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DSC Mitte 2012

F I N A L E   I N   M A R T I N S T H A L 

DSC Mitte Final in Martinsthal



Die bereits neunte Saison der DSC Mitte ging am Samstag mit dem Finale bei der IG Slotracing Wiesbaden zu Ende. Neben den bekannten Köstlichkeiten aus der Chef-Küche gab es auch Leckeres von den Rennen zu berichten. Ich habe noch nie so wenige Abflüge bzw. Terrorphasen erlabt wie bei diesen insgesamt 16 Rennen. Ein dickes Kompliment an alle Fahrer, die trotzdem so schnell wie noch nie auf der schnellen Martinsthaler Bahn unterwegs waren. Und das bei einer Fahrzeit von jeweils 5 x 6 Minuten pro Klasse.

Aber der Reihe nach. Abnahme diesmal mit der gesamten Jens-Familie am Limit – Bodenfreiheit, Reifenbreite, Gewicht, alles im Rahmen aber auch alles bis aufs letzte Zehntel ausgenutzt. Ob es auch etwas brachte, eher nicht…..

Hanko und Alex J. sorgten wie schon die gesamte Saison über für eine reibungslose und perfekte Abnahme, ein großes Dankeschön an die beiden für sehr gute Arbeit. Auch ein dickes Kompliment an Alex Fuchs, der den Concours Juror über das ganze Jahr mit gewohnter Präzision und Gleichzeitiger Gelassenheit prima mimte.

Nach dem Mittagessen ging (mit Pauls Lieblingsgericht) ging die erste Gruppe der Klasse 1 an den Start. Frank Schüler brachte den quietschgelben Mini Cooper an den Start und jagte die Meute vor sich her. Doch Stefan Medart gewann überlegen vor Andreas und Axel

In der zweiten Gruppe waren dann die Schulzens fast unter sich, den Sieg aber holte sich DSC Mammutfahrer Ralf Braun mit seinem superschnellen und schönen Jaguar E vor Robert.

Dritte Startgruppe: Die eigentliche Topgruppe, da hier die Jungs drinne waren, die ein Rennen gefehlt haben, so auch der Topfavorit Patrick Brau. Und Alex F., Alex J. und Basti und Jürgen. Überraschung: Alex Fuchs gewann einen tollen Schlagabtausch mit Patrick knapp aber sicher. Alex J. wurde Dritter.

Topgruppe: mit Ralf Z., Chris, Hanko, Robert Ries und Dieter J. standen die ersten 5 der Tabelle am Start. Und waren von den Leistungen der Vorgruppe schon schwer beeindruckt. Es sollte sich nach dem zweiten Heat ein Zweikampf zwischen Chris und Hanko entwickeln, Dieter hatte völlig (Reifen) verwachst und fuhr 4/10 langsamer und Robert heizte ebenfalls kräftig mit. Am Ende war Chris einen Hauch vor Hanko, doch beide reichten nicht an Alex F. und Patrick aus der Gruppe vorher heran.

Kaffee- und Kuchenpause.

Das Regrouping versprach einen spannenden und vor allem direkten Kampf um die Plätze.

Frank „ich fahre nicht mehr alles“ Schüler war diesmal mit einem doppelt so langem Auto am Start, ein bildschöner 917 LH. Damit zeigte er auch allen anderen, wer diese Gruppe gewinnen wird. Tristan dahinter vor Udo mit seinem Howmet.

In der nächsten Aufstellung fuhren dann Basti, Paul, Tom, Stefan, Andreas und Jürgen mit seinem superschnellen neuen Ferrari 312 P. Doch leider ereilte ihn das Rennpech in Folge von zwei!!! defekten Kugellagern gleichzeitig. Reparatur, Sportsgeist aber eben keine Chance mehr. Sieger wurde Basti vor Paul.

So, die vorletzte Hatz konnte beginnen. Robert, Hanko und Ralf ließen nichts anbrennen, setzten sich von den anderen deutlich ab und kämpften bis zur letzten Sekunde beinhart, aber fair. Alle drei lagen am Ende innerhalb von eineinhalb Runden mit dem besten Ende für Robert Ries.

