Startseite HISTORY NEWS DSC Mitte DSC Cup DTSW LEMANS CHALLENGE MARTINSVILLE NASCAR RACES WIE MACHE ICH... IMCA SLOTRACING OLDIES BUT GOODIES GALLERY IMPRESSUM SHOP

DSC Mitte:



Themen:
DSC Mitte 2004
DSC Mitte 2005
DSC Mitte 2006
DSC Mitte 2007
DSC Mitte 2008
DSC Mitte 2009
    DSC Mitte Finale 2009
DSC Mitte 2010
DSC Mitte 2011
DSC Mitte 2012
DSC Mitte 2013
DSC Mitte 2014
DSC Mitte 2015
DSC Mitte 2016
DSC Mitte 2017
DSC Aktuell


DSC Mitte 2013

D S C   M I T T E   F I N A L E   2 0 1 3 

FINALE!

Der letzte Lauf zur DSC Mitte Meisterschaft fand traditionell bei der IG Slotracing in Martinsthal statt. Neben dem bereits feststehenden Sieger Patrick Brau konnten noch fünf Fahrer den Vizemeistertitel holen. Man war gespannt, wer es schaffen würde…

Bereits die Tage vor dem Event wurde von etlichen Piloten die Möglichkeit des Trainierens, Bahnkennenlernens und Abstimmen der Fahrzeuge reichlich genutzt. So wunderte es am Renntag niemanden, dass perfekt abgestimmte Autos superschnelle Zeiten in die Holzbahn hämmerten. Nach der technischen Abnahme durch Hanko und Alex ging es gleich zur Wahl des Best of Show. In diesem Jahr wählten wir bei allen Rennen das schönste Auto des Tages in beiden Klassen. Diesmal gewannen zwei nagelneue Renner: in der Klasse 1 der Alfa Romeo TZ 2 von Patrick Brau und in der Klasse 2 der Langheck Porsche 917 Psychadelic von Alex Fuchs. Damit haben wir in dieser Saison bei jedem Rennen andere Gewinner, insgesamt acht verschiedene. Das zeigt doch klar den Gedanken: Neben schnellen eben auch sehr schöne Autos an den Start zu bringen.



Nach oben

B E S T   O F   S H O W   I N   M A R T I N S T H A L 



Nach oben

So, endlich war Mittagszeit und die herrlichen Gerüche und Düfte aus der Küche verhießen mal wieder: es gibt Rahmgeschnetzeltes mit Nudeln. Es war mucksmäuschenstill und man hatte den Eindruck, das war bereits das Highlight des Tages….

Mit dickem Bauch ging es gegen 12:00 Uhr zum Qualifying in der Klasse 1. Der Zufallsgenerator spuckte die Reihenfolge aus. Und der Veranstalter wagte bereits einen heißen Tipp: Robert Schulz hatte er als Topqualifier auf dem Zettel, ebenso als Sieger des Tages. Wir werden sehen….

Hier ist das Ergebnis, das bereits einige Überraschungen bot: die Jensens unter ferner liefen, einige andere Kollegen ebenfalls auf ungewohnten hinteren Plätzen und ein paar neue Gesichter in der Topgruppe.

Ergebnis Qualifying (auf Spur 2):

Robert Schulz 5,82 sec (neuer Bahnrekord)
Michi Huber 5,88 sec
Jürgen Schulz 5,92 sec
Patrick Brau 5,94 sec
Paul Stier 5,96 sec

Die Fabelzeit von Robert war schon ein Hinweis darauf, dass der Sieg wohl nur über ihn führen würde.



Nach oben

I M P R E S S I O N E N   M A R T I N S T H A L   2 0 1 3 



Nach oben

Die Startgruppe 4 gewann Ralf Braun (auch ungewohnt weit hinten) vor Matthias Glaser mit knapp einem Meter Vorsprung: 279,90 Runden. Die Plassens und Axel mit seiner neuen bösen schwarzen Cheetah folgten.

