelneuen Kiste. Basti presste den Uralt Jaguar auf Platz 8, eine feine Leistung.

So, nun zum Qualy der Klasse 2: Basti fuhr auf Sicherheit und startete in der zweitschnellsten Gruppe, währen Dieter Topqualifier wurde, was für ein Ding! Im Rennen dann hatte Basti anfangs unverschuldete und eigene Abflüge, lag auf Platz 5 seiner Gruppe und hatte schon die Schnauze nach dem ersten Turn so richtig voll. Mahnende und auch aufmunternde Blicke und Gesten der Mitte Truppe (incl. Papa Jens) verliehen ihm Flügel und er hämmerte eine schnelle Zeit nach der anderen in die Bahn. Schließlich landete er in der Klasse 2 auf Platz 5, eine super Leistung.
Dieter startete als Polesetter auf der ungeliebten Spur 1 und hatte auch gleich Pech: drei Autos lagen in der Startkurve im Weg und einer davon knallte auch seinen grünen Lola raus. Patrick und Frank kamen als einzige durch und Dieter hatte schon 20 Meter verloren, bevor es überhaupt richtig losging. Also Aufholjagd starten und pressen….Peng, wieder ein Abschuß. Damit war im ersten Turn schon fast eine Runde verloren, die Nerven lagen blank und ein eigener Abflug kamen dazu. Na ja, es sind ja noch 5 Turns. Ab dem dritten Turn legte sich die Nervosität im Feld und was jetzt folgte, war Scaleracing vom Feinsten: Dieter und Frank fuhren im fünften Turn 5 Minuten nebeneinander, standing ovations der Zuschauer. Und im letzten Turn das gleiche Spiel: Frank vorneweg und Patrick und Dieter im Tiefflug, Zentimeter für Zentimeter kam Dieter näher. Und dann war Schluss. 40 cm hinter Patrick kam Dieter zum Stehen. 40 Zentimeter!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nur einen Hauch vor Patrick und ich wäre Deutscher Meister gewesen, Frank Zweiter und Patrick Dritter. Aber so ist es im Spitzen Racing: Zentimeter entscheiden mittlerweile, oder ein Abflug mehr als der Gegner, schon hat man einen Platz verloren. Frank im alten BMW Shirt, Patrick und auch Dieter richtig verschwitzt, das um 10 Minuten vor Mitternacht! Es war ein absolut tolles Rennen, jetzt sehr persönlich aus meiner Sicht geschildert, doch die vielen Gratulationen nach dem Rennen, der Beifall der Zuseher und das Wissen, das man absolut am Limit mit Kollegen diesen Sport betreibt, das macht schon ein wenig stolz.

Ich hatte ein tolles Wochenende mit vielen netten Leuten und sage „herzlichen Glückwunsch“ an den neuen Deutschen Meister Patrick, den immer schnellen Frank, an Basti und die vielen Jungs, die dieses tolle Event ermöglicht haben.



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D M   I M P R E S S I O N E N 



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D E U T S C H E   M E I S T E R S C H A F T   D S C   2 0 1 2 

Die Deutsche Meisterschaft in Bestwig war sehr erfolgreich - Platz 3 und 6 im Gesamtklassement für Dieter und Basti Jens. Und es haben 40cm zum Meistertitel gefehlt: der Bericht bei DSC-Cup 2012.


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