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DSC Mitte 2014

5 . L A U F   D S C   M I T T E   I G S R   W I E S B A D E N 

Die elfte DSC Mitte Saison hatte ihr Finale bei der IGSR Wiesbaden. Und was für eines. Zentimeterentscheidungen, verlorene Punkte, das große Zittern – alles war gegeben. Aber der Reihe nach….





Bereits am Freitagabend waren 16 Teilnehmer aus Nah und Fern im beschaulichen Weinort Martinsthal, um die schnelle und perfekt vorbereitete Bahn zu trainieren. Eine starke Schweizer Gesandtschaft quartierte sich „in der Krone“ ein und fuhr dann gefühlte 2.000 Runden, um sich mit der Strecke vertraut zu machen. Die Frankfurter Gang besann sich eher auf den richtigen Schliff der Reifen, während Seriensieger Patrick eher bayrisch „grantelte“: kein Grip, Autos zu langsam und ein wenig unmotiviert wirkte.

Nachdem jeder die scharfe Gulaschsuppe verzehrt hatte und ein oder zwei kühle Blonde dazu genoss, ging es kurz vor Mitternacht noch einmal zur Sache: die 5,88 Sekunden waren schon ein Hammer, Dieter J. fühlte sich sichtlich wohl mit seinen beiden Autos. Auch Patrick konnte lächeln, fuhr er doch die identische Zeit mit seinem GS-Chevron. Da hat dem „Reifenschleifgott“ doch jemand aus der Patsche geholfen und ein Paar guter Räder gegeben…Auch die Schweizer wurden in die „Schleifgeheimnisse“ für die Martinsthaler Bahn eingewiesen und fuhren sichtlich schneller.

Ganz nebenbei hatte Winni einen „Motorentester“ dabei, der an diesem Wochenende das beliebteste Spielzeug wurde: ein Tamiya Rollenprüfstand, gekoppelt mit einem Amperemeter zeigte die Stromaufnahme der Motoren unter Volllast. Klasse, ohne Gezetere und Genörgel stellten fast alle Teilnehmer ihre Autos auf „das Ding“ und konnten sich so von der Legalität ihrer Motoren überzeugen.



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Am Samstagmorgen war ziemlich schnell die Hütte voll, 25 Starter kamen zum Finale. Abnahme, Frühstück, Training – alles ging wie gewohnt seinen unaufgeregten Gang und man traf sich um 11:45 Uhr zum Qualifying. Drei Runden, die schnellste wurde gewertet. Hier das Ergebnis:

1.Robert Schulz 5,936 sec

2.Jürgen Schulz 5,970

3.Dieter Jens 5,984

4.Alex Jens 6,040

5.Achim Hellbach 6,068





Und Patrick? Auf Platz 7, damit zweite Startgruppe. Und die Concoursbögen vergessen, also 1 Punkt Abzug. Und die Kampfansage der Schulzens, dass man Patrick noch den sicher geglaubten Meistertitel entreißen möchte.





Wir fuhren 5 x 5 Minuten, so sicher wie noch nie und man konnte bereits nach gut 30 Minuten mit der nächsten Startgruppe beginnen. Kaum Unfälle, keine Chaos-Phasen, einfach nur geile Rennen.





In der ersten Gruppe setzte sich Udo mit seinem „Hockenheim-Lotus Elan“ durch, vor Michael, dem Defekt-Hanko, Axel und Klaus. In der nächsten Startgruppe gab es einen Schweizer Sieg, Patric vor Vielfahrer-Ralf und ungewohnt Alex Fuchs. Markus und Thomas dahinter. Gruppe 3: Wieder ein Schweizer Erfolg durch Kurt, gefolgt von Christian, Robert R., Tristan und Andreas, der ebenfalls vom Defektteufel eingeholt wurde. In der zweitschnellsten Gruppe ging es dann schon um die Topplatzierungen. Immerhin drei Fahrer zogen am Rölli-Kurt vorbei. Chris und Ralf Z. waren nicht ganz vorne dabei. Patrick setzte sich mit 243,08 Runden vor Basti und Paul durch.

