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DSC Mitte 2016

5 . L A U F   I G S W 



Die 13. DSC Mitte Saison endete am vergangenen Wochenende in Martinsthal. Die IGSW richtete traditionell den Endlauf aus und sorgte damit für den wie immer perfekten Saisonabschluß.

Am Freitagabend waren bereits 15 Teilnehmer zum Trainieren an der schnellen Holzbahn, die wie üblich sehr gute Fahrbedingungen aufwies: ein Hauch Glue auf Moosgummi. Damit hält der Grip unverändert über einen langen Zeitraum, ohne dass man permanent etwas ändern muss.

Die schnellsten Jungs fuhren bereits in den 5,8 Sekundenbereich und man durfte neue Bestzeiten für das Rennen am Samstag erwarten. Bereits kurz nach Öffnung waren über 20 Teilnehmer da, eine Handvoll entschuldigte sich wegen Nichtkommens aus den verschiedensten Gründen: Urlaub, Zähne gezogen bekommen, Sehstörung usw. Allen Kranken gute Besserung und alle Gute!

Nach gutem Frühstück, technischer Abnahme und dem Concours d’Elegance traf man sich in der gemeinsamen Mittagspause zum ersten Highlight des Tages: frischer bayrischer Krusten-Schweinebraten mit Knödel und Salat! Welche göttliche Ruhe kehrte ein…Und ein Anstossen auf den kleine Klasse Best of Show gehörte auch dazu: Jürgen Schulz mit seinem wunderschönen Jaguar XKSS.



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Qualytime: die erste 5,7er Zeit fiel, dahinter nur 5,8er, wenn man in die top Startgruppe wollte. Also nochmals schneller als vor einem Jahr bei der DM. Die Rennen verliefen sehr ruhig, es gab sehr wenige Abflüge. Insgesamt waren wieder 10 Fahrer mit mehr als 240 Runden unterwegs, das war Vorjahresniveau.

So sollte es dann auch nach dem Regrouping sein: die Klasse 2 und die Klasse 1 sind mittlerweile in Martinsthal fast gleich schnell unterwegs. Und den Best of Show erzielte wieder Jürgen Schulz, der mit seinem weißen Porsche 908/3 nicht zu schlagen war.

Nach der Siegerehrung des Tages und der Saison wurden die berechtigten Teilnehmer zur DM verkündet und schließlich gab es dann noch die obligatorische Tombola: vielen Dank an das Slotracing Werk, Gerecht, Schulz und JENS SCALE RACING für die Preise.

Wer meint, dass dieser Bericht ein wenig lieblos ist, der hat recht: ich habe mich heute Morgen bereits maßlos geärgert, oder wie man in meiner Heimat sagt, man hat mir das Kraut ausgeschüttet oder das Fass zum Überlaufen gebracht, obwohl ich nach dem sehr schönen gestrigen Saisonabschluß richtig Bock auf einen tollen Bericht, Fotos und Saisonanalyse hatte. Schade für die große Fangemeinde, die wie im richtigen Leben nichts dafür kann, dass ein paar wenige „Beratungsresistente“ hart daran arbeiten, den wirklichen Enthusiasten das Leben schwer zu machen. Man wird sehen, wie es weitergeht…



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Ja es geht weiter. Wie bereits gerade geschrieben, man darf sich nicht von ein paar Wenigen irritieren lassen, alle anderen haben es verdient. Und deshalb kommt hier der richtige Bericht.

Also, geile Bahnverhältnisse, top Zeiten und gleichbleibender Belag waren wie immer in Martinsthal garantiert. Man sah in den Gesichtern viel Vorfreude auf das finale Rennen bei der IGSW. 5,6er Zeiten, ist denn DTSW Tag? Gut, dass wir an unserem technischen Gerät ablesen können, wenn Motoren dabei sind, die deutlich mehr Strom ziehen als der herkömmliche Fox. Tja, Pokern und Verunsichern gilt nicht, leider aufgefallen! Dennoch fielen einige hohe 5,7er Zeiten auf, Beleg dafür, dass sowohl die Bahn als auch die Autos top waren.

