Startseite HISTORY NEWS DSC Mitte DSC Cup DTSW LEMANS CHALLENGE MARTINSVILLE NASCAR RACES WIE MACHE ICH... IMCA SLOTRACING OLDIES BUT GOODIES GALLERY IMPRESSUM SHOP

DSC Mitte:



Themen:
DSC Mitte 2004
DSC Mitte 2005
DSC Mitte 2006
DSC Mitte 2007
DSC Mitte 2008
DSC Mitte 2009
    DSC Mitte Finale 2009
DSC Mitte 2010
DSC Mitte 2011
DSC Mitte 2012
DSC Mitte 2013
DSC Mitte 2014
DSC Mitte 2015
DSC Mitte 2016
DSC Mitte 2017
DSC Aktuell


DSC Mitte Finale 2009



Nach oben

D S C   M I T T E   F I N A L E ,   6 . L A U F   I N   M A R T I N S T H A L 

Zum ersten Mal richtete die IG Slotracing einen Lauf in der DSC-Mitte aus – und dann gleich das Finale. Gespannt erwartete das gesamte Team den Ansturm, der sich schon im Vorfeld abzeichnete. Bereits am Freitagabend waren 22 Teilnehmer anwesend, um die superschnelle Holzbahn kennen zu lernen. Es wurde zwar eifrig trainiert, doch eine große Anzahl der Leute verbrachte die meiste Zeit an der Theke: Sigrid Jens hatte wieder leckere Sachen frisch zubereitet! Auch unser Schweizer DSC-Süd Cheffe Peter B. klingelte per Handy am Freitagmittag aus dem Gotthard Massiv durch und kündigte sein Eintreffen gegen 15:58 Uhr an – so sagte es zumindest sein Navi im Auto.



Nach oben



Nach oben

Die Bahnverhältnisse waren unverändert gut, die Litze war frisch gereinigt und die ersten schnellen Zeiten lagen im Bereich von 6,10 Sekunden pro 31,5 Meter Runde. Dabei tat sich der Spitzenreiter wieder besonders hervor, denn Patrick Brau war gegen Mitternacht schließlich der Schnellste. Und das mit frisch geschliffenen und nicht eingefahrenen Reifen!
Die Jens Bande vertraute auf die guten Streckenkenntnisse und war relativ trainingsfaul. Schließlich lag man auch im Bereich der schnellen Zeiten. Alex Fuchs war sichtlich nervös wegen seiner noch nicht so schnellen Fahrzeuge, besonders auf die Lister Corvette schimpfte er: schließlich war er damit im Vorfeld schon richtig schnell gewesen. Peter Bichsel war zwar flott unterwegs, aber sichtlich unzufrieden mit den gefahrenen Zeiten, besonders in der Klasse 2. Aber es war ja auch Freitag, der 13.



Nach oben



Nach oben

Die anderen Starter, besonders aus der Frankfurter Ecke hatten sichtlich Spaß und es wurde seltsamerweise gar nicht soviel geschraubt, wie sonst üblich. Vielleicht hat auch die Bahn dazu beigetragen, dass man relativ entspannt an das Trimmen der Autos und das Finden des richtigen Set-ups heranging. Die Strecke hatte ordentlich Grip (ohne Glue!), die Zeiten waren viel versprechen und man konnte flüssig und schnell fahren. Erwartungsvoll fieberte man dem Samstag entgegen, einige Entscheidungen standen noch aus.



Nach oben



Nach oben

Das kleine Weinörtchen Martinsthal erlebte am Samstagmorgen um 8:30 Uhr einen ungewohnten Andrang und eine gewisse Hektik: die Suche nach Parkplätzen, seltsame Menschen mit großen Holzkoffern oder auch mini Schrankwänden eilten durch die verträumten Gassen des noch schlafenden Martinsthal. Frischer Kaffee, jede Menge belegte Brötchen und Kuchen sorgten für eine kräftige Stärkung der angereisten Slotracer. Aus dem Westen kamen noch Patrick Fischer und Michael Kaltenpoth, Dieter Sommer nebst Familie und - auf einen Schlag waren über 40 Leute in den großzügigen und weitläufigen Räumen, frühstückten, schraubten oder standen in der ewig langen Warteschlange an der Bahn.