Jetzt gings um die Wurst: erster Crash nach 3 Sekunden, Robert räumt Alex ab, der nimmt Dieter mit. Halbe Runde verloren, bevor es überhaupt losgeht…Achim und Jürgen konnten das Tempo nicht ganz halten, das Robert, Dieter und Alex vorlegten. Vor dem letzten Heat hatte Robert sichere knapp 2 Runden vor Dieter, der wiederum eine halbe vor Alex. Dann passierte es: Robert flog ab, verlor eine Runde und wurde ein wenig nervös, als Dieter immer näher kam. Zwischenzeitlich schaute Patrick nur noch auf die verbleibende Zeit, in der Hoffnung, keiner würde ihn mehr einholen können. Noch 1 Minute: Dieter kommt näher und näher. Noch 10 Sekunden, 5 Meter fehlen – und das bis zum Schluß. Robert gewinnt vor Dieter und Patrick und ist damit vor dem entscheidenden Lauf an Patrick dran. Alex bleibt Vierter vor Achim. Nun fällt die Entscheidung im allerletzten Rennen, wer der alte oder neue Mitte-Meister wird.

Damit sich die Nerven ein wenig beruhigen gab es das mittlerweile legendäre Rahmgeschnetzelte. Gut gestärkt ging man die Rennen der Klasse 2 an, nach dem obligatorischen Regrouping und der Wahl des Best of Show. Hier siegten diesmal Hanko mit seinem nagelneuen Datsun 240Z und Udo mit seinem March 707 – herzlichen Glückwunsch.



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Sodele, Showdown und letztes Saisonrennen der DSC Mitte. Hanko wollte seine „Schmach“ tilgen und setzte den ultraschnellen weißen 917er ein. Sieg mit 244,79 Runden. Mal sehen, wie lange er damit in Führung bleibt. Michael war noch ziemlich flott, Klaus, Axel und Thomas konnten da nicht mithalten. Auch Alex Fuchs fuhr mit seinem bildhübschen 917PA mit Wut im Bauch und blieb allerdings Zweiter bisher. Auch die Jungs um Ralf.Z, Chris oder Patric Hermann kamen nicht an die beiden heran. In der vorletzten Gruppe gelang es einem sehr schnellen Jürgen Schulz, die Gesamtführung zu übernehmen: 244,38 Runden. Achim und Kurt belegten die Plätze dahinter. Und jetzt sollte eines der spannendsten Rennen, und das bei einem Finale, in der Mitte-Geschichte beginnen.

3x Jens, 1 x Schulz, 1 x Brau. Alex konnte nur bis zur Mitte des Rennens mithalten, dann ließen die Reifen nach. Basti war mit dem Matra nicht in der Lage, vorne mitzumischen. So gab es dann den Dreikampf, den Patrick vor dem Start mit den Worten einleitete: „Ich gebe von Anfang an Vollgas, kein Reifenschonen, voller Angriff!“

Und genau so kam es auch: je nach Spur war mal der eine oder andere vorne. Um Zentimeter. Dieter wollte den ersten Gesamtsieg auf der Martinsthaler Bahn und eventuell noch seinen Alex von Platz drei verdrängen und bei den beiden anderen war die Ausgangslage ganz einfach: wer vor dem anderen ins Ziel kommt wird Meister. Schon lange wurde nicht mehr so beinhart aber fair gekämpft, die Autos lagen teilweise 5 Minuten Rad an Rad. And the Winner is: Patrick, ca. 15 Meter vor Dieter, der wiederum 1,5 Meter vor Robert. Alle anderen Fahrer waren im Bahnraum und ließen sich dieses Finale nicht entgehen – man hätte eine Stecknadel fallen hören.

Glückwunsch dem alten und neuen Meister Patrick Brau, Vizemeister und Tagessieger Robert Schulz sowie Dieter Jens, Dritter in der Meisterschaft und ebenfalls Tagessieger.