Das allerletzte Rennen der Saison stand an: Alex und Dieter Jens, Patrick, Chris und Alex Fuchs. Chris wie aufgedreht vorne Weg, Patrick und Alex J. auf Augenhöhe, Alex Fuchs und Dieter J. beide mit Reifenproblemen: nach dem zweiten Heat ging bei beiden fast gar nichts mehr. Vorne fuhr Chris eines seiner besten Rennen überhaupt, gewann auch und dies vor seinem Chef Patrick. Der wiederum war einen Hauch vor Alex J.

Eine sehr schöne und spannende Saison ging mit der Siegerehrung und einem kleinen Ausblick für die Jubiläumssaison (die zehnte in 2013) fast zu Ende: im kommenden Jahr werden wir 4 Rennen haben(1 Streicher):

9.März SF Karlsruhe
27.April MSC Bischofsheim
22.Juni SRT Frankfurt
7.September IGSR Wiesbaden

Zum Schluss gab es noch die Tombola, wofür wir uns alle recht herzlich bei den Sponsoren bedanken. Wirklich tolle Preise, selbst der Unglückspilz, der als Letzter aus dem Lostopf gezogen wurde, erhielt noch mehrere Teile, die ihn sehr erfreut haben: „Das ist ja toll, als letzter noch so einen Warenwert zu bekommen!“

Slotracing-Werk
dag-tool
Völkl Model Cars
Air Color Technik
Schöler Chassis
JENS SCALE RACING
JP...
Motor Modern
Wiesel Tyres
CarOnLine

Nachdem dann auch die letzten ihre Freigetränke (danke an Patrick und Dieter) ausgetrunken hatten, machten sich ein müder Veranstalter samt Familie auf den Heimweg. Ein weiterer sehr schöner DSC Mitte Samstag ging zu Ende und alle freuen sich schon auf die Jubiläumssaison 2013. Zumindest die 4 Monate Winterpause dürften genutzt werden, um viele neue Autos am Start zu sehen. Das war jedenfalls der Tenor der meisten, die teilweise ihre angefangenen Projekte schon dabei hatten.

Alles Gute, man sieht sich in 2013 zur 10. DSC Mitte Saison!

midnews



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F I N A L B I L D E R 



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5 . L A U F   D S C   M I T T E   I N   H O C K E N H E I M 

Bericht DSC Mitte Hockenheim 22.9.2012

Kurz entschlossen fuhren Dieter und Alex Jens am Freitagabend nach Hockenheim, um ein wenig die schwierige Bahn (oder Bedingungen) zu trainieren. Kein Glue auf der Bahn, ebenso wenig Betrieb mit Moosgummireifen – man hat sich ein wenig an alte Siegener Zeiten erinnert, als auch eine Menge Krümel vom Reifenabrieb auf der Bahn lagen. Auto auf die Bahn – und siehe da – es lief eigentlich ganz ordentlich. Die große Rutschpartie fand nicht statt, die Autos fuhren zwar nicht wie auf Moosgummi- oder Glue beschichteten Oberflächen, trotzdem fand man seine Linie schnell und die Erkenntnis, dass man eben vorsichtig mit seinen Reifen haushalten muss.

Nur wenige nutzten die Freitag Trainingsstunden. Aussicht auf Samstag: wenige Starter….

Samstag morgen, herrlicher Sonnenschein, das Gedröhne der Classic Motorräder vom Hockenheimring und erstaunlich viele Teilnehmer bereits in der heiligen Hallen des Renncenter Hockenheim. Neue Gesichter, Jungs, die schon seit Jahren kein DSC Rennen mehr gefahren haben und natürlich die Mitte Starter, die sich für die DM in Bestwig endgültig qualifizieren wollten gaben ein buntes Bild von Teilnehmern ab. Insgesamt stellten sich 22 Racer der Herausforderung. Jeder nutze die Trainingssession voll aus, um die sehr flüssige und wunderschöne Bahn zu erkunden. Wagenabnahme gegen 11:30 Uhr, dann gemeinsames Mittagessen und um 12:30 Uhr dann Start der ersten Gruppe der Klasse 1.

