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DSC Mitte 2010

3 . L A U F   D S C   M I T T E   B E I M   S R T   F R A N K F U R T 

Der dritte Lauf zur DSC Mitte fand auf der neuen Bahn des SRT Frankfurt statt. Wie schon im Vorbericht erwähnt, ist die Streckenführung sehr schön, wenngleich auch nicht ganz ohne Tücken, wie sich bereits am Freitag während des Trainings herausstellte. Einige unübersichtliche Ecken (Spur 1 und2 bergauf auf die Fahrer zukommend) ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, wobei die Spur 1 noch gut zu sehen ist, solange kein Einsetzer seinen Job tun muss. Aber der Fahrer auf Spur 2 steht einfach viel zu weit weg, da sollte man sich beim SRT überlegen, ob man nicht die Fahreranordnung wieder traditionell machen sollte.

Aber nun zum Training. Heimascari und Topfavorit Patrick schraubte an seinem neuen Klasse 1 Jaguar, er wollte den „Neuen“ unbedingt einsetzen, da die altgediente Corvette „nicht schnell“ genug war….Nachtschicht war angesagt! Die anderen ca. 15 Trainierer sahen zu, dass sie die Bahn in den Griff bekamen, denn eines war klar: wewr am Samstag am wenigsten Abflüge hat, würde ganz vorne mitspielen. Es war wohl schon deutlich nach Mitternacht, als dann Patrick die ersten Gehversuche mit dem neuen Wagen machte – zum Leidwesen der noch Anwesenden ziemlich flott.

Samstag morgen: nach einem Dutzend Absagen (von Krankheit über Arbeitseinsatz, Tag der offenen Tür, Garageneinfahrt pflastern, Urlaub, Unwohlsein und Schwiegermuttergeburtstag war fast alles dabei), was dazu führte, das wir nur 20 Starter hatten. Aber das war nicht weiter schlimm, war es doch das erste Mal seit Jahren in der Region Mitte, dass man mit einer vernünftigen Ankunft zu Hause rechnen konnte und man zumindest die Engländer gegen die Amis bei der WM anschauen konnte.

Nachdem Alex Fuchs den ein oder anderen Neuwagen mit einem Concoursbogen ausgestattet hatte, manchmal nicht zur hellen Freude des Wageninhabers, ging es zur technischen Abnahme. Diese wurde für beide Klassen von Alex und Dieter Jens zügig durchgeführt. Diese Aufgabe war diesmal ohne Probleme zu erledigen, da hatte unser Alex Fuchs schon mehr Erklärungsbedarf für die Bewertung einiger Autos. Aber er machte das gewohnt ruhig und sachlich, auch wenn mancher Zeitgenosse seinen absolut richtigen Beschreibungen nicht ganz folgen wollte oder konnte. Ich möchte hier einmal ausdrücklich die Arbeit von Alex F. lobend herausstellen. Er hat in seinem ersten Jahr als Juror einen ganz tollen Job gemacht, mit Engelszungen und großer Geduld den Fahrzeuginhabern erklärt, warum sie nicht die volle Punktzahl erhielten, oder warum dies und das besser sein könnte. Alle Juroren in der DSC haben einen Job, der eigentlich nicht zu beneiden ist. Und trotzdem haben einige Gespräche untereinander und miteinander dafür gesorgt, dass wir in Deutschland eine sehr „gleiche“ Bewertung im Concours haben. Und deshalb ist es eben schon nicht ganz einfach, 20 Punkte zu bekommen. Es müssen die vorhandenen Concourstexte einfach nur genau beachtet werden, dann klappt es auch mit dem Nachbarn: soll heißen: dann ist die Bewertung der verschiedenen Juroren in der gesamten Republik auch einheitlicher.