Nach dem ausgiebigen Training beider Klassen ging es zur technischen Abnahme, Patrick und Basti machten dies gewohnt routiniert. Auch wenn Patrick oft an Basti weitergab, wenn es um das Lesen der Motoren.Kennziffern ging.

Bei der Wahl des Best of Show in der kleinen Klasse machten wir es, wie bereits in dieser Saison des Öfteren: um zu vermeiden, dass manche Zeitgenossen Sympathisanten-Hölzchen zum vermeintlichen Kollegen legen, wird es wie zur guten alten DSC Startzeit gehendhabt: qualifizierte Juroren und sachkundige Modellbauer bewerten im Team, wer das schönste, modellbauerisch hochwertigste Auto hat. Und so ist sichergestellt, dass ein wirklich sehr gut gebautes und nach dem Scaleracing Gedanken bewertetes Fahrzeug gewinnt. And the Winner is: Jürgen Schulz mit dem originalgetreuen Jaguar XKSS.



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Und jetzt kam das kulinarische Highlight: der bayerische Krustenbraten nach original niederbayerischem Rezept. Alle Teilnehmer genossen die Mittagspause und fanden sich nur langsam und schwerfällig zum Qualifying ein. Hier setzte Alex O. ein Zeichen und fuhr eine nie dagewesene Fabelzeit von 5,712 Sekunden auf der Spur 3.

Die Rennen begannen und wie immer, auf der schnellen Holzbahn wurde sehr diszipliniert gefahren. Abflüge waren dann schon eher die Seltenheit. Exoten wie Cobra Daytona Coupe unf Ferrari 250 GTO sind leider nicht so häufig zu sehen, um so schöner, dass es Teilnehmer wie Jörg und Udo gibt, die einfach nur Autos fahren wollen, die Ihnen gefallen. Werner blieb diesmal klar vor seiner Edith und Rookie Thomas S. schaffte einen ausgezeichneten Platz 11. In der Topgruppe gewann Alex O. mit eineinhalb Runden vor Dieter, der wiederum 1,5 Runden vor Robert Schulz lag.

Der Concours der Klasse 2 wurde wieder, diesmal in einer etwas anderen Juroren-Besetzung, von diesen durchgeführt und der klare Sieger hieß diesmal: Porsche 908/3 Martini, diesmal gefahren von Robert aus dem Schulz’schen Clan mit einem der vielen top gebauten Autos.



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Das letzte Rennen der Saison stand an, die Zusammensetzung der Startgruppen erfolgte nach dem Einlauf der Klasse 1 Autos. Selbst in der letzten Startgruppe wurde so hart gefightet, dass drei Teilnehmer am Ende innerhalb von 12 Teilstrichen oder knapp 4 Metern lagen! Von Platz 5 bis Platz 13 lagen gerade mal 3 Runden, wie immer, eine spannende und knappe Angelegenheit in der Region Mitte – ein oder zwei Abflüge kosten da schon schnell mal drei Plätze oder mehr. Den Sieg holte sich erwartungsgemäß A.Ortmann, zweiter wurde Tristan Schulz vor Alex Jens.

Siegerehrung 1: die Tageswertung holte sich souverän mit zwei Siegen Alex O. vor Dieter J.. Chris, Robert und Alex J. Waren gerade mal innerhalb eines halben Punktes.

Siegerehrung 2: in der Mitte wurde in 2016 Alex. O neuer Champion, Dieter J. belegte den zweiten Platz vor Patrick Brau.

Nachdem alle Teilnehmer für die DM auch schon (fast) feststehen nahm die Tombola ihren Lauf: sehr schöne und zahlreiche Sachpreise wurden von den Firmen und Personen gestiftet:

-Slotracing Werk, Daniel Gerecht, Jürgen Schulz und JENS SCALE RACING.