Hier starteten die Heimascaris und Stephan Eder mit seiner gelben Cheetah legte die Messlatte mal ganz schön hoch: 140,30 Runden. Noch besser machte es der erstmalige DSC Starter und Clubkollege Markus Liebenstein mit der bestialischen Leihcobra („der Clubmeister aller Klassen“ konnte leider nicht teilnehmen) und setzte mit 142,18 Runden die Duftmarke. Alle weiteren Fahrer, ob einheimisch oder Topfahrer der DSC Mitte – alle bissen sich die Zähne aus und konnten nur um die Plätze drei bis… fahren. Dieser Fight war aber so spannend, dass schließlich die nächsten 4 Fahrer innerhalb einer dreiviertel Runde lagen.

Die Klasse 2 startete mit dem Regrouping und man war gespannt, wie diesmal der Kampf zwischen den Heimexperten und dem Rest ausging. Um es vorweg zu nehmen: Platz 6 war das beste Resultat von Thomas Rau, die ersten 5 Plätze gingen an auswärtige Fahrer. Es entwickelte sich ein toller Fight um den Sieg, da in der vorletzten Gruppe Robert Ries und Ralf Z. eine tolle Leistung ablieferten und die Topgruppe und Blut und Wasser schwitzte. In der ersten Startgruppe legte dann Dieter vor, dicht dahinter Alex und Hanko, der schon wegen einiger Unachtsamkeiten mit sich selbst haderte: “Dann muss ich halt wenigstens versuchen, aufzuholen!“. Na ja, das machte er schließlich auch, fuhr fehlerfrei und vor allen Dingen sauschnell. Seine kleine Lola lag wie ein Brett und er setzte sich nach 6 Turns unangefochten auf Platz 1, dicht dahinter Alex Fuchs und Dieter Jens.

Ein sehr schöner Rennnachmittag ging gegen 18:30 Uhr zu Ende, ein dankeschön gilt der sehr guten Rennleitung unter Jörg Bensemann – und ihm gilt auch der Dank der beiden Concoursieger und der jeweils drei Erstplatzierten: jeder erhielt eine Top Eintrittskarte für das kommende Woche stattfindende ADAC Masters Finale am Hockenheimring.

Concours Klasse 1: Corvette von Ralf Z.
Concours Klasse 2: McLaren Chaparral von Dieter Hartmann

Schöne Grüße

midnews



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H O C K E N H E I M   I M P R E S S I O N E N 



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4 . L A U F   D S C   M I T T E   I N   K A R L S R U H E 



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Neuland: zum ersten Mal trafen sich DSCler aus der Mitte bei den SF Karlsruhe, einer neuen Adresse mit toller 5-spuriger Holzbahn, deren ca. 40 Meter es in sich haben. Bereits am Freitag Abend waren ein Dutzend Fahrer an der Bahn, um die Strecke ausgiebig zu üben. Wie sich herausstellen sollte, waren die Jungs mit Freitag-Abend-Training dann im Rennen auch die schnelleren und vor allem sichereren Fahrer.

Am Samstag Morgen war der Bahnraum dann zügig gefüllt, alle wollten die Bahn noch ausgiebit testen und die Autos abstimmen. Mit Pesto wagte sich ein Süd-Kollege zum ersten Mal in die Mitte, und mit Stefen Medart sah man einmal wieder einen Altbekannten sowie mit Andreas Dorm einen DSC-Newcomer. In dieser Saison war an einem Vormittag selten soviel Trainingsbetrieb an der Bahn, aber dies war auch nötig, um die anspruchsvolle Piste dann auch im Rennen zu beherrschen.

Technische Abnahme: Alex und Hanko haben nichts berichtet, also waren alle Autos picobello in Ordnung. Und ein Novum gab es auch: Dieter J. war der letzte bei der Wagenabnahme, ohne eine Runde in der Klasse 2 getestet zu haben. Das konnte etwas werden….