Nachdem sich zum Mittagessen alle mit Grillwürsten oder Steaks gestärkt hatten, ging es gegen 12:30 Uhr zum Start der Klasse 1.Alex Jens, er hatte bisher nur einen Lauf in der Mitte, Marius, Gino und Axel fuhren zu viert, nachdem der Schreiberling auch nicht an den Start ging und diesmal nur den Teamchef und Mechaniker markierte. Alex ließ mit dem gelben Jaguar keine Zweifel aufkommen, dass er ganz vorne mitmischen wollte. 222,77 Runden waren dann auch 37 Runden Vorsprung auf Marius, der vor Gino und Axel ins Ziel kam.

In der Gruppe 2 setzte sich mit hervorragender Fahrweise (viel trainiert, gell?) Frank Wüst mit 214,02 Runden vor dem ebenso sehr ordentlich fahrenden Junior Paul durch. Udo, Jürgen (der war mehr Rennleiter als Fahrer) und Klaus kamen auf die Plätze.

Startgruppe 3: Geheimfavorit und Heimbahndrücker Chris, Ralf Braun mit nagelneuer Corvette, Rainer N mir neuer Alpine, Marce und Leo legten jetzt schon mal ein anderes Tempo vor. Aber wer Räder und Ritzel verliert kann nicht vorne landen: zwei waren schon weg. So machte „DSC-Chris“ wahr, was alle vermutet hatten: er fuhr auf und davon und siegte in dieser Gruppe vor Rainer und Ralf. Allerdings zeigte er im letzten Heat Nerven, produzierte Abflüge und schaffte Alex Jens’ Vorgabe nicht ganz: 221,85 Runden und Platz 2 bisher.

In der Topgruppe waren „Haushochfavorit“ Patrick, Alex F. (gestärkt vom Erfolg in Siegen), Basti Jens, Robert Ries und Ralf Z. unterwegs. Und zwar schnell. Patrick auf und davon, als gäbe es kein Morgen, dahinter platzierten sich Robert Ries, Ralf Z., Basti und Alex F. Nur Patrick schaffte eine höhere Rundenzahl, so dass sich folgendes Rennergebnis der Klasse 1 ergab:

1.Patrick Brau 228,15 Runden
2.Alex Jens 222,77
3.Chris Urban 221,85
4.Robert Ries 221,60

Nach einer etwas ausgiebigeren Kaffeepause mit herrlichem Erdbeerkuchen hatte man das Gefühl, als wollte man nicht so recht zum Rennen kommen. Schließlich trommelte DJ alle zusammen und es ging mit der Klasse 2 weiter:

In der ersten Gruppe gewann Marius vor Gino, Klaus und Axel, der einen technischen Defekt in Form eines verlorenen Reifes hatte. Aber helfende Hände reparierten dies schnell wieder, so dass er doch noch zu Ende fahren konnte.

Startgruppe2: Leo zeigte mit seinem Matra, dass auch bei „fast Sauna Schwüle“ im Bahnraum doch noch Topzeiten um die 7,7 Sekunden möglich sind und fuhr allen davon: 220,15 Runden. Zweiter wurde Marcel, dritter Paul. Dahinter kamen Udo und Jürgen ins Ziel, wie schon gesagt, heute mehr Rennleiter als Fahrer….

In der dritten Gruppe: Basti und Alex F. fighteten von Anfang an um den Sieg, auch Frank war lange gut mit dabei. Rainer und Ralf hatten mit dem Ausgang in dieser Gruppe nichts zu tun. Schließlich war Alex Fuchs mit 219,80 ganz knapp vor Basti mit 219,19 Runden. Leo also immer noch vorne.

Die Topgruppe wollte dies aber so nicht stehen lassen und „Mich-schlägt-heute-keiner-Patrick“ zeigte auch gleich, wo der Bartel den Most holt. Er setzte sich ab, lediglich Alex J. hielt einigermaßen mit. Chris und Ralf balgten sich um Platz drei in dieser Gruppe, Robert fuhr einsam auf Platz 5. Am Ende zeigte sich folgendes Ergebnis in der Klasse 2:

1.Patrick Brau 226,15 Runden
2.Alex Jens 222,31
3.Leo Müller 220,15



Was war besonders bemerkenswert? In der Region Mitte geht das Thema „Jugend forscht“ erfolgreich weiter. Die ersten Vier im Gesamtklassement sind zusammen 74 Jahre alt, genauso wie das SRT Urgestein Jochen Kauderer! Das ist schon beeindruckend, wie schnell die Jungs geworden sind….