Bester Junior wurde natürlich Robert. Nach Siegerehrung und ein paar Kaltgetränken zur Abkühlung gab es die obligatorische Tombola, in der es wieder sehr schöne Preise gab. Überraschend zu den bekannten Sponsoren JP, Slotracing-Werk, ACT, Völkl, JENS SCALE RACING, Gerecht und COL spendete Jürgen Schulz einen Karosseriebausatz und die Schweizer, denen es wohl sehr gut bei uns gefallen hat, einen Gutschein über 50 Euro! Herzlichen Dank an alle Sponsoren!

Wir ließen den Renntag gemütlich ausklingen und möchten uns bei Wilfried unserem Rennleiter und Sigrid der Catering Chefin ganz herzlich bedanken. Auf ein Neues in 2014, Zeit zum Bauen haben wir reichlich, denn die neue Saison beginnt erst im März 2015.

midnews



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4 . L A U F   R E N N C E N T E R   H O C K E N H E I M 

Die gewohnten Favoriten oder Heimascaris, das ist hier die Frage….Aber beginnen wir von vorne. Bereits am Freitagabend waren etliche der schnellen Mittefahrer an der wunderschönen Holzbahn, um sich mit den „gluefreien“ Gripverhältnissen anzufreunden. Bereitwillig gaben die Hockenheimer Auskunft über deren „Reifengeheimnisse“, doch richtig Freude kam nicht auf, denn jeder hatte seine eigenen „Schleiftechniken“, so daß man einfach nur ausprobieren musste, was am eigenen Fahrzeug am besten funktionierte. Zeiten um die 9,6 Sekunden wurden zwar erzielt, doch bereits wenige Runden später brachen die Kisten um drei bis vier Zehntelsekunden ein. Lange Übersetzung probieren, damit die Autos ruhiger fuhren? Bremse raus? Fragen über Fragen für die Nicht-Einheimischen. Eine Lösung zeichnete sich auch um 22:00 Uhr nicht ab. Also, Gottvertrauen, am Samstag wird’s schon klappen.



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Die Renncenter Jungs sperrten pünktlich um 8:00 Uhr auf und kurz später war die Hütte voll, neuer Mitte-Teilnehmer-Rekord für dieses Jahr, 28 Starter! Alex und Patrick hatten irgendwie keine große Lust zum trainieren und starteten mit der technischen Abnahme gegen 10:30 Uhr. Alex Fuchs, endlich mal wieder dabei, bewertete jede Menge neue Autos. Schließlich konnte mit dem Best of SAhow in der Klasse 1 gestartet werden, bevor es zum Qualifying ging: eine Runde zum warm werden und dann gleich die gezeitete schnelle Runde. Ach ja, herzlichen Glückwunsch an Ralf Künzer zum Sieger des Concours d’Elegance in der kleinen Klasse mit seinem taubenblauen Mercedes 300SL.

Qualifying:

1.Dieter Jens Chevron B8 /LMK Chassis JSR 9,618
2.Robert Schulz Cheetah/JSR Chassis Werk 9,779
3.Dieter Hartmann Jaguar/Schulz Chassis JSR 9,782
4.Kurt Rölli Jaguar/Schulz Chassis JSR 9,785
5.Alex Jens Porsche/Drang Chassis JSR 9,817



Dieter setzte eine Fabelzeit, doch was war sie wirklich wert? Wir werden sehen….



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Die Rennen zeichneten sich wieder einmal dadurch aus, dass es wenig Zwischenfälle gab und die meisten Fahrer sehr zügig und fehlerfrei ihre Runden drehten. Das war auch nötig, denn die Hockenheimer Bahn verzeiht keine Fahrfehler, nicht einmal ein kleines Rutschen oder Querstehen. Und hier zeigte sich dann auch der Unterschied zwischen den Heimascaris und den vermeintlichen Favoriten. In der langsamsten Gruppe starteten u.a. Chris Urban, Jürgen Schulz und Patrick Brau. Gepokert? Einen auf Reifenflüsterer gemacht? Die Jungs schlichen förmlich um den Kurs in der Hoffnung, die Reifen zu schonen und bis zum Ende der 6x5 Minuten durchzuhalten. Sie schafften dies auch, aber eben zu langsam: die Plätze 15, 19 und 21 sind eher ungewöhnlich für dieses Trio. Aber in diesem Stil ging das sogenannte Favoritensterben weiter. Die Heimascaris fuhren extrem rund, keine Schlenker oder Ausrutscher und erzielten selbst zum Schluß noch konstante Zeiten wie anfangs. Das machte den Unterschied, nicht unbedingt der Reifenschliff. Und so überraschte es nicht, dass die ersten vier Plätze an Hoggenemer gingen: der sieggewohnte Tom vor einem fantastischen Robert, Ralf mit Ersatzauto und Dieter mit seinem brandneuen Jaguar. Best of the Rest waren Alex und Dieter Jens sowie unserem Schweizer Freund Kurt.