Nach einem geschätzten Pfund Leberkäse mit einem weiteren Pfund Kartoffelsalat (nur geschätzt) ging es dann mit vollem Bauch kurz nach 13:00 Uhr zum ersten Lauf der Klasse 1.
Traditionell „scheppert“ es auf neuen Bahnen immer ein wenig mehr, doch die Abflüge hielten sich in Grenzen. Alex Fuchs musste in der Gruppe 2 starten und legte mit seinem brandneuen lila Käfer ein Höllentempo vor. Da biss sich auch die Topgruppe die Zähne aus und so siegte er schließlich mit 183,11 Runden knapp vor Patrick (182,72) und Dieter (181,20). Übrigens: neun verschiedene Autos auf den ersten 9 Plätzen – eine sehr schöne Typenvielfalt.

Nach einer Kaffeepause startete die Klasse 2 nach den Ergebnissen der ersten Klasse. In der Topgruppe war alles dicht beisammen, die Entscheidung viel im letzten Turn. Patrick knapp vor Alex und Dieter, die ersten sieben innerhalb von drei Runden. So macht es Spaß, und wenn die „Wenig-oder-gar-nicht-Trainierer“ nicht so oft abgeflogen wären…..

Fazit: ein gelungener Einstand der SF Karlsruhe, ein neuer DSC Gesamtsieger in der Mitte, ein prima Rennleiter und ein super Pressemann Ingo, der erstmals einen Liveticker bei der DSC Mitte geschaltet hatte (freeslotter forum).

Achtung Gelb…äh SF Karlsruhe: wir kommen wieder!

Das hast Du nun davon, Hartmut!

Ach ja, und wer über 150 Bilder sehen möchte, hier hat Ingo ein Album eingerichtet:

http://www.flickr.com/photos/52359734@N03/sets/72157631029875976/

Dieter Jens
midnews



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I M P R E S S I O N E N   K A R L S R U H E 



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2 . L A U F   D S C   M I T T E   I N   B I S C H E M 

DSC Mitte, 2.Lauf MSC Bischofsheim 28.4.2012

Es war heiß! 31 Grad Celsius zeigte das Thermometer, in den renovierten Bahnräumen mischte sich der Geruch von frischer Farbe, Glue und Männergeruch! Der Schweiß tropfte dem ein oder anderen von der Stirn, doch wir wollen von vorne anfangen.

Die abschreckende mail unseres Top-Kommissars Hanko hat wohl doch den ein oder anderen Teilnehmer vom Kommen abgeschreckt, oder war es die Hitze? Oder vielleicht doch die Ausfälle wegen Todesfall, Leistenoperation, Handwerker im Haus usw. Die Liste der Absagen war enorm lang. Trotzdem, wir hatten alle unseren Spaß. Um 12:00 Uhr startete die erste Gruppe der Klasse 1, nachdem die technische Abnahme ohne Beanstandungen über die Bühne ging, unser notorischer „keine Bodenfreiheit Chris“ machte seinem Ruf alle Ehre. Papa Plass hatte alle Hände voll zu tun, um den Junior in die Schranken zu weisen. Axel, Newcomer Tim und Philip hatten nichts mit der Entscheidung zu tun. Udo und unser Jüngster Tristan lieferten sich ein beinhartes Duell, das Tristan schließlich mit seinem bis dato besten DSC Rennen und dem Gruppensieg abschloss.

In der nächsten Gruppe war es ein super spannendes Rennen bis zum Schluß, das schließlich Heimascari Ralf B. vor Robert Ries und Ralf Z. gewinnen konnte, Papa Schulz, Paul Stier und Robert blieben die Plätze.

Doch jetzt wurde es spannend: 30 Grad oder mehr im Bahnraum und nach dem ersten Durchgang die ersten fünf nur durch Meter getrennt, Das konnte ja was werden….Hanko verlor den Anschluss, Patrick vor Basti und Dieter, Alex F. und Chris. Nach jeder Spur gab es Positionsverschiebungen, ausser auf Platz 1, da führte Patrick souverän. Ende: Patrick siegt vor Chris, der 2 Meter vor Dieter.