Startgruppe 4 hatte eine einigermaßen überraschende Zusammensetzung: Udo Steinbrenner, Andreas Durm, Hanko Völkel, Patrick Seeling und Dieter Jens. Wenigstens reichte es mit 286,65 Runden zum Gruppensieg vor Patrick und Hanko.

In der zweiten Startgruppe waren dann ebenfalls Topleute dabei: Tristan konnte nicht ganz mithalten, musste er das Auto aus dem Schulz’schen Fuhrpark fahren, das ein wenig kritisch im Grenzbereich war. Dies machte er aber bravourös. Alex Fuchs gewann mit 289,15 Runden vor Christian Krauß, Robert Ries und Alex Jens, alle vier innerhalb von 1,75 Runden.

Jetzt durfte man gespannt sein, was in der Topgruppe abging. Paul Stier konnte trotz guter und schneller Fahrweise das Tempo nicht mitgehen und die ersten Vier im Qualifying machten die Sache unter sich aus. Jürgen musste ein wenig abreissen lassen und es wurde ein Dreikampf. Michi Hubers Lister fuhr sehr sicher, Patricks neuer Alfa war superschnell und Robert….der fuhr wie der Teufel und ließ sich von niemandem beeindrucken: Sieg mit 291,67 Runden vor Patrick und Michi.



Nach oben

M A R T I N S T H A L   2 0 1 3   B I L D E R 



Nach oben

Nach der Kaffeepause mit leckeren Zwetschgen-, Käse- und Apfelkuchen durfte man sich auf ein tolles Klasse 2 Rennen freuen. Die Startaufstellung ergab sich aus dem Ergebnis der Klasse 1.

Basti Jens drückte mal wieder mit, nahm den alten Matra mit völlig abgefahrenen Reifen aus der Kiste und knallte mal 289,13 Runden hin. Die sollten die beiden ersten Startgruppen schon mal überstehen. Es folgten Stefan, Udo und Philip (alle in einer Runde) sowie Axel.

In der drittletzten Gruppe des Tages wollte Hanko zeigen, wo der Hammer hängt und betrieb „Wiedergutmachung“ mit seinem infernalisch gehenden Porsche 917. Klarer Gruppensieg mit 292,47 Runden vor Patrick Seeling, Tristan, Andreas und Ralf.

Das vorletzte Rennen der Saison konnte starten: die Fahrer Krauß, Ries, Stier und Doppel-Jens jagten Hanko’s Vorgabe. Am Ende siegte Dieter vor Alex, Robert, Paul und Christian. Doch Hanko’s Rundenzahl wurde nicht erreicht, 13 Teilstriche fehlten.

Mal sehen, was jetzt die letzte Gruppe so fabrizierte. Robert auf Spur 1, Patrick auf Spur 2, Michi auf Spur 3, Jürgen auf Spur 4 und Alex auf Spur 5. Michi legte los wie der Teufel und setzte auch einen neuen Rundenrekord im Rennen: 5,82 Sekunden auf Spur 3. Robert hielt auf Spur 1 gut mit, verlor nur eine Runde und schonte seine Reifen. Patrick nicht ganz so schnell, Alex ordentlich auf 5 und Jürgen ab und zu mit ein paar zu schnell gefahrenen Kurven, die Reifen dankten es mit Quietschen. Michi bei Halbzeit vorne vor Robert, die anderen schienen nichts mehr mit dem Sieg zu tun zu haben. Nach 4 Läufen führte Michi mit 1 Runde vor Robert, doch er musste auf die Spur 1 während Robert auf der 2 alle Trümpfe für sich hatte. Trotz toller Zeiten auf der 1 konnte Michi den ungestüm und fehlerfrei fahrenden Robert nicht mehr halten, der Doppelsieg war perfekt. Michi wurde Zweiter, gefolgt von Hanko, Dieter und Alex Jens, die alle schneller waren als der Rest der Startgruppe 1. Und wo landete Patrick: Platz 12. Diese Platzierung hatte er wohl das letzte Mal, als er mit 17 Jahren das erste Mal in der DSC startete….