Eine sehr gelungene Saison geht zu Ende, auch wenn es hier und da einige Irritationen gab, die es in der kommenden Saison zu vermeiden gilt:

-Concourbewertungsnörgeleien

-nicht Einhalten von klaren Reglementsbestimmungen

-Autoauseinanderziehen bis das Chassis passt (Vorbildfoto als Beweis, Thema erledigt)

-Vorderräderkontrolle (bereits dieses Jahr gut gestartet mit Vermerk im Concoursbogen)

Wunsch: mehr feedback auf die Berichte

Dennoch:

Wir können stolz sein, dass es nach 13 Jahren DSC Mitte immer noch so vielen Leuten Spaß macht, dass wir die mit Abstand meisten Starter haben, dass wir jede Menge neue Autos während der Saison sehen und dass wir alle in der Regel gut miteinander auskommen.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine erlebnisreiche und spannende DM in Neumünster und ein fröhliches Basteln und Bauen über den Winter – die nächste Saison kommt schneller als man denkt.





Dieter Jens für midnews



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4 . L A U F   R E N N C E N T E R   H O C K E N H E I M 



Monsunregen am Freitagabend, schlappe 32 Grad vor der Tür und gefühlte 40 Grad im Rennbahnraum – das waren die wettertechnischen Rahmenbedingungen des 4. Rennwochenendes der DSC Mitte. Die schnelle Holzbahn war wie immer vom Grip her gewöhnungsbedürftig – nach dem Rennen waren die Autos wahrscheinlich 2 Gramm schwerer als beim Start, soviel Reifenabrieb war in der Karosserie und am Chassis – der ein oder andere Oldie fühlte sich an die besten Siegener Zeiten erinnert.

Man konnte vor dem Rennen eigentlich schon orakeln: derjenige mit dem besten und glücklichsten Reifenschliff wird vorne sein.

Qualifying Time: 3 Runden, die schnellste wird gewertet. Und die Jugend vorne: Robert vor Tristan und Basti. Das spiegelt so etwa auch die aktuelle Performance der Jungs in der Mitte wieder, immer vorne dabei, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Allen dreien ging der Grip recht schnell verloren und sie landeten auf den Rängen 7, 12 und 13. Einzig Alex Ortmann scheint es egal zu sein, ob er auf viel oder wenig Glue fährt, auf Eis, auf Holz oder sonst einem Belag – immer vorne. So siegte er ganz knapp vor einem überragenden Robert Ries und Andreas Durm, die damit ihre besten Ergebnisse einfuhren. Auch Alex Fuchs, Ralf Z und Ralf Künzer waren ganz vorne dabei, alles Leute, die wissen, wie man für Hockenheim die Reifen schleift.



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Die beiden Best of Show kamen wieder einmal von den Top-Modellbauern Ralf Z. und Jürgen Schulz: ein wunderschöner Jaguar E in Fantasie-Lackierung und die Eigenkreation Matra 670B von LeMans - wirklich tolle Autos.


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Nach einer kurzen Pause gab es bei der Abnahme für die Klasse 2 den ein oder anderen „Mißton“ wegen eigentlich nichts: die Regeln bzgl. Motoren, deren Nummern oder Aufkleber ist eindeutig. Die technischen Kommissare Patrick und Basti kannten da auch keine Gnade und machten alles richtig: gleiches Recht für alle und keine Ausnahmen oder wehret den Anfängen!

Einige Überraschungen gab es denn auch im Ergebnis des Rennens, das Alex O wieder gewann. Eine unglaublich starke Andrea K. fuhr auf Platz 2, vor Clubkollege Ralf H. Andreas Durm bewies erneut seine starke Wochenend-Performance und landete vor Patrick, der mit einem Reifenwechsel während des Rennens sich noch weit nach vorne schob. Das hatte man schon lange nicht, dass man mit einem Reifenwechsel noch einige Plätze gutmachte. Aber wenn man schon nach dem zweiten Heat über eine Sekunde pro Runde langsamer wird macht das wohl Sinn.

Ach ja, und sechs der ersten 10 in jeder Klasse verwendeten einen speziellen Schweizer PU-Reifen, der scheint in Hockenheim wohl am besten zu gehen – Alex O. jedoch war das egal, Doppelsieg und damit schon vorzeitig Mitte Meister 2016 – Glückwunsch.