Und jetzt ging es zum gemütlichen Teil der Veranstaltung: Grillen. Wir haben eine 1-stündige Mittagspause eingeräumt, es gab lecker Steaks und Würste vom Grill, lockeres Beisammensein und irgendwann gegen 16:00 Uhr ging es dann mit der Klasse 2 weiter.

In der ersten Startgruppe gewann Paul Stier souverän vor Robert Schulz und Axel.

In der zweiten Gruppe gewann Hanko mit seinem infernalisch gehenden Lotus 19 den Lauf mit 297,19 Runden vor Ralf Z und Robert Ries. Da durfte man gespannt sein, wie weit vorne sich Hanko würde platzieren können.

In der Topgruppe dann von Anfang an ein beinhartes Duell zwischen Patrick und Dieter. Zur Hälfte führte Patrick mit einer Runde. Dieter Zweiter, dann Alex Fuchs, Basti, Ralf Braun und Chris. Nach 4 Umläufen waren Dieter und Patrick gleichauf. In Heat 5 fuhr Dieter 1 Runde auf Patrick heraus und gab diese dann im letzten Umlauf auch nicht mehr ab.

Ein sehr nettes Wochenende der DSC Mitte war schnell vorbei gegangen, alle hatten Spaß und wir sehen uns im Juni beim SRT Frankfurt wieder. Bis dahin, gut slot

Dieter Jens



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I M P R E S S I O N E N   B I S C H E M   2 0 1 2 



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1 . L A U F   D S C   M I T T E   I N   Z E I L S H E I M 

DSC Mitte – Der Auftakt 2012 im Raceway Frankfurt-Zeilsheim

Über ein Vierteljahr Wartezeit ist endlich vorbei, die neue Saison begann traditionell im Raceway in Zeilsheim. Man durfte gespannt sein, ob sich die ungewohnt lange Zeitspanne in neuen Autos niedergeschlagen hat…

Am Freitag Abend waren ein gutes Dutzend Fahrer an der Bahn, aber der Raceway ist eine der viel befahrensten Strecken in Rhein-Main, so dass ein ausgedehntes Training fast nicht nötig ist. Außerdem haben wir gehört, dass bereits unter der Woche die ersten Fleißigen schon ihre Autos ausprobiert haben. Ein dickes Lob gehört Frank Schüler, der die Piste spitzenmäßig präpariert hatte und wir bis zum Rennende am Samstag Abend absolut gleichmäßige Bedingungen hatten. Gegen 23:00 Uhr verließen die Jensens eher entnervt ob ihrer miserablen Reifen die Bahn, während die LMK Gang mit Patrick und Chris schon wieder Hammerzeiten in die 56 Meter lange Bahn knallten. Aber am Samstag wird das Rennen entschieden.

Kurz nach Toreöffnung war die Bude auch schon gut gefüllt und wir begrüßten 25 Starter, trotz vieler unterschiedlichster Absagen. Trotzdem kamen am Nachmittag noch etliche, die verhindert waren und das spricht für die Bindung, dass man mal vorbeischaut, obwohl man nicht mitfahren konnte. Prima!

Was gab es Neues? Wir konnten zwei neue DSC Mitte Teilnehmer begrüßen, Thomas Orf aus Fulda und den erst 10 jährigen Philip Plass, der später in den Rennen zeigen sollte, was in ihm steckt. Und Dieter und Alex hatten jede Menge neue Autos zu bewerten. Hoffentlich gerecht, weil streng, gingen wir vor und nicht jeder Wagen bekam die erhofften 20 Punkte. Kurz vor der offiziellen Wagenabnahme gab es dann die obligatorische Rede zum Saisonstart. Hauptthema waren die Aufgaben der Einsetzer, ein Appell, der fruchtete, wie sich während der Veranstaltung zeigen sollte. Schnelle Einsetzer, aber auch ungewöhnlich wenige Terrorphasen sprachen für die Qualität und einen reibungslosen Rennablauf. Beim Startgeld erhalten Familien eine Ermäßigung, was natürlich bei den Betroffenen sehr gut ankam.