Überraschungen, eine unglaubliche Dichte und eine Erkenntnis nehmen wir aus diesem Rennen mit: es ist alles möglich, die ersten 10 (außer in der Regel Patrick) können jeden schlagen und das ist das Schöne in der Region Mitte: die Ausgeglichenheit.



Nach oben

I M P R E S S I O N E N   M A R T I N S T H A L   2 0 1 3 

Und das waren die 8 Autos, die in den 4 Rennen der Region Mitte zum Best of Show gewählt wurden.


Nach oben

Nach der kleinen Siegerehrung mit einem sehr positiven Saisonrückblick gab es natürlich die Bekanntgabe der Teilnehmer für die DM im Oktober in Wendelstein. Und ein Ausblick auf 2014 fehlte auch nicht. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an das Organisationsteam mit Alex Fuchs, Alex Jens und Hanko Völkel, der leider im kommenden Jahr „nur“ noch fährt und den technischen Kommissarposten an Patrick Brau abtritt. Die Termine stehen auch schon fest, 5 Rennen bei einem Streichresultat.

Termine 2014:

15.3.2014: Karlsruhe
26.4.2014: Bischofsheim
21.6.2014: Frankfurt
26.7.2014: Hockenheim
6.9.2014: Martinsthal

Ach ja, eine Tombola gab es wie in jedem Jahr auch. Wir bedanken uns bei den Sponsoren für tolle Sachpreise, die beim Bau des nächsten Slotcars sicher gerne genutzt werden.

Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern, freue mich auf die neue Saison 2014 und wünsche euch allen eine schöne Bastelzeit.

Euer Dieter Jens



Nach oben

3 .   L A U F   S R T   F R A N K F U R T 

DSC Mitte – der dritte Lauf beim SRT Frankfurt

Hallo erstmal, ich weiß ja nicht, ob Sie es schon wussten…..

Ich habe ja schon viel erlebt in 40 Jahren Slotracing, aber das war mal wieder ein Event, der lange in Erinnerung bleiben wird. Bereits am Freitag Abend waren 15 Trainierer unterwegs, um die nicht einfache Frankfurter Bahn zu testen. Michi Huber, der sich unbedingt für die DM über die Region Mitte qualifizieren möchte, Patrick Brau und Dieter Jens brannten schnelle Zeiten in die Holzbahn, DJ mit dem neuen McLaren M6B irre schnell. O-Ton Patrick: wer soll den schlagen? Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Aber nun von Anfang an. Samstag früh war schnell der Bastelraum gefüllt und 23 Starter kamen zur Tech. Inspection. Hanko und Alex hatten wie immer alles fest im Griff und es gab nahezu keine Beanstandungen, wobei Hanko wieder einmal mit Engelszungen auf die Teilnehmer einredete und den Concours Part mit übernahm – super Hanko! Gegen Mittag, nach köstlichen dicken fetten Cheeseburgern (direkt vom Holzofengrill) mit Pommes ging es zur Wahl des BoS in der kleinen Klasse. Überraschung Nummer 1 des Tages: nicht der Sieg von plasste’s Chaparral Camaro, sondern 20 von 23 Stimmen fielen auf seinen neuen Renner. Dann ging es zur Qualifikation der Klasse 1. Die zweite Überraschung des Tages wurde mit der Bestzeit von Youngster Robert Schulz geliefert. Dahinter Patrick und die dritte Überraschung, Robert Ries an Drei. Dann die üblichen Verdächtigen. Nur so nebenbei: der Viertplatzierte war nur eine einzige Zehntelsekunde schneller als der Dreizehnte!!!!!!!!!!!!!!
Das konnte ja spannend werden.

Die erste Laufgruppe gewann Udo Steinbrenner in seiner schönen Corvette. Gruppe 2 sah Alex Fuchs vorne, der nach einem eher bescheidenen Qualifying ungewohnterweise in der dritten Gruppe starten musste. In der zweiten Gruppe wurde es dann schon richtig spannend: Alex Jens fuhr den Porsche 904 auf den ersten Platz vor Michi Huber. Und dann startete die Topgruppe. Ein superspannender Kampf um den Sieg entwickelte sich zwischen Robert Schulz und Patrick, der zwei Sekunden vor Schluß sichtlich einen Reglerdefekt hatte (zwinker) und somit Robert seinen ersten DSC Sieg feiern konnte. Tolle Geste, Patrick! Und Kompliment an Robert, ein astreines Rennen von Dir!