Gesamtergebnis:

1.Patrick Brau
2.Alex Jens
3.Chris Urban
4.Basti Jens
5.Ralf Z.



Gegen 19:00 Uhr waren mit dem offiziellen Rennteil zu Ende. Aber der Grillmeister schmiss nochmals eine Runde Steaks und Würste auf den Grill, so dass fast alle noch auf eine Stunde da blieben und sich gemütlich zusammensetzten. Ein entspannter Renntag in großer Schwüle ging zu Ende, der verdiente Sieger hieß Patrick und die Mitte sieht sich wieder (nach der großen Sommerpause) bei der Scuderia Siegen am 2.Oktober 2010. Bis dahin, schöne Ferien

Eure

Mid-News



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2 . L A U F   M I T T E   I N   B I S C H E M 

Papa Jens außer Gefecht, dafür erster Sieg für Basti in Klasse 2 und erster Gesamtsieg für Alex! Was für ein Rennen!

Der zweite Lauf zur DSC Mitte in Bischofsheim am 24.April 2010 stand unter dem Motto: „Krank sein und doch dabei sein“.

Aber der Reihe nach. Der Wettergott versprach ein sonniges, fast schon sommerliches Wetter mit viel Sonnenschein. Und so war es dann auch. Knapp 20 Fahrer fanden sich bereits am Freitagabend zum Training ein, doch selten waren die Fahrerstände so leer wie dieses Mal. Man plauderte, bewunderte neue Autos und war einfach nur gut drauf, draußen sitzend bei lauem Lüftchen und einem Getränk der eigenen Wahl. Aber trainiert wurde trotzdem, ohne langes Anstehen und Warten. Alle Favoriten fuhren denn auch gute Zeiten, bis auf…die Jens-Brothers. Kleine Klasse ging gar nix. Na ja, Papa wird’s schon richten.

Am Samstagmorgen waren schon 16 Grad Celsius und die Veranstalter waren gespannt, ob denn auch reichlich Starter kommen würden. Schließlich meldeten 31 Fahrer ihre Autos, ein guter Wert. Trotz Erscheinen starteten krankheitsbedingt nicht: Mitte Chef Dieter J., Mike Krumb, Andy Schimmel und etliche andere, die vom Urlaub zurückkommend trotzdem vorbeischauten. Also 40 Leute da, aber „nur“ 31 am Start.

Bei der technischen Abnahme auf der herrlichen Terrasse des MSCB gab es keine Probleme, alle Teilnehmer hatten korrekte Fahrzeuge und Chef-Abnahme-Kommissar Hanko hatte mit Kollege Alex J. einen ruhigen Part. Besonders erstaunlich war, dass bereits nach 45 Minuten alle Autos der Klasse 1 abgegeben waren. Was war denn da los? Wollten alle nur in der Sonne liegen?

Um 12:15 Uhr startete die erste Gruppe der Klasse 1 und im Bahnraum war es schon ziemlich warm geworden. Trotzdem zeigte die sehr gut präparierte Piste keinerlei „Schwankungen“ und jeder konnte sein Fahrzeug optimal bewegen. In dieser 7er Gruppe setzte sich Peter Vogt, Peter Vogt?????????, ja, der Peter Vogt vom MSCB klar durch und erzielte 231,08 Runden. Peter schnupperte mal wieder DSC Luft und fuhr mit dem Leihauto klar an die Spitze des Feldes. Udo Steinbrenner mit seinem Ferrari GTO wurde Zweiter.

Paul Stier siegte in der zweiten Gruppe vor Frank Wüst und Dieter Hartmann, konnte Peter V. aber nicht einholen. Altmeister Dieter H. hatte wieder einen Exoten am Start, ein Costin Lister von Jim Hall.