Was gab es noch: wir waren wieder 26 Starter, eine tolle Zahl während der Urlaubszeit. Und: auch kurz vor Ende der Saison waren wieder mehrere neu gebaute Autos am Start. Das macht wirklich Spaß, dass immer wieder neue Autos und Variationen aufbauen. Doch diesmal waren sogar Renner am Start, die man schon lange nicht mehr gesehen hat: BMW Coupe, Porsche 908 Spider, Jaguar XK 120, VW Käfer, Cobra Mustang und ein brandneuer Matra. Und nebenbei brachte Dieter Hartmann ein wohl einmaliges Stück mit: den Mini-Shadow MK I von 1971 aus der CanAm Serie. Alles Eigenbau und Handarbeit. Ein sicherer Kandidat für einen Best of Show!

Dann sehen wir uns in ca. 7 Wochen zum Mitte-Finale in Martinsthal, bis dahin schöne Ferien und eine gute Zeit.



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3 . L A U F   S R T   F R A N K F U R T 



Freitagabend in Mainhattan – schon sehr viel los auf der Piste, die nicht die üblichen Wassersturzbäche der Unwetter der vergangenen Tage aufwies, sondern eher Gluesturzbäche von ein wenig zu gut gemeinter Streckenpräparation. Nicht nur die beiden JSR-Jungs schrieben Hilfe-SMS, wie man dem Glue und dem gefühlten nicht Vorhandensein von Spannung an den Schleifern Herr werden sollte. Aber JSR-Cheffe Dieter weilte lieber samt Ehefrau beim allseits beliebten Wiesbadener Wilhelmstrassenfest, hatte er wohl schon so eine Vorahnung…

Na ja, nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird und am Samstag wurden die Bedingungen ein wenig besser, obgleich bei den meisten die unerklärlichen Stromprobleme blieben und man schwer damit zu kämpfen hatte, Power zu finden – außer den Heimascaris und Alex O., die eine halbe Sekunde schneller waren als der Rest der Welt. In unserem Fall waren das immerhin wieder 27 Teilnehmer. Kurz vor Ende des Training dann das Gerücht oder der Tipp des Tages: schneidet mal den Leitkiel hinten 5mm ab, dann funzt es auch bei Euch. Gesagt, getan, bei einem Einsatzauto mal schnell den geliehenen Seitenschneider angesetzt, Auto auf die Bahn gestellt, gefahren und 3/10 gefunden. Auch im hohen Alter lernt man immer noch dazu. Nachdem nun der Strom abgeschaltet wurde schnell noch auf Verdacht die Leitkiele der Klasse 2 Autos zurecht gestutzt, in der Hoffnung, das wird schon werden…

Ansprache, Bauch vollgeschlagen mit den weithin bekannten Burgern, Steaks und Bratwürsten, Salate und und und. Im Qualifying dann die bekannten Gesichter vorn, einzige Überraschung war Dieter’s dritter Platz, der in letzter Sekunde von Jürgen Schulz überzeugt wurde, doch zu starten und der ihm freundlicherweise 2 Leihautos überließ, den 904 frisch aus der Vitrine geholt, mit Holzreifen sozusagen und Vorwarnung, der wird nicht ganz so schnell sein. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Papa Schulz, der mir die beiden Autos zur Verfügung stellte, obwohl ich nur ein paar Runden trainierte und gar nix an den Autos gemacht habe, nicht mal Reifen überschliffen.



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Die Frankfurter Jungs zeigten sich kaum an der Bahn, und wenn sie mal da waren, präsentierte der Monitor Zeiten von einem anderen Stern. Die Startgruppen wurden eingeteilt und man startete die Rennen, die jeweils 5 x 5 Minuten gefahren wurden. Werner blieb diesmal deutlich vor Ehefrau Edith, die mit schicken orangenen Socken ohne Schuhe fuhr – man sollte halt aufpassen, wenn man mit dem Enkel Fußball spielt und der die Oma foult, rote Karte für den Kleinen und gute Besserung für die Oma! Carsten L. war nach jahrelanger DSC Abstinenz mal wieder dabei, welcome back mein Lieber. Die meisten Mitte Jungs kennen die Bahn vom SRT bereits, sodaß es gottseidank bei wenigen Unfällen blieb. Überraschend waren einige Platzierungen: Robert Ries Platz 18, Hanko Platz 14, Alex Fuchs Platz 12, Basti Platz 11….Ja, in der Mitte geht es heiß her und man muss alles geben, um in die Top Ten zu kommen. Da fand sich Peter Juchem auf Anhieb auf Platz 9 wieder, schon seine zweite Teilnahme in diesem Jahr. Aber er hat schließlich neben den bereits 42 belegten „Auto-Slotcar-Motorsport-Wochenenden“ ja noch 10 weiter frei, da kann man mal DSC fahren. Alle drei Schulzens mit dabei und Patrick als Sieger, vor Alex O. und Dieter J. mit dem „Vitrinen Porsche 904“.