Concours Klasse 2: Wahl zum Sieger war deutlich enger als in Klasse 1. Dieter Jens’ neuer McLaren M6B machte das Rennen. Überraschung Nr.4.

Nachdem sich alles wieder ein wenig beruhigt hatte, wurde das Rennen der Klasse 2 nach dem Zieleinlauf der Kl. 1 gestartet. Ingo Immel, Nascar Fan und Formelfahrer, startete das erste Mal in der DSC und hat sichtlich Spaß gehabt: Sieg in der vierten Startgruppe mit einen Leihwagen von Jürgen Schulz. Die zweite Startgruppe gewann in überzeugender Manier Patrik Seeling, und er sollte ziemlich weit vorne landen. Überraschung Nr.5: Die zweitschnellste Gruppe konnte eigentlich auch die Topgruppe sein: Michi Huber, Dieter Jens, Alex Fuchs, Andreas Durm, Hanko Völkel und Christian Krauß. Topnamen, aber in der Endabrechnung spielten sie keine Rolle. Und nun kam der Showdown der Tagesschnellsten: bei heißen Raumtemperaturen gab es einen spannenden Kampf zwischen: Überraschung Nr.6: Patrick gegen die Schulzens. Nachdem Robert schon der Sieg in der kleinen Klasse zuviel, war er wiederum sehr schnell und wurde Dritter. Ein jammernder und zeternder Jürgen („nein, der kommt immer näher“) konnte schlussendlich Patricks Husarenritt nichts mehr entgegensetzen und wurde dennoch Super Zweiter. Sieg für Patrick.

Eine der spannendsten Veranstaltungen der Region Mitte ging gegen 19:00 Uhr zu Ende, jede Menge Spaß, gute Laune, tolle Zweikämpfe und ein wie gewohnt bestens organisierter SRT Frankfurt durfte stolz sein, eine der besten Rennen der letzten Zeit veranstaltet zu haben.

Danke an alle, die mitgeholfen haben, einen super tollen Samstag gemeinsam verbracht zu haben. Wir sehen uns zum Finale im September in Martinsthal. Da werden dann die Tickets für die DM vergeben, bis dann!

midnews



Nach oben



Nach oben

2 . L A U F   B I S C H O F S H E I M   2 0 1 3 

Es sollte das erste Mal in der langjährigen Geschichte von Bischofsheim sein: Regen, Regen, Regen. Ein Sauwetter begleitete die 25 Starter das ganze Wochenende lang - was der Veranstaltung aber keinen Abruch tat. Wir konnten neue und altbekannte Starter mit Michael Knippschild, Stefan Eder und Marcel Müller begrüßen, die weiteste Anreise mit über 500 km ging an Michi Huber und am Freitag Abend waren auch schon etliche Trainierer am Start.



Nach oben

Am Samstag morgen Punkt 8 Uhr öffnete Ralf Braun die Rennbahnhalle und schnell musste man sich auf eine 15minütige Wartezeit an der Bahn einstellen. Es wurde ausgiebig getestet, wie immer in den letzten Monaten kam es auf den Schliff der Reifen an. Alte Slotracerregel: im Training werden mehr Autos zerstört als im Rennen. Leider hat es ein paar kleinere Schäden gegeben, doch im Rennen lief es für Bischemer Verhältnisse ausgesprochen gut und nichts ging kaputt (das war in früheren Jahren anders).

Pünktlich um 11 Uhr startete die Wagenabnahme in gewohnter Qualität mit Hanko und Alex J. Der Chefkommissar sprach am Morgen nochmals klare Worte, wie er die Autos gerne bei der techn. Abnahme sehen möchte: getapet, mit richtiger Reifengröße, mit Reifenaufklebern, Spiegeln und Scheibenwischern. Am Ende "war alles gut", die Autos kamen klaglos durch die Inspektion und um 12 Uhr startete die Qualifikation in der Klasse 1.