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Nach den gewohnten Monster Buletten, Frikadellen, Fleischküchle oder wie auch immer diese Mega Dinger heißen (oder aber Schnitzel mit Salaten) ging es zur Wahl des Best of Show der Klasse 2. Hier siegte ein bemerkenswert gut gebauter Porsche 906 Spider von Thilo Baumann, herzlichen Glückwunsch zu dieser tollen Arbeit!

So, das Regrouping sorgte für die neuen Startformationen, leider musste Paul früher weg und verpasste die Klasse 2. Aber das bevorstehende Fotoshooting bei den Handballern dürfte wohl auch Spaß gemacht haben. Auch hier hatten viele Fahrer Probleme, die Leistung ihrer Boliden konstant auf die Bahn zu bringen. Die Ergebnisse (siehe DSC Cup Tabelle Mitte) sprechen Bände. Da fanden sich etliche arrivierte Topleute auf ungewohnten Plätzen wieder. Schließlich zeigte Tom erneut, dass der Sieg nur über ihn gehen kann. Toller Zweiter wurde Dieter Hartmann, Thomas Rau und wieder Robert Ries. Alex Fuchs, Dieter J. und Bast waren diesmal die besten vom Rest.





Ein paar Gedanken:

-die Hockenheimer Jungs fahren ruhiger, ohne Aggressivität, Bremse offen, lange Übersetzung

-das können Auswärtige nur durch Übung schaffen, also mal reinschauen bei einem DSC Rennabend

-apropos: die Jungs fahren als Clubserie eben DSC, das merkt man….

-und: es gab sehr schöne neue Autos, ganz im ursprünglichen DSC Sinn: Lola T70, Commodore usw.

-danke für die 4 Eintrittskarten zum Dragsterrennen für die Sieger (nicht Hoggenemer)

-gute Besserung an Jörg, den grippegeplagten Rennleiter





Auf jeden Fall hat es Spaß gemacht, wieder viel gelernt und festgestellt, daß es schon sehr angenehm in der Mitte ist. Auch bei Saunatemperaturen im Rennraum, der Anspannung, den Zweikämpfen – ein böses Wort gibt es nicht. Und durch die ungewöhnlichen Ergebnisse wird es doch noch einmal spannend werden, wenn es darum geht, wer denn zur DM darf und sich dafür qualifizieren wird. Das Ganze findet dann bereits in 6 Wochen statt, beim Finale in Wiesbaden, der schnellen Holzbahn der IG Slotracing in Martinthal. Wir werden gerüstet sein, freuen uns auf ein tolles Saisonfinale und auf die Schweizer Abordnung, die sich mit etlichen Fahrern angesagt hat.

midnews



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3 . L A U F   S R T   F R A N K F U R T 

Nachdem bereits am Freitagabend 17 Fahrer die schwierige Strecke beim SRT trainiert haben, erschienen am Samstagmorgen 25 Starter. Eine tolle Zahl, nachdem am Abend schließlich Deutschland-Ghana im Rahmen der WM auf dem Programm stand. Und dies wollte sich fast keiner entgehen lassen.