Technische Abnahme: Alex J auf der Computerseite und ein gut aufgelegter Hanko bescherten den Teilnehmern mehr als eine Handvoll „gelber Karten“. Eine Neuerung in der Mitte. Teilnehmer, deren Slotcar in dem ein oder anderen Bereich grenzwertig sind, bekamen die gelbe Karte gezeigt, das bedeutet, den entsprechenden Mangel oder besser gesagt Kleinigkeit bis zum nächsten Mal abzustellen. Die Teilnehmer fanden diese Regelung in Ordnung und es gab dadurch auch keine großen Diskussionen. Und Hanko „Gesmteindruck“ Völkel war nimmermüde, zu erklären und Tipps zu geben. Klasse Kommissar!



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I M P R E S S I O N E N   1 



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Die Gruppeneinteilung entsprach im Großen und Ganzen dem Vorjahresergebnis, mit der Ausnahme, dass die Kinder gerne zusammen starten wollten. Von den üblichen Gruppenentscheidungen und Verläufen möchte ich einmal absehen und dafür lieber ein paar Geschichten herauspicken.

Philip Plass fuhr sein erstes Rennen überhaupt und dies sehr eindrucksvoll. Erst am Ende der Turns wurde er ein wenig müde, keine Schande für einen 10-jährigen, der über die fast gesamte Distanz ausgezeichnet fuhr.

Mit Thomas Orf war ebenfalls ein DSC Neuling am Start, der über mangelnde Schnelligkeit seiner Autos klagte aber dennoch ein ansprechendes Rennen mit ganz wenigen Abflügen zufrieden sein konnte.

Die Schulz Bande war sehr fleißig über den Winter und hat jede Menge neue Autos gebaut, darunter den Best of Show. Sehr eindrucksvoll!

Axel hatte ebenfalls eine neue Cobra dabei, Gino war endlich wieder mal dabei und auch Marcel spielte nach einem Jahr Abstinenz wieder mit, auch mit einer neuen Cheetah.

Unsere Freunde aus dem südlichen Teil der Republik waren wie gewohnt zahlreich vertreten und unser Urgestein Günther Benecke aus Siegen ließ es sich nicht nehmen, auch dabei zu sein. Selbst Zeilsheim-Kenner Frank fuhr mit, allerdings in der Klasse 2 mit seinem Käse_Lola nur auf drei Rädern, Reifen verloren! Wie es überhaupt einige technische Ausfälle gab, Leitkielhalter verloren, Rad ab usw. Also Jungs, beim nächsten Mal einfach ein bisschen sorgfältiger schrauben oder kleben!



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I M P R E S S I O N E N   2 



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Die Rennen waren ausgesprochen fair, kaum Unfälle, kein Schaden an den Autos und trotzdem spannende Kämpfe um die Positionen. Bis auf Platz 1: der scheint gepachtet zu sein, von Patrick. Danach aber eine doch noch zufriedene Jens Truppe mit den Plätzen 2, 4 und 4 (ja, wurde doppelt vergeben) und der schnellsten Rennrunde (9,74 Sekunden auf Spur 4 mit dem neuen Lola). Die üblichen Verdächtigen waren natürlich auch vorne dabei, Alex F., Chris, Ralf Z., Peter und Robert. Dies wird sicher eine ganz spannende Saison werden, denn die ersten 10 sind schon sehr dicht beieinander.

Die Wahl zum Best of Show gewann wie schon erwähnt Jürgen Schulz mit seiner Lister punktgleich mit Dieter Jens neuem Lola T 163, der original einem Fahrzeug aus der CanAm 1969 nachempfunden wurde, dem metallic lila Wagen von Brooke Doran.

Alle Ergebnisse und Bilder sind natürlich online auf der DSC Cup-Seite im Scaleracingforum.