1.Michi Huber 6,789 sec
2.Patrick Brau 6,796 sec
3.Alex Jens 6,841 sec
4.Robert Ries 6,845 sec
5.Dieter Jens 6,864 sec
6.Robert Schulz 6,882 sec



Nach oben



Nach oben

Eine knappe Angelegenheit das Ganze...Die ersten sechs durften sich die Startspur aussuchen und gegen 13 Uhr startete die erste Gruppe. Wie vorhin schon erwähnt fuhren alle Teilnehmer sehr diszipliniert und es gab kaum Unterbrechungen. Die Leistungsdichte spiegelt sich in den Ergebnissen wieder: ob am Ende des Feldes, im Mittelbereich oder in der Spitze, alles war unglaublich eng beisammen. So trennten den Zweitplatzierten vom fünften gerade mal 20Meter, selbst der Neunte war nicht mal drei Runden zurück.

Jungpapa Patrick gewann ausgesprochen überlegen das Rennen, die Plätze danach waren extrem hart umkämpft mit Alex Jens auf Zwei. Sensationeller Dritter wurde Robert Schulz, der nicht nur sein gutes Qualyergebnis unterstrich, sondern auch seine eigenen Bedenken ("Oh je, in der Topgruppe") auch seine Nervosität gut im Griff hatte und sein bestes DSC Rennen fuhr.

Mittagszeit = Essenszeit. Ein Berg Spaghetti für die Teilnehmer und ein damit verbundener voller Bauch ließ die Teilnehmer aus den gemütlichen warmen Clubräumen wieder über den Hof huschen, wobei weiterhin Dauerregen in Bischem herrschte und man versuchte, die Autos schützend unter Pullovern, in Tupperschüsseln oder mit Plastiktüten bedeckt einigermaßen trocken in den Rennraum zu bekommen.



Nach oben



Nach oben

Die Klasse 2 stand an und wurde nach dem Ergebnis der Kl.1 eingeteilt. In der ersten Gruppe fuhr Michael Knippschild einen Sieg mit seinem Porsche 908/3 ein und wurde schließlich Sechzehnter. In der zweiten Gruppe ließ Heimascari Peter Vogt nichts anbrennen und fuhr mit dem Leih-Lotus auf Platz 9 nach vorne.

Startgruppe 3: Christian gewann ganz knapp vor Basti und Ralf Z, alle innerhalb einer Runde. Würde das reichen? Ja, zumindest für einen sehr guten 4.Platz.

In der letzten Gruppe des Tages kam es dann zu einem ähnlich spannenden Rennen, ausser ganz vorne: hier zog Michi Huber seine Bahnen, aber danach kochte es: laufende Positionswechsel und am Ende eine 2-Runden Differenz von Platz 2 bis 10. So eng war es noch nie. Dieter J. hatte diesmal das Glück auf seiner Seite und wurde Zweiter vor Patrick Brau.

Die Ergebnisse zeigen, wie spannend und umkämpft es mittlerweile in der Region Mitte ist. Ach ja, BoS haben wir natürlich auch wieder in beiden Klassen gewählt: Klasse 1 Sieger wurde Michi Huber's Lister und in der Klasse 2 siegte der Porsche 917 von Ralf Z.

So darf es gerne weitergehen: spannende Rennen, gleichbleibende Starterzahlen und: besseres Wetter. Man sieht sich zum dritten Lauf beim SRT Frankfurt am 22.Juni. Bis dahin, eure

midnews



Nach oben

1 . L A U F   K A R L S R U H E   2 0 1 3 

DSC Mitte Start 2013 in Karlsruhe



Nach der längsten Winterpause in der 10-jährigen DSC Mitte Geschichte traf man sich endlich zum ersten Lauf bei den SF Karlsruhe. Man war gespannt, wie viele Teilnehmer, neue Gesichter und vor allen Dingen wie viele neue Autos an den Start gingen.