Die Bahn wurde noch am Freitag teilweise mit neuer Litze ausgestattet, damit ein reibungsloser Ablauf gewährleistet werden konnte und die Strecke einwandfrei war. Durch das Absaugen und Säubern war es glatter als beim SRT gewohnt. Glue wurde keines mehr aufgetragen und alle Teilnehmer mussten sich auf die Bedingungen einstellen, die aber am Renntag wieder sehr gut waren. Einzig die eher unbeliebten Spuren 1 und 2 blieben auf der Kurve vor der langen „Fahrerstandsgeraden“ ein wenig glatt.

Dieter bewertete wieder ein paar neue Fahrzeuge, die teilweise sehr überzeugend gebaut wurden. Die technische Abnahme bewältigten Patrick und Alex wie gewohnt akribisch und gaben dem Schreiberling folgenden Hinweis mit auf den Weg: nach mehrmaligem Hinweis auf das unbedingte Vorzeigen der Wagenpässe wird bei Nichtvorlegen 1 Punkt abgezogen, keine Ausnahme mehr bei den letzten beiden Rennen der Saison.

Die überragende Küche rund um Grillmaster Chris sorgte für eine reichliche und gute Unterlage, um die Rennen in Angriff nehmen zu können: Steaks, Burger, Bratwürste, Pommes, Salate, Kuchen – was willst Du mehr…..Kurz vor dem Start der Klasse 1 und dem dazugehörigen Qualifying wählten die Teilnehmer den nagelneuen Escort RS von Ralf Z. zum BoS – Glückwunsch. Das Klasse 1 Qualifying endete so:

1.Dieter Jens
2.Patrick Brau
3.Chris Urban
4.Alex Jens
5.Robert Schulz



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N E U E   A U T O S 



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Die fünf Startgruppen machten sich auf, die jeweils 5 x 5 Minuten ohne viel Terror, Crash oder Unfallphasen abzuspulen, schließlich wollte die meisten rechtzeitig zum Anpfiff zu Hause sein. Dies gelang auch, dank einem wieder ausgezeichneten Rennleiter Wilfried, der alles unter Kontrolle hatte und den straffen Zeitplan gnadenlos „durchzog“. Schön, dass wir in der Mitte wieder ein paar Gesichter aus anderen Regionen begrüßen durften, Kurt Rölli (neuer Nickname „Bölle“) und Michael Knippschild waren wieder am Start. Einige Fahrer waren das erste Mal auf der schwierigen Bahn, dennoch kamen alle ohne Schäden an den Autos ins Ziel, auch wenn der ein oder andere meinte, die Bahn sei schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Stimmt. Wer schnell fahren und vorne dabei sein möchte, der muss auf der Frankfurter Bahn schon mehrere Rennen gefahren sein. Nach spannenden Zwei- und Dreikämpfen und vorallem auch ein paar außergewöhnlichen Autos, die man so nicht immer sieht, führte Jürgen Schulz mit seinem brandneuen goldgelbmetallicfarbenen Jaguar von LMK knapp vor Hanko, der einen bildhübschen Capri sehr schnell bewegte. Die Topgruppe machte dann auch die ersten 5 Plätze unter sich aus, wobei Heimascari Patrick mit seinem schmalen Alfa TZ 2 nichts anbrennen ließ und mit zwei Runden vor Dieter im Chevron mit neuem JSR 1 Chassis und Robert in der Cheetah siegte. Chris mit dem vermeintlich schnellsten Wagen, einem Porsche 904 kam als Vierter ins Ziel vor Alex mit seinem gelben Porsche 911.



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B E S T   O F   S H O W 



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Die Klasse 2 wurde gegen 15:00 Uhr mit dem Regrouping gestartet. Das Ergebnis war schließlich ein wenig überraschend: die ersten sechs der Klasse 1 fanden sich auch wieder so in der Klasse 2, allerdings ein wenig durcheinander gewürfelt wieder. Patrick natürlich auf Platz 1, mit seinem GS getriebenen Chevron B21. Dahinter landete Robert mit dem 908/3 auf einem Werkschassis, dann Chris mit dem Matra und einem LMK Fahrwerk. Auf Platz 4 kam Alex mit einem V-Tec McLaren und Dieter wurde Fünfter mit dem Langheck Matra und einem GS Chassis. Überhaupt: die Vielzahl von verschiedenen Fahrwerken als auch die sehr vielen Karosserietypen zeigen, dass man mit allen möglichen Kombinationen ganz vorne mitfahren kann. Dies gilt natürlich auch für die Klasse 1, wo ebenfalls die unterschiedlichsten Chassis bewegt wurden, von den Bodies ganz zu schweigen.