Concours Time: diesmal hat sich DJ mit seinen Kollegen etwas Besonderes ausgedacht, quasi nach dem Prinzip der Ursprungs DSC und ein wenig so, wie es Hanko in der Euregio macht. Ein Team aus vier Leuten, zwei Juroren und zwei anerkannt gute Modellbauer haben in einer Vorauswahl die schönsten Autos ausgesucht. Dann hat man sich mit (in diesem Fall 6 Wagen) zusammengesetzt, und daraus die beiden Topmodelle für den Best of Show auserkoren. Damit sind wir wieder bei den Ursprüngen, einer Regelung, die Sachkenntnis, Erfahrung und Objektivität voraussetzt. Die Jungs haben das sehr gut gemacht und die beiden Sieger wurden:

Die von Jürgen gebauten Jaguar E und Porsche 908/3. Glückwunsch!



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16:30 Uhr, Start nach Regrouping mit den Klasse 2 Rennern. Rookie Thomas Siekmöller erfuhr sich einen starken Platz 15, das waren gerade einmal gut 5 Runden hinter Platz 5, Respekt! Und er ließ dabei Topleute wie Robert Schulz, Alex Fuchs, Hanko und Robert Ries hinter sich. Kai auf seiner Heimbahn war ebenfalls sehr gut unterwegs, auch Ralf Brauns Platz 13 war sehr ordentlich. Andreas Durm schaffte die Top Ten, davor die drei Jensens. Patrick Brau „nur“ auf Platz 6, Alex Ortmann auf einem Platz 5, der eigentlich Platz 1 war, Tristan auf 4. Leider kippte Dieters Auto in der berüchtigten Bergaufpassagenkurverechtsherum, traf Tristans Renner und der wiederum Alex O. und Chris Urban. Sorry, aber solche Abflüge passieren, auch in der Topgruppe, auch erfahrenen Piloten. Alex O. Auto mit deutlichen Schleifgeräuschen, dreirundendauernde Reparatur und wahrscheinlicher Laufsieg und Gesamtsieg futsch. Chris durfte schließlich jubeln, der beste Region-Mitte-Grillmaster erreichte damit seinen ersten DSC Gesamtsieg, herzlichen Glückwunsch. Jürgen Schulz fuhr ein perfektes Rennen und hatte mit einem 43er Zahnrad die richtige Entscheidung für seinen 917er getroffen: Power bis zum Schluß und schnellstes Auto in den Bergaufpassagen. Und der Mann mit den vielen belegten Wochenenden, Peter Juchem fuhr heimlich still und leise bis auf Platz drei vor!

Ein anstrengender Tag neigte sich dem Ende, etliche Teilnehmer mit ein wenig Sarkasmus auf den Lippen ob der „ungewöhnlichen Bahnverhältnisse“ beim SRT. Aber alles in allem war es wieder ein spannender Renntag, mit der schon berühmten Gastfreundschaft und den vielen Leckereien bis in den Abend hinein. Und wenn alle Einsetzer genauso schnell einsetzen wie sie fahren, freut das auch die Kollegen. Wir sehen uns wieder zum vierten Lauf in Hockenheim am 23.Juli 2016.



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2 . L A U F   M S C   B I S C H O F S H E I M 



Der zweite Lauf zur DSC Mitte verzeichnete mit 30 Startern eine tolle Teilnehmerzahl, genau so viele, wie beim Mitte Endlauf im vergangenen September. Die Bahn war anfangs sehr mit Glue bedeckt, doch das Freitags- und Samstagstraining sorgte für Besserung. Als die Rennen starteten, war ein optimaler Fahrbahnbelag vorhanden, der auch bis zum allerletzten Lauf um 20:30 Uhr gleichbeleibend war.