Bereits am Freitag Abend waren 15 Fleißige an der Strecke, um die nicht ganz einfache Bahn kennen zu lernen. Die Autos wurden abgestimmt und vor allem die Reifen geschliffen. Der Bahnbelag war gut, aber irgendwie hatte man den Eindruck, ein wenig Grip geht Stunde für Stunde verloren. Gerüchte besagen, Patrick B. war gar nicht im Hotel, sondern nur mit seiner Hudy beschäftigt…



Nach oben



Nach oben

Egal, am Samstag morgen um 8 Uhr schlossen die Mannen um Hartmut Bohn auf, frischer Kaffeegeruch zog durch die Hallen und wir hatten 27 Starter – wow! Mit Patrick Seeling einen ganz neuen DSCler, ein paar bekannte Jungs aus dem Süden und etliche aus dem Raum Baden-Würtemberg gesellten sich zu dem bunten Starterfeld.

Bei der technischen Abnahme waren die bewährten Hanko und Alex im Einsatz und mahnten den Schreiberling, unbedingt zu erwähnen, dass einige sich eine neue Waage und neue Schieblehren kaufen sollten: zu leicht und zu breit hieß es des Öfteren.

Alex Fuchs und Dieter Jens hatten alle Hände voll zu tun, um die vielen neuen Wagen zu bewerten. Aber es waren wirklich tolle Autos dabei, die Wahl zum Best of Show führten wir in beiden Klassen durch:

Klasse 1 gewann hauchdünn Thomas Ziegert mit seinem Jaguar E Coupe vor Jürgen Schulz mit dem brandneuen Porsche 904 GTS.

In der Klasse 2 gab es ebenfalls ein Kopf an Kopf Rennen: diesmal gewann Jürgen mit seinem 908/3 aus Spa vor dem Toblerone 908/3 von Patrick Brau.



Nach oben



Nach oben



Nach einer kurzen Ansprache des Serienchefs starteten wir mit einem Qualifying in der Klasse 1 – man wollte mal etwas Neues ausprobieren. Dies wurde auch von der Mehrheit begrüßt, der Zufallsgenerator spuckte die Reihenfolge aus und wir benutzen die Spur 4.

Nach ca. einer halben Stunde Spannung stand fest: ein Newcomer auf dieser Bahn setzte die Pole mit 8,069 Sekunden: Michi Huber.

Das Qualyergebnis:

1 Michi Huber Lister Jaguar 8,069
2 Andreas Durm Lister Jaguar 8,094
3 Patrick Brau Chevron B 8 8,116
4 Dieter Jens Chevron B8 8,129
5 Alex Fuchs Jaguar E Hardtop 8,155
6 Alex Jens Porsche 904 GTS 8,187
7 Jürgen Schulz Porsche 904 GTS 8,227
8 Hartmut Bohn Jaguar E 8,297
9 Robert Ries Cheetah Roadster 8,320
10 Ralf Braun Jaguar E 8,398

Ebenfalls neu war, dass sich die 5 Schnellsten die Spur aussuchen durften, auf der sie beginnen wollten. Eine gute Idee, um das Taktieren in einer Qualy zu verhindern, damit der Trainingsbeste nicht auf der vermeintlich schlechten Spur 1 anfangen muss.



Die fünf Startgruppen boten ausgezeichnete Leistungen, die Bahn ist wie gesagt nicht so einfach, und in jeder Gruppe war es eine knappe Angelegenheit: klar, durch die Qualy fuhren immer in etwa gleich schnelle Leute gegeneinander.



Nach oben



Nach oben

In der ersten 6er Gruppe gewann Udo Steinbrenner mit seiner 1968er Corvette, deren Bereifung super war: richtige Bollerräder auf wunderschönen Felgen.

Die zweite Gruppe startete ebenfalls mit 6 Fahrern und Ralf Z. gewann mit seinem alten Opel GT (dabei hatte er zwei neue Traumwagen dabei) mit 169,46 Runden trotz mangelndem Grip.