Startgruppe 3: Hier waren die Jungs schon deutlich schneller, was sich allerdings auch teilweise durch eine etwas härtere Fahrweise ausdrückte. DiSo siegte mit 238,11 Runden klar vor Heimascari Ralf Braun und ebenfalls Heimbahner Christian Krauss. Eine zerstörte Cheetah war das unschöne Ergebnis dieses Heats.

Vorletzte Gruppe: drei Teenager gegen drei Herren im seriösen Alter könnte man sagen. Alex J., Chris Urban und Marcel Müller auf der einen Seite kämpften gegen Rainer N., Günter B. und Ralf Z. Ergebnis: die Jugend auf dem Vormarsch, Alex.J gewinnt die Gruppe mit 242,31 vor Ralf Z mit 242,18 Runden.

Und nun ging’s um den Sieg: 2 Cheetahs gegen 2 Corvetten gegen 2 Jaguars. Nach dem ersten Turn 4 Fahrer mit 39 Runden gleichauf, Basti J. schimpfend mit einer unfahrbaren Corvette, nach der Hälfte nur noch drei Fahrer im Kampf um den Sieg und wieder ein Auto defekt: Leo zog den Reglerstecker nach zwei unverschuldeten Unfällen. Themawechsel an dieser Stelle: das schnelle Fahren am Limit und die Konzentration der Einsetzer sind immer wieder ein (un-) beliebtes Thema, aber es muss auch mal wieder angesprochen werden. Wir fahren alle mit ziemlich teuren Autos, zum Spaß, mit Gleichgesinnten und im sportlichen und fairen Wettkampf. Jeder Racer, der selbstverschuldet aus der Spur fällt, möchte gerne möglichst schnell eingesetzt werden. Das erwartet jeder. Aber der Job als Einsetzer ist und bleibt ungeliebt. Dennoch, es ist selbstverständlich, dass man sich konzentriert, um den Kollegen genauso schnell einzusetzen, wie man dies selbst von anderen erwartet. Und so spannend und knapp die Rennen auch sind, ein wenig Rücksicht gehört dazu. Liegt schon ein Gegner draußen, kann man ruhig einmal mit dem Finger lupfen um dem Einsetzer die Chance zu geben, das Auto schnell aus dem Gefahrenbereich zu nehmen. Das Eine geht ohne das Andere nicht, deswegen: Fairplay.

Doch jetzt wieder zu den angenehmen Dingen unseres Sports. Robert auf den Spuren 5 und 6 konnte das Tempo nicht mehr mitgehen. Also Zweikampf: Alex F. und Patrick Brau fuhren extrem konzentriert um den Sieg. Keine Abflüge, permanent am Limit und bis zur letzten Kurve kämpften die Drei um jeden Zentimeter. Vor dem letzten Stint fast gleichauf, aber Alex J. aus der Vorgruppe war auch noch dabei. Es war mucksmäuschenstill, Alex Fuchs und Patrick Brau gaben alles, und schließlich hatte Alex die Nase vorn. Er gewann endlich sein erstes DSC Rennen, herzlichen Glückwunsch. Dahinter Alex J., Ralf Z. und Patrick Brau, alle innerhalb einer Runde.

Nun wurde es Zeit, ein wenig zu entspannen, sich zu stärken und dann wieder in der Klasse 2 alles zu geben. Das gelingt auf einem Gelände, wie es dem MSCB gehört, natürlich sehr leicht. Christian holte zwischenzeitlich seinen nahezu perfekten Manta, Edgar seinen TVR und auch Andy S. ließ sich mit seiner wunderschönen Harley sehen. Eine perfekte Abwechslung an einem solchen Sonnentag, draußen über die verschiedenen Fahrzeuge zu Fachsimpeln, oder, wie die Kids, Fussball, Federball oder ein wenig Dirk Nowitzky spielen.

Aber noch war nicht Schluß. Die Klasse 2 startete mit 7 Teilnehmern, von denen sich Hartmut Bohn in seinem knallgelben Lola zwar mit 230,30 Runden klar durchsetzte, seinen sehr lädierten Wagen aber gleich zur Reparatur geben musste, um dieverse Nachbesserungen an Lack und Zubehörteilen ausführen zu lassen. Das Mädchenduell entschied Anna Sommer klar für sich, Johanna Fuchs mag den blauen Lola auch in Zukunft nicht mehr fahren, gell Papa Fuchs?