Doch zum Beginn des Rennwochenendes….Am Freitagabend waren bei fast sommerlichen 20 Grad etwa 12-15 Trainingsfleißige unterwegs, um das Haftmittel zu verteilen. Spaghetti und kühles Bier ließen fast schon Urlaubsstimmung aufkommen. Gegen 23:00 Uhr verließ der Redakteur samt Sohn Nr. 2 die Räumlichkeiten, um Sohn Nr. 1 vom Bahnhof abzuholen – wollte er doch auch mal in der Mitte mitfahren. Nach kurzer Nacht startete man am Samstagmorgen bei 4 Grad – Wintereinbruch? Zumindest der Wetterbericht meldete vereinzelt Schneeschauer, die aber ausblieben. Dafür regnete es fast den ganzen Tag bei wirklich sehr kühlen Temperaturen. Und die Bischemer Veranstalter heizten die Bastelräume auf Saunagrade auf!





Bereits gegen 9:00 Uhr war es ziemlich voll – und die Juroren hatten jede Menge neue Autos zu bewerten. Nach der technischen Abnahme wurde gleich der Concours d’Elegance Klasse 1 durchgeführt – Sieger wurde Stefan Plass‘ wunderschöner Ford Capri. Chris zeigte derweil seine wahren Stärken – als Grillmaster Nr. 1 der DSC Truppe in der Mitte. Man versammelte sich bei winterlichen Temperaturen draußen in der Loggia, windgeschützt und überdacht zum gemeinsamen Mittaghessen. Würstchen und Steaks, dazu ein riesiges Salatbuffet: Kompliment, das war erste Sahne. Gut gestärkt schritt man zum Qualifying, drei Runden bei höchster Konzentration. Die Topleute wurde per Zufallsgenerator für ganz vorne ausgelost, so war es Patrick Brau, Alex Ortmann Alex Jens, die vorne landeten. Robert Schulz schaffte nicht eine fehlerfreie Runde und startete damit in der Maggigruppe. Mal sehen was das noch geben würde. Schließlich schaffte sich Basti noch in die Topgruppe und Papa Jens ebenfalls. Hier das Qualyergebnis:





Alex Jens 6,747, Dieter Jens 6,748, Patrick Brau 6,780, Basti Jens 6,808, Alex Ortmann 6,809



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Da konnte man sich auf spannende Rennen gefasst machen. In der ersten Gruppe ließ ein angefressener Robert seine rote Cheetah dermaßen fliegen, dass man schon jetzt sagen konnte, das wird für eine Topplatzierung reichen. Mit 261,15 Runden fuhr er 5 Runden mehr als der Vorjahressieger der Klasse 1. In den folgenden Gruppen gab es sehr spannende Kämpfe, man schenkte sich nichts. Schließlich gab die Topgruppe nochmals richtig Gas, man wollte den Robert ja nicht aus der letzten Gruppe gewinnen lassen. Die Schulz-Familie starrte gebannt auf die Bildschirme, der Junior lag gut im Rennen. Doch die Felle schwammen davon, zumindest ein Fell. Dieter Jens fuhr mit seinem nagelneuen Jaguar den Sieg heraus, Robert wurde Zweiter, dahinter Patrick und Alex Jens. Alex Ortmann wurde Fünfter vor Basti. Das war dann auch die Startgruppe für die Klasse 2, die gleich im Anschluß starten sollte.





Nach kurzer Verschnaufpause, lecker Kuchen und der Wahl zum Best of Show in der Klasse 2 ging es dann weiter. Ach ja, den Concourssieg holte sich überlegen der neuen weiße Porsche 908/3 in Martini Lackierung von Jürgen Schulz.