Bereits gegen 19:00 Uhr waren wir dank straffer Rennleitung (Frank Schüler) zu Ende und konnten mit guter Stimmung das Raceway verlassen. In 8 Wochen geht es in Runde 2 zum MSC Bischofsheim. Hoffentlich mit allen, die diesmal nicht dabei sein konnten.



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I M P R E S S I O N E N   3 



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B I S C H E M   S P E E D   C L A S S I C S   2 0 1 2 

Ralf Braun und das Team des MSC Bischofsheim lud zum Teamrennen ein, den Bischem Speed Classics. Acht Teams stellten sich dem Ziel, 1000 Runden zu fahren. Insgesamt gab es drei Durchgänge mit einer Fahrzeit von jeweils 6x13 Minuten, davon einen Nachtturn. Also ein richtiges Langstreckenrennen mit knapp 4 Stunden Fahrzeit pro Team.

Am Freitag Abend stimmten die Teams ihre Einsatzfahrzeuge ab, manche wie immer lamentierend ob des fehlenden Speed, manche suchten Grip und wieder andere hatten einfach nur Spaß und freuten sich auf Samstag.

Hier nun die Teams:

LMK Mainhatten: Favorient mit Patrick und Chris, suchten allerdings Grip mit ihrem 917er
Brothers of JSR: Alex und Basti auf Motorensuche und dann auch schon zügig unterwegs
Racing for Oberberg: Jens und Hanko entwickelten sich zum Geheimfavoriten (917)
Slotfox Scaleracing: Alex und Dieter von Anfang an schnell mit dem Matra
Scuderia Grappa: der alte 917er musste bei Peter und Ralf herhalten (Alfa nicht fertig)
JTR Racepigs: Jürgen und Robert mit dem schönen und schnellen 312er
The Chase: Tristan und Allesdrücker Frank M&M im Schwester 312er
No Glue: Thomas und Stefan mit dem nagelneuen schönen Sandeman 917er

In der Qualifikation zeigte sich dann der überragend schnelle Oberberg 917er in Bestform und fuhr auf Pole. Matra rot der Brothers vor Schwester Matra grün und LMK 917 lautete die weitere Reihenfolge. Diese 4 Teams waren einen Ticken schneller als der Rest, so dass man einen spannenden Kampf um den Titel erwarten konnte.

Pokal Nummer 1 allerdings wurde schon vor dem Rennen vergeben: Best of Show für den Matra 670 LH der Jens-Brüder.

Ohne jetzt wirklich alles bis ins Detail zu beschreiben, hier sind ein paar Rece-Facts:

-Oberberg im Totalpech: alles was schiefgehen kann, ging schief: Motorwechsel, Lichtausfall, Auto fährt rückwärts, kein Strom und so weiter und so fort…Trotzdem kamen sie immer wieder, Gratulation an die Teammoral und zwei Trostpflaster gab es: nicht Letzter und schnellste Rennrunde.

Stefan und Thomas fuhren erstmals ein solches Langstreckenrennen und machten dies sehr gut (ein paar kleine Konzentrationsfehler ausgenommen). Ziel fürs nächste Jahr: auf jeden Fall dabei sein und nicht Letzter werden.

The Chase wurde Siebter, ebenfalls mit etlichen kleineren Defekten, ansonsten ein gutes Rennen von Tristan mit seinem Partner Frank, der zum Schluß zeigen konnte, welches Potential in dem 312er Ferrari steckt.

Auf Platz 5 dann die italienischen Trester-Schnaps-Verwerter, die zwischenzeitlich sehr schnell waren, aber fürs kommende Jahr dann doch mit einem ihrem Teamnamen entsprechenden italienischen Sportwagen antreten werden.

Eine kleine Überraschung dann auf dem Blechplatz 4: Robert und Jürgen Schulz fuhren ein unauffälliges aber schnelles Rennen und zeigten, was in dem sehr schön gebauten 312er steckte: Chapeau für eine tadellose Leistung.

Und wie wurden die Pokale verteilt?