Startgruppe 4: Keiner erreichte die Vorgabe, Stephan Medart siegte vor Jürgen „Nascar“ Schulz.
In der dritten Gruppe war man sehr flott unterwegs, Leo hatte schon wieder einen unverschuldeten heftigen Schaden an seiner roten Lola und hörte auf. Ein Wochenende zum Vergessen für ihn! Dafür fuhren die anderen ziemlich schnell, wobei nach dem zweiten Durchgang auch für Günter Benecke keine Schnitte mehr gegen Basti Jens zu gewinnen war. Der jüngste Jens hämmerte eine Bestzeit nach der anderen auf die Bahn und stoppte ohne jeglichen Abflug bei 242,06 Runden. Das war schon mal eine Duftmarke.

In der vorletzten Gruppe war es extrem ausgeglichen. Schließlich setzte sich Hanko Völkel mit dem infernalisch gehenden Lotus 30 mit 241,25 Runden durch, Robert und Ralf hatten 235, Rainer N. 234 und Christin 232 Runden. Marcel hatte leider einen Ausfall im letzten Turn. Aber: Basti J. immer noch vorne und schon mindestens Siebter.

Die Topgruppe: Die beiden „Dauer-Miteinander-Kämpfer“ Alex J und Alex F, Ralf Z, Patrick DiSo und Chris nahmen die letzten 6x5 Minuten under die Räder. Der Grip war nach wie vor hervorragend, alle Bedingungen für ein spannendes Finale waren gegeben. Startampel: Alex J. zu nervös, Frühstart! Ewige 3 Sekunden, endlich losfahren, zack und rausgeflogen. Die Nerven! Aber dann gings ab. Nach dem ersten Turn waren alle in einer Runde, nur Chris hatte auf der langsamen Spur 6 bereits 4 Runden verloren. Nach Turn 2 verabschiedete sich DiSo aus dem Kampf um den Sieg. Die anderen Vier innerhalb einer Runde. Bei Halbzeit führte Alex Jens vor Alex Fuchs, Patrick und Ralf Z. Keiner flog ab. Alle am Limit. Alex J. scheint sich ein wenig abzusetzen, Patrick und Ralf holen auf Alex Fuchs auf. Vor dem letzten Lauf war die Situation wie folgt: Alex J vorne, die nächsten drei innerhalb einer Runde. Im Raum war es mucksmäuschenstill. Alle Fahrer gaben ihr Bestes, volle Konzentration, nach wie vor Bestzeiten und dann – Alex J fliegt ab. Alex F kommt näher, doch dann, keine 510 Sekunden später – Abflug Alex F. Das war es aber auch. Die restliche Minuten wurden für alle zur extremsten Anspannung, und dann das Ende: noch 3, 2 1 Sekunde aus! Alex Jens gewinnt vor Alex Fuchs, Patrick Brau und Ralf Z die Gruppe, aber einer, der nicht am Fahrerpult steht, freut sich am meisten: Basti Jens gewinnt sein erstes DSC Rennen! Sein Bruder wird Zweiter. Hanko Dritter! Und alle gratulieren Basti zum ersten Sieg. Ein tolles Finale, und wer in Zeilsheim gedacht hat, dass es knapper nicht geht, der schaue sich die Ergebnisse von diesem Rennen in Bischem an.

Nach einer kurzen Siegerehrung gegen 21:30 Uhr und reichlich Gesprächen nach dem Rennen verabschiedete man sich bis zum nächsten Rennen auf der nagelneuen Bahn des SRT Frankfurt.