Als die ersten Gruppen der Klasse gefahren waren, konnte man mit Freude feststellen, dass die Bahnbedingungen top waren: konstant, für jeden gleiche Bedingungen. Alex Fuchs musste dringend weg, startete in der Letzten Gruppe und legte ähnlich wie Robert in der kleinen Klasse richtig gut vor: 257,03 Runden. Das sollte schließlich zum sehr guten 5.Platz am Ende reichen. Die Autos waren in der Klasse 2 naturgemäß einen Hauch schneller als die in der Klasse 1. Dennoch: Die Gesamtrundenzahl der Klasse 1 wurde nicht geknackt. Als es um den Tagessieg ging, sahen die Zuschauer ein super spannendes Rennen. Die brandneuen Ferrari 512 M von Patrick und Alex O. dominierten. Dahinter balgten sich Basti, Robert und Dieter, der ebenfalls einen neuen McLaren M6B einsetzte. Dieter kam immer näher an Robert heran, der leistete sich einen Abflug. Patrick kam im letzten Heat auch unter Druck, er hatte zwei Abflüge und Dieter kam immer näher – es reichte aber nicht. Basti haderte mit dem Regler und Robert mit seinem Abflug. Alex O. ließ das alles kalt, er gewann sehr sicher. Damit hatten wir Alex O. vor Patrick, Dieter, Rober, Alex.O und Basti.





Im Gesamtergebnis hieß das dann:





1.Dieter Jens, 2.Alex Ortmann und Patrick Brau, 4.Robert Schulz, 5.Alex Fuchs, 6.Basti Jens, 7.Chris Urban, 8.Andreas Durm, 9.Tristan Schulz, 10.Alex Jens.

Man hat gesehen, wie eng es weiterhin in der Mitte ist, es gab kaum Abflüge und die Autos scheinen immer sicherer zu „liegen“. Schließlich trank man noch ein kühles Blondes, ehe man gegen 21:15 Uhr die Wirkungsstätten verließ – sich bereits auf den nächsten Lauf beim SRT Frankfurt freuend.



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1 . L A U F   S F   K A R L S R U H E 



Mit Spannung erwarteten die Verantwortlichen den Saisonstart zur DSC Mitte in Karlsruhe. Im Vorfeld hörte man von neuen Startern und Autos, von strengeren Concours Auslegungen und von dem ein oder anderen DSC Rückkehrer.

Aber beginnen wir am Freitag. Bereits 18 Teilnehmer fanden sich bei Hartmut Bohn und seinen Kollegen ein, um die schnelle und anspruchsvolle Bahn ausgiebig zu trainieren. Die Gripverhältnisse, sagen wir einmal, waren mäßig. Das heißt, kein zusätzliches Glue wurde auf dem guten Moosgummi Untergrund hinzu gefügt. Man hatte fast die Bedingungen vom Vorjahr. Die schnellsten Zeiten lagen um die 8,0 Sekunden. Und: es waren tatsächlich etliche neue Gesichter in der DSC Mitte zu begrüßen: Dirk Geiger, 13 Jahre alt, nicht nur mit dem Slotcar schnell unterwegs, sondern auch im 1:1 Motorradsport beim ADAC. Er wurde in den letzten sechs Jahren 5x Meister! Vom SRT Frankfurt kamen Edith und Werner Joras, neben Kai Wierzoch und den bekannten SRT‘lern eine starke Truppe.

Von der IG Slotracing Wiesbaden nahmen Markus Koch und Thomas Siekmöller erstmals an einem DSC Lauf teil. Und aus Heilbronn kam Franz Sebek dazu. Herzlich willkommen in der Mitte!

Gegen Mitternacht hatte man genügend trainiert, und der DSC-Rückkehrer Alex Ortmann zeigte schon, dass er gewinnen wollte. Und man diskutierte: ja, über die Einhaltung der Concoursregeln und deren Auslegung. Hier habe ich ein dickes Kompliment für Jürgen Schulz und Alex Fuchs parat, mit einer Geduld und Ausführlichkeit erklärten sie in Ruhe die Regeln, beantworteten alle Fragen und sorgten dafür, dass jeder alles verstanden hatte. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, doch die beiden haben das bravourös gemeistert.