Nach oben



Nach oben

Die Rennleitung hatte 2 Minuten Turns eingestellt, damit möglichst viele Starter noch ausgiebig trainieren konnten. Das DSC-Mitte Team und die Clubverantwortlichen meisterten die organisatorischen Herausforderungen mit Bravour und nach einer unkomplizierten und flüssigen Wagenabnahme konnten die ersten Rennen bereits um 12:15 Uhr starten.



Nach oben



Nach oben

Unter dem Motto „Jugend forscht“ fuhren diesmal einige neue Gesichter in der DSC-Mitte mit: ihr Debut gaben die 5-jährige Resch-Tochter Liska und Paul Stier. Beide fuhren prima, wobei Paul bei seinem ersten DSC Rennen einigen Arrivierten zeigte, wo der Paul, äh der Bartel, den Most holt. Mit Papas Cheetah fuhr er 225,85 Runden in seinem 5x5 Minuten Rennen und wurde 19ter von 39 Startern.



Nach oben



Nach oben

In der 4. Startgruppe setzte Marcel Müller mit seiner grünen Cheetah eine neue Bestmarke, 234,21 Runden vor Ralf Zawiasinki mit 232,67 Runden. Erst in der sechsten Gruppe fuhr Peter Bichsel mit 237,46 Runden eine neue Bestmarke heraus. Welchen Stellenwert diese Rundenzahl hatte, sollte sich in den beiden abschließenden Gruppen entscheiden.



Nach oben



Nach oben

Jetzt ging es so langsam um die Vorentscheidung, auch in der Meisterschaft. Basti Jens, Reiner Neumann, Hanko Völkel, Robert Ries und Leo Müller versuchten sich an der bisherigen Bestmarke, doch nehmen wir es vorweg: vier schafften das nicht, doch Basti J. pulverisierte mit 239,66 Runden den alten Wert und lag in Führung.

Die Topgruppe hatte eine gewaltig hohe Latte als Vorgabe und so fuhr man auch im Rennen: extrem am Limit, super fair rundenlang nebeneinander und nahezu ohne jeden Abflug. Patrick Brau, Dieter Jens, Alex Fuchs, Alex Jens und Dieter Sommer gaben /fast) alles. Nach dem ersten Turn lagen Patrick und Dieter vorn, knapp vor den beiden Alex und DiSo. Vor dem letzten Heat war klar, es musste noch einmal gedrückt werden, bis der Finger qualmt, sonst würde Basti gewinnen. Patrick quetschte alles aus seinem Regler heraus, er schaffte es nicht ganz und stoppte bei 239,52 Runden. Dieter J., Alex F. und Diso waren auch raus. Sollte ausgerechnet der große Bruder gewinnen? So war es. Alex J. knallte auf der vermeintlich langsamsten Spur 5 noch mal über 47 Runden hin und siegte mit 240,13 Runden. Glückwunsch zum zweiten DSC Einzelsieg dieses Jahr und auch zu Bastis toller Fahrt!



Nach oben



Nach oben

Die Zuschauer, die Helden des letzten Rennens und alle anderen Gäste legten eine Pause a ein, stärkten sich und schon wieder ging es zur Tagesordnung, sprich zur Klasse 2, über.

Die Karten wurden neu gemischt und man startete wie gewohnt nach den Ergebnissen der Klasse 1. Für die kleine Liska war nach 2 Heats Schluß, die Kleine war einfach zu müde! Mike K. hatte einen Defekt, Johanna fuhr beherzt zu Ende und Thomas Glas gewann die Gruppe.
Danach setzte sich Leo M. durch, in der dritten Startgruppe siegte M. Kurtz. In Gruppe 4 gelang es nur dem Sieger Günter Benecke sich vor Leo zu schieben. Mit Reiner Neumann gewann ein Porsche 917 Fahrer die Gruppe 5 und setzte sich bis dato an die Spitze. Doch nun wurde es langsam spannend. Die Zeiten waren ähnlich denen der Klasse 1 Autos, der Grip hielt nach wie vor und damit waren die Bedingungen einwandfrei.

Startgruppe 6: Thomas Resch setzte sich mit seinem GT 40 durch und übernahm hauchdünn die Führung mit 234,88 Runden.