Ein Dank gilt den Veranstaltern des MSCB, die neben der tollen Location, der guten Rennleitung auch für unser leibliches Wohl bestens gesorgt haben. Und natürlich dem Orga Team der DSC Mitte, die Concours, techn. Abnahme und dies und das gewohnt ordentlich abgewickelt haben. Und zum Schluss ein Tipp an alle Einsetzer: mehr Konzentration, auch wenn es im Rennraum gefühlte 35 Grad (oder echte?) hatte. Da gilt auch nicht der tatsächliche und nicht ganz jugendfreie Ausruf eines Einsetzers: „Ich habe ihn nicht schnell genug hochbekommen!“ Das ist keine Entschuldigung!

Mit diesen Worten schließen die Mid-News für heute, allen einen schönen Restsonntag und bis zum nächsten Mal.



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I M P R E S S I O N E N   A U S   B I S C H O F S H E I M 



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1 . L A U F   Z E I L S H E I M 

Beim ersten Lauf der neuen DSC Mitte Saison starteten Basti und Dieter Jens mir mittelmäßigem Erfolg. Platz 8 und 9 im Gesamtergebnis waren nur Durchschnitt.



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M A R T I N S T H A L   F I N A L E   2 0 1 0 



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F I N A L L A U F   D S C   M I T T E   2 0 1 0   M A R T I N S T H A L 

So Leute, das war’s dann wieder einmal. Die Saison 2010 ist schon wieder beendet, und der alte Meister ist auch der neue Champ! Aber der Reihe nach….

Bereits am Freitag abend waren ca. 15 Leute an der Bahn, wahrscheinlich eher, um das leckere Essen zu genießen als zu Trainieren. Schließlich war über die Hälfte der Teilnehmer in den letzten 2 Wochen zu „privaten und individuellen“ Trainingseinheiten angereist. Und so schwer ist die Strecke auch wieder nicht. Die Gripverhältnisse sind perfekt, nahezu gleich auch über das ganze Jahr hinweg. So konnte jeder schon mit gut vorbereiteten Autos die letzen Hundertstel Sekunden suchen.

Als letzter verließ unser Hanko die heiligen Hallen, reiste er doch erstmals schon am Vorabend an und gönnte sich direkt neben der Bahn ein nettes Hotelzimmer in der „Krone“. Hatte er etwas Spezielles vor? Wir werden sehen.



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S T A R T G R U P P E N   K L A S S E   1 



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D I E   R E N N E N   D E R   K L A S S E   1 

Samstag morgen 8:00 Uhr, einige warteten bereits an der Tür und begehrten Einlass. Die Jens-Family hatte den halben Hausstand dabei, Sigrid mit jeder Menge Töpfen, Schachteln, Kuchentabletts usw. Na ja, man wollte erstmal ein ordentliches Frühstück. Nachdem sich jeder gestärkt hatte ging es an die Bahn, die im 3 Minuten Rhythmus zum Spurwechsel aufforderte. Gegen 10:45 Uhr baten Hanko und Alex J. zur technischen Abnahme. Nachdem der Chronist nicht negatives gehört hat, scheint alles in Ordnung gewesen zu sein. Pünktlich um 12:00 Uhr ging es dann los, die Klasse 1 startete.

Dieter Hartmann mit seinem exotischen Costin Lister, Jürgen Storm mit einer Cobra, Michael Koch mit seiner Sunoco Corvette, Michael Kaltenpoth, der „Überraschungsgast“ und DSC-Newcomer Stefan Plass mit einer außergewöhnlich schönen Cheetah fuhren die ersten 5x5 Minuten. Routinier Michael Kaltenpoth setzte gleich zu Beginn eine Duftmarke und gewann die Gruppe souverän mit 234,93 Runden.

Gino, Dieter J., Niels mit „e“, Axel und Stefan M. kamen alle nicht an „Partyservice Micha“ heran.

Die dritte Gruppe startete dann mit Hanko (unglaublich schneller ex-Kahabka Jaguar), Udo Steinbrenner, Christian Krauß, Klaus Schmidt und Hartmut Bohn. Hanko setzte sich klar ab und gewann diesen Heat mit 237,79 Runden. So ein Freitag abend „Privattraining“ bringt schon was….