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Am Samstag kamen dann die restlichen Fahrer nach und nach zum SF Karlsruhe, so daß man mit 30 Startern rechnen konnte. Leider haben etliche Fahrer absagen müssen, obwohl sie schon fleißig den Samstag Vormittag zum trainieren genutzt hatten. Persönliche, eher nicht so gute Meldungen sorgten für etliche Abreisen, Achim mußte sich sogar von seiner Frau abholen und nach Wiesbaden heimfahren lassen – ein Häufchen Elend war nichts gegen seinen Anblick. Gute Besserung, mein Lieber und den anderen auch alles Gute.


Bei der technischen Abnahme unterstützten die Juroren die Abnahme Kommissare Patrick Brau und Basti Jens, um letztmalig die Wagenpässe auf den neuesten Stand zu bringen. Alle Reifendurchmesser wurden festgehalten, Änderungen vorgenommen und alle mit einem guten Gefühl ins Rennen geschickt.


Der anschließende Concours d’Elegance war eine sichere Beute für Hanko Völkel’s wunderschönen Ford Escort Hundeknochen.


Qualifying Time: leider haben es die Verantwortlichen verpasst, nach einer guten halben Stunde Pause, nochmals die Qualyspur zu befahren – die beiden ersten Starter Frank Schüler und Dieter Jens landeten im Nirwana, weil ihre Autos nur schlingernd um den Kurs fuhren.

Gegen 13:00 Uhr starteten schließlich 25 Fahrer zum Klasse 1 Rennen. Die Newcomer schlugen sich tapfer, wobei Markus Koch richtig schnell unterwegs war und den zwölften Platz belegte, mit neuem ungewohnten Auto und erstmals in Karlsruhe. In der vorletzten Gruppe fuhren Patrick Brau und Dieter Jens an die Spitze, doch wieviel waren die erzielten Runden wirklich wert? Die Topgruppe gab richtig Gas, doch wie bei allen ließ der Grip im Laufe des Rennens nach, bei dem ein oder anderen mal früher oder später. Alex Ortmann schaffte es. Sich zwischen die beiden zu platzieren, Robert kam als Vierter ins Ziel vor Alex Fuchs.



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Gut gestärkt ging es am späten Nachmittag zur Klasse 2. Den Concours gewann diesmal Robert Ries mit einem Traum von Auto: dem pechschwarzen JP-Jubiläums-Shadow.

In der Klasse 2 befürchteten nun alle Teilnehmer ein weiteren Gripverlust, doch dem war überraschenderweise überhaupt nicht so. Die Klasse 2 Renner ließen sich viel besser als die schmaleren Sport- und Tourenwagen bewegen. Chris Urban hatte auch in diesem Renne daneben gegriffen und fuhr wohl mit Gesamtplatz 20 seinen Streicher ein. Andreas Durm hatte sich auch mehr vorgenommen, doch wer ein Rad verliert….Schwamm drüber, das nächste Rennen kommt bestimmt.

Erwähnenswert sind zwei Newbies, die sich sehr beachtlich geschlagen haben: Kai wurde neunter in der Klasse 2 und Markus K. erreichte einen sehr guten elften Gesamtplatz. Im Rennen um den Sieg der Klasse 2 wurde es so spannend, wie man es aus der Mitte gewohnt ist. Die Top Ten sind extrem hart umkämpft. Alex Ortmann siegte klar, doch zwischen Platz 2 und 7 lag gerade mal ein dreiviertel Runde!

Gegen 19:30 Uhr war der erste Lauf der Region Mitte „gegessen“, die viele Zeit für die leicht veränderte und straffere Handhabung bei Concours und techn. Abnahme hat sich ausgezahlt. Alle Teilnehmer zeigten Verständnis, dass es nicht 23 von 25 Autos mit 20 Punkten geben kann. Zumal es jeden einzelnen traf, die Autos werden halt bei jedem Saisonstart eingehend überprüft und ggf. neu bewertet, wenn zu große Abweichungen zum Concoursbogen festgestellt werden. Mit reichlich Applaus wurden der Schreiberling und die Veranstalter verabschiedet, es hat sich also doch gelohnt, auch wenn den Verantwortlichen ein wenig „flau“ im Magen war. Alle gut, sagt man wohl aktuell.


Wir sehen uns wieder zum Spielen beim MSC Bischofsheim am 23.4.2016! Wir freuen uns!



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