Klasse 1: 11 verschiedene Karosserietypen, LMK, JSR 1 und Werk Chassis ganz vorne

Klasse 2: 12 verschieden Karosserietypen, GS, Werk, V-Tec und LMK ganz vorne

Daran sieht man wieder sehr deutlich, dass die unterschiedlichen Fahrzeug Kombinationen durchaus alle erfolgsversprechend sind. Der optimale Zusammenbau, das aufeinander Abstimmen der verschiedenen Komponenten, der richtige Schliff der Reifen sind Erfolgsfaktoren, die deutlich zeigen, dass es keine Topkarosse oder Topchassis gibt, das man unbedingt haben muss, um vorne dabei zu sein. Dieser Trend ist in der Region Mitte jetzt schon ein Jahr zu beobachten, dass man mit eben durchaus unterschiedlichen Philosophien erfolgreich sein kann.



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Sodele, damit waren wir gegen 18:15 Uhr mit den Rennen am Ende, Alex verkündete kurz die Ergebnisse der Sieger und Platzierten, bevor sich die Meute diesmal recht schnell in Richtung Autobahn bewegte: schließlich wollte man ja einen tollen Fernsehabend mit einem Deutschland Sieg erleben – denkste. Da war das 24h Stunden Rennen auf dem Nürburgring schon die bessere Wahl.





Wir bedanken uns beim SRT Frankfurt für ein tolles Catering und freuen uns auf den nächsten Lauf im Renncenter Hockenheim am 26.Juli 2014. Bis dahin





Eure midnews



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2 . L A U F   M S C   B I S C H O F S H E I M 