So langsam wurde es spannend. Die vierte Gruppe startete mit Alex Jens, der von Anfang an keinen Zweifel darüber aufkommen ließ, dass er noch in den Kampf um den Meistertitel eingreifen will. Er war der erste, der die Schallmauer von 240 Runden knackte. Dahinter Chris Urban mit seiner am Vorabend noch halbierten Cheetah, Rainer Neumann, Ralf Braun und Paul Stier.

Jetzt aber: DSC Mitte Finale kleine Klasse. Leader Patrick Brau, Alex Fuchs, Ralf Z., Basti J. und Robert Ries kämpften gegeneinander um die finalen Meisterschaftsplatzierungen. Auch in dieser Gruppe setzte sich Patrick gleich an die Spitze, gefolgt von Ralf und Robert. Basti und Alex F. fuhren schon deutlich langsamer, beide Autos wollten nicht so wie ihre Fahrer. Patrick fuhr weiter auf und davon, Ralf und Robert kämpften Tür an Tür und die beiden anderen versuchten Schadensbegrenzung zu betreiben. Schließlich gewann Patrick mit 242 Runden den Lauf und auch die Klasse 1.

Klasse 1:

1.Patrick Brau 242,69 Runden
2.Alex Jens 240,11 Runden
3.Hanko Völkel 237,79 Runden



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I M P R E S S I O N E N   M A R T I N S T H A L   2 0 1 0 



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D I E   R E N N E N   D E R   K L A S S E   2 

Nachdem die Abnahme der Klasse 2 durchgeführt und alle Bäuche mit leckerem Rahmgeschnetzeltem gut gefüllt waren (eine Person hat drei Portionen gegessen!) frohlockte die Jens-Family, dass alle sehr träge und dementsprechend langsamer an die Sache herangehen würden. Denkste: bereits in den ersten beiden Heats wurde wieder ordentlich Gas gegeben. Eines muss hier schon mal erwähnt werden: ich habe in diesem Jahr noch keine DSC Veranstaltung mit so wenig Abflügen gesehen. In der ersten Startgruppe gab es eine einzige Chaosphase. Und da fahren bekanntlich nicht die Profis! Hut ab!

Also, nun die Klasse 2, Startgruppe 1:
Klaus Schmidt, Axel, Gino und Michael Koch mit seinem sehenswerten 512er „Batcar“ Spider fuhren außergewöhnlich sicher und schnell ihre Runden. Klaus hatte die Nase vor Axel.

Hartmut Bohn mit Lola T165, Udo mit Lambo, Dieter „Jim Hall“ Hartmann mit dem 2J Chappi Staubsauger, Jürgen mir Carrera 6 Spider und Niels mit seinem McLaren Elva sorgten für ein buntes Starterfeld in diesem Rennen. Nur Hartmut kam über den Bestwert aus der Vorgruppe mit 228,08 Runden.

Startgruppe 3:
Rainer „mit a“ Neumann, Stefan Medart, Christian Krauß, Ralf Braun und Paul Stier kämpften um den Sieg in dieser Gruppe. Doch Christians neuer roter 917er war eine Klasse für sich, siegte unangefochten und setzte sich mit 237,80 Runden an die Spitze.

In der vierten Gruppe ging es nun schon um die Meisterschaftsplatzierungen. Gaststarter Michael Kaltenpoth mit seinem weißen 917er PA, Robert Ries wie gewohnt mit seinem GT40, Dieter Jens mit seinem brandneuen McLaren M6A, Basti mit Papas bisherigem Ferrari 612 und Alex Fuchs mit seiner bekannt schnellen King Cobra, da durfte man schon gespannt sein. Dieter und Basti führten mit 1 Runde vor Alex und Michael, eine weitere dahinter Robert. Nach drei Stints folgendes Bild: ohne Abflüge Alex eine Runde vor Dieter, Basti eine dahinter. Alex Fuchs fuhr ein tolles Rennen und wurde immer schneller. Er gewann schließlich mit 240,66 Runden vor Dieter mit 238,46 Runden. Eine dahinter Basti, dann Michael und Robert, die die schnelle Hatz nicht mitgehen konnten.