Nach oben



Nach oben

Gruppe 7, vorletztes Rennen, die Spannung steigt. Basti Jens erwies sich als echter Gentleman und ließ Alex Fuchs in die Topgruppe, damit er und Alex J. im direkten Vergleich den Platz 3 der DSC-Mitte Gesamtwertung ausfechten konnten. Dazu gesellten sich Marcel Müller, Patrick Fischer, Ralf Z. und Hanko Völkel. Basti legte 48 Runden hin, dahinter Ralf und Patrick. Nach drei Turns nix Neues, Basti 1 Runde vor den anderen beiden. Vorletzter Lauf: Basti und Patrick je 190 Runden, Ralf 1 Runde dahinter. Peng, ein Abflug von Patrick und Basti konnte durchatmen: 238,12 Runden und die Führung.



Nach oben



Nach oben

Jetzt galt es: Startgruppe 8, 21:20 Uhr, Showdown und damit das letzte Rennen der 2009er Mitte Saison. Alex Fuchs und Jens, Peter Bichsel Dieter Jens und Patrick Brau traten an. Und damit jeder gleich wusste, wer dieses Rennen gewinnen wollte, knallte Patrick 49 Runden auf die Piste. Eine dahinter Dieter J., wieder eine Runde zurück der Rest. Nach zwei Läufen war das Geschehen gleich geblieben. Nach dem dritten Umlauf Patrick vorne mit 145 Runden, Dieter J. und Alex F. mit 143, Peter B. und Alex J. mit 142. Alles beieinander, Spannung pur. Der letzte Turn musste die Entscheidung bringen: Patrick fuhr den Sieg nach Hause, 239,23 Runden. Alex Fuchs fuhr eines seiner allerbesten Rennen und fing Dieter J. 10 Sekunden vor Schluß noch ab und war ein weiteres Mal in dieser Saison einen Meter vor ihm. Alex J. eine knappe Runde hinter seinem direkten Konkurrenten Alex F., damit Platz drei ade! Und eine weitere Runde zurück Peter B., der im letzten Heat mit Schleiferproblemen zu kämpfen hatte. Beifall von den zahlreichen Zuschauern, Gratulation der Fahrer untereinander und irgendwie große Erleichterung allenthalben – die Saison ist gelaufen!



Nach oben



Nach oben

Das Gesamtergebnis:

1.Patrick Brau
2.Basti Jens
3.Alex Jens
4.Alex Fuchs
5.Dieter Jens

Ein spitzenmäßiger Renntag neigt sich fast dem Ende, die ersten wohlverdienten Bierchen werden getrunken und die Siegerehrung steht vor der Tür. Serienchef DJ verliest die Platzierungen, ehrt die Top drei und gibt zwei weitere Pokale an zwei Youngster: Chris Urban als bester Junior und Johanna Fuchs als beste Dame, natürlich Mädel, im Feld!

Concourswahl zum Best of Show an diesem Tag: Lister Corvette von Alex Fuchs.



Nach oben



Nach oben

Und es gibt noch ein Highlight: natürlich ist die Tombola einer der Saison Höhepunkte, und die Sponsoren ließen sich auch in diesem Jahr nicht lumpen: es gab jede Menge Preise, für alle war etwas dabei und manch einer sagte in bester Franz Beckenbauer Tonart:“Ja iss denn scho Weihnachten?“



Nach oben



Nach oben

Eine lange Saison ging zu Ende, geprägt von großen Starterfeldern, einigen Meinungsverschiedenheiten am Anfang des Jahres und einer stattlichen Anzahl neuer, besonders junger, Teilnehmer. Einige liebenswerte Haudegen aus Siegen, dazu etliche junge Familien, unterschiedlichste Personen und Charaktere – dennoch ist die Mitte im Laufe der Zeit zu einer großen Familie geworden, das ist zumindest die Meinung des Chronisten.

Ich möchte mich bei meinem Team der DSC-Mitte bedanken, die Concourswertungen, technische Abnahme, Ergebnislisten usw. erstellt haben. Ein herzliches Dankeschön geht an die vielen Sponsoren für die tatkräftige Unterstützung mit Sachpreisen und natürlich an die IG Slotracing Wiesbaden, für die tolle Hilfe am Wochenende. Und an alle Teilnehmer, ohne die solche Veranstaltungen nicht möglich wären.

Wir sehen uns im nächsten Jahr, zu weiteren Rennen in der DSC-Mitte.



Nach oben



Nach oben