Zum 2. DSC Lauf der Saison trafen sich 23 Starter in Bischem, darunter zwei DSC Mitte Rookies Richard Hahmeyer und Achim Hellbach, herzlich willkommen.
2/3 der Familie Jens fehlten wegen Ihres Umzuges und so übernahm Alex Jens den organisatorischen Teil. Da weder Dieter noch Alex Fuchs (bekam Hundenachwuchs) als Concours-Juror zugegen war, übernahm diesen Part erstmalig Jürgen Schulz, immerhin galt es 9 neue Autos zu bewerten.
Die Bahn präsentierte sich mit leichtem Glue Auftrag in gutem Zustand mit ausreichend Grip und die Spitzenzeiten vom Training am Freitagabend um Samstag früh lagen bei 6,7s - es stand also ein schnelles Rennen bevor.
Qualifying wurde auf der Spur 3 ausgetragen und Robert setzte, wie bereits im letzten Rennen, seine orangene Cheetah auf die pole, dich gefolgt vom Heimascari Christian mit seinem Opel GT und Alex mit dem schnellen 911er. Auch die beiden anderen jungen Wilden Paul und Tristan lieferten tolle Qualy-Ergebnisse mit Platz 6 bzw. Platz 8 ab, sobald hier noch ein wenig mehr Konstanz im Rennen dazu kommt, können wir alten Hasen uns warm anziehen.
BoS in der kleinen Klasse ging diesmal an Ralf Z. der seinen wunderschönen Chevrolet Corvair zum ersten Mal einsetzte, schlummerte dieser doch schon in der letzten Saison in seinem Koffer, kam er nun zu seinem ersten Einsatz.
Erwähnenswert sind wohl auch noch die Wagen von Hanko, der in dieser Saison Autos einsetzt die ihm Spaß machen, egal ob performant oder nicht und so brachte er diesmal ein richtiges Schlachtschiff an den Start, einen Mercedes AMG 6.3 mit echtem Stern als Fotoätzteil auf der Haube, der auch tatsächlich das ganze Rennen überlebte.
Die Rennen der 4 Startgruppen waren allesamt spannend und es wurde hart aber fair um jede Position gekämpft, ausschlaggebend oftmals die Performance auf der langsamsten Spur 6, die ganz entscheidend zum Erfolg oder Misserfolg beiträgt.
Den Sieg in der kleinen Klasse konnte schließlich Robert für sich verbuchen, gefolgt von Christian und Alex, also gleiches Ergebnis wie beim Qualifying, Patrick „nur“ auf der 4, sollte es heute etwa mal einen anderen Gesamtsieger geben ???
Nach leckerem Mittagessen, Spätzle mit Geschnetzeltem, ging es zum Rennen der großen Klasse. Bevor diese gestartet wurden, auch hier wieder BoS, der ging diesmal an Hanko mit seiner gold-orangenen King Cobra.
Die Startaufstellung erfolgte nun nach dem Ergebnis des ersten Laufes und auch hier wieder faire Rennen und spannende Zweikämpfe.
Hanko und Ralf Z. mussten durch den Einsatz ihrer etwas langsameren Klasse 1 Autos schon früh an den Start, legten nun aber die Messlatte ziemlich hoch, Ralf Z. absolvieret 254 Runden, die galt es erstmal zu schlagen, am Ende reichte es für ihn damit zu Platz 3, nur Robert und Rooki Michael konnten das noch toppen.
Und so gewann Robert auch die große Klasse (erstmalig ohne Abflug) vor Michael und Ralf, Christian verspielte ein besseres Ergebnis durch ein nicht richtig angeschraubtes Rad, sonst wäre da noch mehr drin gewesen, Patrick haderte sichtlich mit seinem Auto, dass immer langsamer wurde und so verlor er auf seinem letzten Turn (auf Spur 6) einige Plätze.
So kam es zum Doppel/Gesamtsieg für Robert und einer knappen Entscheidung um Platz 2.
Zum Schluss gab Alex allen Startern noch den Hinweis mit, dass die Concoursbögen doch bitte zur technischen Abnahme vorzulegen sind, da ist momentan so ein klein wenig der Schlendrian eingekehrt. Deshalb kann es im Ergebnis noch die ein oder andere Korrektur geben.
Alles in allem wieder mal ein toller Renntag in gemütlicher, entspannter Atmosphäre, Dank an alle Organisatoren und Beteiligten.

Auch die Ergebnisse sind bereits online.

Jürgen Schulz für midnews



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D S C   M I T T E   2 0 1 4   -   5   R E N N E N 

Die elfte Saison der DSC Mitte startet wie in den letzten Jahren in Karlsruhe. Hier sind die Termine:

8.März 2014: SF Karlsruhe

26.April 2014: MSC Bischofsheim

21.Juni 2014: SRT Frankfurt

26.Juli 2014: Renncenter Hockenheim

6.September 2014: IGSR Wiesbaden



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1 . L A U F   S F   K A R L S R U H E 

Das war ein Auftakt nach Maß! 26 Starter, gute Laune, jede Menge neue Autos, ein Rookie und die erwartet spannenden Kämpfe. Zwei Gaststarter aus der Schweiz, der Süd Pressemann Pesto und die üblichen Mitte-Verdächtigen trafen sich pünktlich um 8:00 Uhr bei den SF Karlsruhe zum ersten Lauf der DSC Mitte, die in ihre elfte Saison geht.

Nach der obligatorischen Kurzansprache mit den Tagesabläufen und einem kleinen Saisonausblick starteten der neue technische Kommissar Patrick Brau zusammen mit Alex Jens die technische Abnahme. Dabei wurde nochmals darauf hingewiesen, dass ein Porsche 917 eine Hinterradgröße von 25mm nicht unterschreiten soll, eine stillschweigende und seit Jahren gehandhabte Vereinbarung, die in allen DSC Regionen auch bekannt ist. Ansonsten gab es kaum Beanstandungen. Und noch eine kleine Anmerkung zum parc ferme: das heißt, kontrollierte und für gut befundene Autos kommen in eben diesen und verbleiben auch dort. Kein Steckerwechseln wegen Licht, kein „darf ich noch mal mal schauen ob alle Schrauben fest sind“ und ähnliches. So ganz nebenbei wurden etliche neue Autos von Alex Fuchs und Dieter Jens bewertet, bevor es zum BoS (Best of Show) der Klasse 1 ging. Mit einem hauchdünnen Vorsprung belegte der Alfa TZ 2 von Patrick Brau den ersten Platz vor Alex Jens’ neuem Porsche 911 und Robert Schulz’ goldorangener Cheetah.