Doch nun der Showdown: Patrick musste nur ein solides Rennen fahren und schauen, dass er Alex J. im Auge behält. Doch es waren auch noch Chris Urban, Ralf Z. und ein gewisser Hanko da. Nach zwei Stints führte Hanko bereits mit 2 Runden vor Patrick, Alex und Ralf. Chris abgeschlagen. Alex J. musste abreissen lassen, Patrick kontrollierte sich und seine Fahrt, Hanko düste auf und davon. Und jetzt passierte es: Hanko fuhr eine 5,996sec – die schnellste Runde des Tages! Am Ende siegte Hanko mit 240,88 Runden in dieser Gruppe. Und: das war Hanko’s erster Sieg in einem DSC Lauf! Gratulation.





Klasse 2:

1.Hanke Völkel 240,88 Runden
2.Alex Fuchs 240,66 Runden
3.Dieter Jens 238,46 Runden



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K L A S S E   2   B I L D E R 



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D A S   F I N A L E   2 0 1 0 

Die Rennen waren vorbei, der Zeitplan wurde exakt eingehalten, die Veranstaltung war harmonisch, die Atmosphäre völlig entspannt – so muss ein Samstag nachmittag unter Gleichgesinnten aussehen. Ich fand dieses Rennen das beste in der DSC-Mitte Saison, nicht weil es im eigenen Club war, sondern weil einfach alles gestimmt hat.

Mein Dank gilt meiner Family, die im Bereich „Kochen und Technik“ sehr gute Arbeit geleistet hat, Alex Fuchs und Hanko für die tolle Unterstützung in diesem Jahr als Concoursrichter und als techn. Kommissar. Den veranstaltenden Clubs, die die Rennleitung, das Catering und alle anderen Dinge so gestaltet haben, dass wir eine ordentliche Veranstaltung durchführen konnten. Und natürlich den Clubkollegen für die Mithilfe an diesem gelungenen DSC Final Wochenende.

So, genug der Lobhudelei, aber das musste mal sein. Schließlich sind wir mit der Berichterstattung noch nicht fertig. Zwei wichtige Geschehnisse sind noch aufzuarbeiten: die Siegerehrung und die von allen herbeigesehnte vorweihnachtliche Gabenverteilung. Zuerst das Sportliche: die Sieger wurden geehrt, in der Reihenfolge:

Bester Junior: Basti Jens
3.Platz DSC Mitte: Alex Fuchs
2.Platz DSC Mitte: Alex Jens
1.Platz DSC Mitte: Patrick Brau

Dieter Jens verlieh den Siegern die Pokale und bat anschließend um eine kleine Verschnaufpause, die letzten Rindswürste, Brötchen usw mussten ja noch verzehrt werden. In der Zwischenzeit wurde auf der Bahn der Gabentisch bereitet, denn es gab noch das Highlight des Abends: die Tombola. An dieser Stelle sei nochmals allen Sponsoren gedankt, die sich als sehr großzügig in Ihren Spenden gezeigt haben. Jeder Teilnehmer konnte wunderschöne Preise mit nach Hause nehmen. Nur einer, der ziemlich am Anfang die perfekte Auswahl gehabt hätte, nahm ein T-Shirt und ein paar Kleinigkeiten mit den Worten: “Bloß nix zum Arbeiten mitnehmen!“ Dies zeichnet wohl mit am besten die Stimmung, die am Samstag in Wiesbaden Martinsthal geherrscht hat: witzig, locker und entspannt. Und hier nochmals die Sponsoren, die für die tollen Preise gesorgt haben:



Wiesel Tyres
AirColorTechnik
Car On Line
Slotracing Werk
Motor Modern
Schöler Chassis
DiSo Dieter Sommer
Fischer-Modellbau
JENS SCALE RACING



Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Mit diesen Worten wünsche ich euch allen eine gute Vorweihnachtszeit, reichlich Geschenke, damit wir im kommenden Jahr in der DSC Mitte viele neue Autos bewundern können.

Euer Dieter Jens

Mid.news



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