Auf Platz drei die LMK Jungs aus Frankfurt mit ihrem Disco 917er (solche roten Rücklichter hätten auch als Taschenlampe dienen können), Patrick fand trotz gefühltem 1 Pfund Reifenschleifstaub auf seiner Hudy nie den richtigen Grip, den er haben wollte. Ein Reifenwechsel kostete dann zusätzlich 7 Runden.

Auf Platz 2 landeten Alex F. und Dieter J. mit dem Pescarolo Matra, insgesamt nur 1x neben der Strecke und absolut gleichmäßig fahrend, bis auf den zweiten Teil des Nachtturns, als die Reifen dermaßen nachließen, dass man auch ca. 7 Runden verlor.

And the Winner is: souverän von Anfang bis Ende in Führung liegend und absolut konstant fahrend die Brothers of JSR mit dem „roten“ Matra 670 Langheck. Ein einziger Abflug in fast 4 Stunden und permanent schnelle Zeiten sicherten den beiden einen überlegenen Sieg.

In den letzten 40 Sekunden fuhren die drei Erstplatzierten nochmals im Formationsflug nebeneinander um die Piste, als wenn es um den Tagessieg gehen würde. Ein tolles Bild!

Herzlichen Dank an alle Verantwortlichen, die Teilnehmer und Ralf Braun, der ein sehr schönes Rennen organisiert hat, das wirklich mehr Starter verdient gehabt hätte. Hoffentlich sind im nächsten Jahr 12 Teams am Start, die Bischemer Bahn macht unheimlich viel Spaß für ein Langstreckenrennen. Merkt euch schon mal den Termin:

29. und 30. November 2013.



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B I S C H E M   S P E E D   C L A S S I C S   I M P R E S S I O N E N   2 0 1 2 



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S P E E D   C L A S S I C S   2 0 1 2 

Qualifiing:
1. - 6,766s RfO
2. - 6,830s Brothers of JSR
3. - 6,869s slotfox scaleracing
4. - 6,883s LMK Mainhatten
5. - 7,014s scuderia Grappa
6. - 7,106s the chase
7. - 7,132s JTR Racepigs
8. - 7,374s No Glue

1.Lauf
1. - 661,15 Runden Brothers of JSR
2. - 658,13 Runden slotfox scaleracing
3. - 634,26 Runden LMK Mainhatten
4. - 634,25 Runden scuderia Grappa
5. - 634,09 Runden JTR Racepigs
6. - 604,24 Runden the chase
7. - 595,34 Runden No Glue
8. - 594,00 Runden RfO

2.Lauf
1. - 657,21 Runden Brothers of JSR
2. - 651,29 Runden LMK Mainhatten
3. - 645,01 Runden slotfox scaleracing
4. - 639,25 Runden JTR Racepigs
5. - 638,10 Runden scuderia Grappa
6. - 624,09 Runden the chase
7. - 617,32 Runden RfO
8. - 596,30 Runden No Glue

3.Lauf
1. - 666,07 Runden RfO
2. - 665,16 Runden Brothers of JSR
3. - 657,16 Runden slotfox scaleracing
4. - 645,16 Runden LMK Mainhatten
5. - 639,13 Runden JTR Racepigs
6. - 632,02 Runden scuderia Grappa
7. - 622,14 Runden the chase
8. - 586,10 Runden No Glue

Gesamtergebnis
1. - 1984,27 Runden Brothers of JSR
2. - 1960,30 Runden slotfox scaleracing
3. - 1932,01 Runden LMK Mainhatten
4. - 1913,12 Runden JTR Racepigs
5. - 1905,02 Runden scuderia Grappa
6. - 1878,04 Runden RfO
7. - 1851,12 Runden the chase
8. - 1779,04 Runden No Glue

Schnellste Rennrunde RfO mit 6,710s auf Spur 2 im 3. Lauf....



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Die Wagen auf der Bahn erinnerten sterk an die tollen Rennen der Markenweltmeisterschaft der späten 60er und Anfang der 70er Jahre: Ferrari 312, Porsche 917, Matra 670....Das war wirklich gelungen.


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Einen unserer Langheck Matras haben wir fertig, der zweite folgt. Es sind ja noch drei Tage...


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