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Robert war es auch, der trotz heftiger Nackenschmerzen seinen neuen Renner auf die Pole der Klasse 1 setzte. Unsere Gäste aus der Schweiz und auch einige andere Fahrer bemerkten sehr treffend, dass es sehr diszipliniert zuging und in den Rennen kaum Terrorphasen waren. Die Qualität der Fahrer scheint nochmals einen Schub bekommen zu haben, selten haben wir bei einer Mitte Veranstaltung so wenige Abflüge gehabt, obwohl es beinharte Positionskämpfe in allen Gruppen gab. Siehe Ergebnisse….

Rookie Thilo Baumann belegte bei seinem ersten Rennen zwar den letzten Platz, war aber durchaus in Schlagdistanz zu den davor Platzierten. Sehr positiv waren die Exoten im Feld, so fuhr Hanko mit einem bildhübschen Ford Escort in Zakspeed Castrol Lackierung immerhin auf Platz 16. Auch Alex Jens pilotierte einen eher selten gewordenen Wagen in der DSC, eine Porsche 911 S von Toad Hall Racing. Und er hämmerte diesen so grandios um den Kurs, dass er schließlich Platz 2 belegte, und das mit einem Auto, das gerade am Donnerstag Abend fertig wurde. Und das neue JSR Chassis drunter hatte…Platz 1 bis 8 trennten gerade mal drei Runden. Das war ein sehr gelungener Auftakt mit spannenden Duellen bis zum Schluß. Schließlich hatte mal wieder Patrick die Nase vorne, dann Alex vor Bast, Andreas Durm, Robert, Alex F. und Dieter. Alle in 1,5 Runden. Und: es waren die unterschiedlichsten Autos unter den Top Ten, eher schmale oder mit sehr kurzem Radstand versehene Fahrzeuge wie Porsche 911 und 904, Alfa TZ, Lister oder Cheetah. Der beste Jaguar wurde Zehnter….



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Nach ausgiebigem Mittagessen mit eher „kleinen“ Scheiben Fleischkäse mit sehr leckerem Pfälzer Kartoffelsalat gab es nach der techn. Abnahme den BoS der Klasse 2. Hier siegte klar der wunderschöne Exot von Udo Steinbrenner, der Lola T 292.

Nach dem Qualifying, das Alex Jens im McLaren M6B für sich entschied, waren alle im Ungewissen, in wie weit sich die Gripverhältnisse verändern würden. War doch gerade die schnellste Gruppe der Klasse 1 von den Zeiten her völlig eingebrochen (bis auf Reifenflüsterer Patrick Brau) und konnte so leider nicht an die Ergebnisse der zweitschnellsten Gruppe herankommen. Aber dam war nicht so. Die Verhältnisse blieben jetzt bis zum Ende stabil. Ein Zeichen dafür ist auch das Endergebnis, das mit gerade einmal mit 4 Runden Unterschied zwischen Platz 4 und 16 zeigt, wie eng es in der Mitte mittlerweile geworden ist. Kurzes Fazit: auch hier siegte wieder Patrick Brau vor Alex Jens und Dieter Jens. Gegen 20.00 Uhr waren mit der kurzen Siegerehrung zu Ende und hatten jede Menge spannende Rennen und reichlich zu erzählen. Auch die Schweizer Kollegen haben sich für weitere Besuche der DSC Mitte angesagt, alles in allem war der Start bei Hartmut Bohn und seinem Team (ein sehr starker Rennleiter, Kompliment!) wieder ein voller Erfolg und alle freuen sich bereits auf das nächste Rennen in „Bischem“ am 26.April, hoffentlich wie gewohnt bei sommerlichen Temperaturen und reichlich Grillen….



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