In der dritten Gruppe waren dann 5 Teilnehmer dabei, Hanko gesundheitlich ein wenig angeschlagen konnte Robert Schulz nicht halten, der mit 169,35 Runden siegte.

So langsam stieg die Spannung, waren doch in der zweiten Startaufstellung schon richtig schnelle Leute am Start. Alex Jens gewann mit seinem neuen Porsche 904 GTS (175,49) knapp vor Robert Ries.

Jetzt kam das Finale: um es vorweg zu nehmen: alle fünf blieben auch vorne, doch die Qualiyreihenfolge änderte sich. Dieter stürmte voran, gefolgt von Patrick und Alex. Michi knapp dahinter vor Andreas und Jürgen. Der Dreikampf an der Spitze dauerte bis zum vorletzten Heat an. Dann war es nur noch ein Zweikampf zwischen Patrick und Alex, Dieter verlor auf der Spur 5 jeglichen Grip. Im Herzschlagfinale behielt Patrick die Nase mit 179,84 zu Alex’ 179,79 knapp vorne, Dieter 1 Runde dahinter.

Mit einer kleinen Kaffeepause kehrte wieder ein wenig Ruhe ein, das Finale war schon eine richtig spannende Geschichte mit nahezu keinen Abflügen.

Die Klasse 2 wurde nach den Klasse 1 Ergebnissen sortiert und auch hier waren die spannenden und sehr sauberen Rennen kennzeichnend für die Qualität der Fahrer und Fahrzeuge.

Um es kurz zu machen: Patrick vor Alex Fuchs, die beiden waren an diesem Wochenende eine Klasse für sich und Alex deutete damit schon an, dass er dieses Jahr der größte Widersacher von Patrick werden könnte. Ein entfesselnd fahrender Andreas Durm wurde Dritter, vor Michi Huber, Jürgen Schulz (dickes Kompliment!) und dem Chronisten, der sich immerhin mit der schnellsten Rennrunde trösten durfte (ich belege jetzt mal einen Reifenschleifkurs bei Patrick…)

Karlsruhe als Saisonauftakt hat sich etabliert, eine picobello Location, eine tolle Bahn, immer hilfsbereite Leute vom Veranstalter (Lob an Hartmut und Thomas etc….), lecker Catering – was will man mehr. Und 27 Starter natürlich…

Wie formulierte es mal unser „Plasste“: Die Mitte rockt.

Wir sehen uns zum zweiten Lauf in Bischem, am 27.April 2013.



Nach oben



Nach oben

1 0   J A H R E   D S C   M I T T E :   D I E   J U B I L Ä U M S S A I S O N 

Vorbericht zur zehnten ( 10 ) DSC Mitte Saison 2013

Tatsächlich,

dies ist der Vorbericht zur 10ten DSC Mitte Saison. Grund genug, ein wenig in der Historie zu blättern, bevor es auf die aktuellen Ausblicke geht.

2004: drei Rennen standen auf dem Programm, man wusste ja nicht, wie diese neue Serie angenommen wird. In Frankfurt beim SRT auf der alten Bahn, in Niederbrechen bei Rock Racing und bei der Scuderia Siegen gewann Dieter Jens alle drei Rennen und holte sich den ersten Mitte Titel. Bester Junior wurde diese junger Mann, bewundernd angeschaut von seinem kleinen Bruder…Und die Autos von heute fuhr man damals auch schon.



Nach oben



Nach oben

2005: Nachdem das Vorjahr ein voller Erfolg war gesellte sich ein weiterer Club dazu, der MSC Bischofsheim. Vier Läufe sollten es diesmal sein, mit dem Finale in Siegen bei unglaublichen 59 Startern. Dieter holte den zweiten Meistertitel vor seinem 13jährigen Sohn Alex und dem Siegener Urgestein Harald Wittke. Und die Autos waren wieder keine Exoten…



Nach oben



Nach oben

2006: Wieder fand die DSC Mitte bei den gleichen Clubs des Vorjahres statt und Dieter Jens gewann den dritten Titel in Folge. Aber jetzt tauchte erstmals ein neuer Name auf, der schon bald für Furore in der Mitte sorgen sollte: ein gewisser Patrick Brau. In der Startsaison belegte er Platz 18. Thorsten Kahabka und Stephan Eder belegten die Plätze 2 und 3 in der Meisterschaft. Und Mister DSC-Vielfahrer begann seine Slotracing Karriere: Ralf Braun.



Nach oben



Nach oben

2007: Das Raceway Frankfurt kam als neue Austragungsstätte dazu und ersetzte Rock Racing. Wieder 4 Rennen und diesmal mit einem neuen Seriensieger: Frank Hermes vor Patrick Fischer und Patrick Brau. Zu jener Zeit starteten sehr viele Kollegen aus dem Westen in unserer Region und sorgten für spannende Kämpfe und eine höhere Qualität der Rennen.



Nach oben



Nach oben

2008: Alex Ortmann schickte sich an mit einer Cheetah, Alpine und einem 917er die Saison für sich zu entscheiden. Patrick schaffte seinen ersten DSC Sieg und wurde zweiter vor Dieter Jens. Insgesamt waren 76 Starter in der Mitte unterwegs, diesmal sogar bei 5 Rennen.



Nach oben



Nach oben

2009: Es war soweit, Patrick gewann seinen ersten DSC Mitte Titel, vor Dieter Jens und Alex Fuchs. Viele Fahrer aus südlicheren Gefilden nahmen jetzt an der DSC Mitte teil und die Jugend war auf dem Vormarsch: drei unter 20 jährige unter den ersten fünf Fahrern. Dieses Jahr wurden 6 Läufe ausgetragen, denn es kam die tolle Bahn der IG Slotracing Wiesbaden dazu.



Nach oben



Nach oben

2010: Patrick vor den beiden Alex lautete der Endstand nach fünf Rennen: der Jens vor dem Fuchs. Immer noch knapp 60 Teilnehmer starteten in der Mitte, diesmal ohne viel Zuspruch der Westler oder anderer Regionen. Die Mitte war mal wieder (fast) unter sich.



Nach oben



Nach oben

2011: Es gab eine weitere Konsolidierung der Teilnehmer aus der Mitte – und viele starteten nicht oder nur sporadisch. Deswegen wohl auch der Rückgang bei den 5 Rennen. Oder: es gibt einfach zu viele Rennen in der Mitte, man kann wöchentlich mindestens 2 x Rennen fahren. Patrick vor Chris und Dieter lautete das Endergebnis.



Nach oben



Nach oben

2012: Patrick vor Alex Fuchs und Dieter Jens. Das Jahr, in dem man sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren konnte. Was dann schließlich auch 10 Starter aus der Mitte schafften. Und bei der DM glänzend abschnitten: Deutscher Meister, Platz 3, 2 x Best of Show – die Mitte rockt schrieb „plasste“ letztes Jahr. Und die Starterzahl blieb konstant.



Nach oben



Nach oben

2013: wir werden 4 Rennen bei einem Streichresultat haben, die Besten werden sich wieder für die DM qualifizieren können (ca. 20%), der Start wird in Karlsruhe sein, dann stehen noch Bischofsheim, der SRT Frankfurt und Martinsthal auf dem Programm. Die Rennen werden von März bis September ausgetragen, auch ein Grund hierfür ist das große Slotracing Angebot in Rhein-Main. Viele neue Autos befinden sich im Bau, Wiedereinsteiger möchten teilnehmen, der harte Kern um Hanko, Alex, LMK, Ralf Z., Robert Ries, die Schulzens, Jens-Bande, Ralf Braun, die Plassens und viele andere werden für Wunsch Starterfelder um die 20 bis 25 Personen sorgen. Natürlich auch gerne wieder aus angrenzenden Regionen. Ich freue mich schon auf die Jubiläumssaison 2013 – 10 Jahre sind schon ein stolzer Zeitraum für eine Serie, deren Reglement unverändert erfolgreich ist.

Viel Erfolg in der Vorbereitung der neuen Autos, Regler- und Kabelbruch wünscht euch

midnews



Nach oben



Nach oben