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DSC Mitte 2006

D I E T E R   J E N S   Z U M   D R I T T E N   M A L   S I E G E R ! 

Beim letzten Lauf der DSC-Mitte Saison 2006 waren noch einmal 51 Starter bei der Scuderia Siegen am Start. Es war gleichzeitig der DSC-Cup Endlauf und so verwunderte es nicht, dass nahezu das "who is who" des deutschen Scaleracing startete.

Dieter Jens belegte in der Klasse 1 den fünften Platz, in der Klasse 2 den dritten Rang. Dies reichte, um in der Tageswertung den dritten Platz zu sichern und damit die DSC-Mitte Meisterschaft zum dritten Mal in Folge zu gewinnen.

Die beiden Söhne schlugen sich tapfer und belegten schließlich Platz 5 (und bester Junior) mit Sebastian. Alex hatte in dieser Saison nicht alle Läufe gefahren und war damit nicht im Vorderfeld platziert.

Die Siegener Crew hatte wie gewohnt alles im Griff und zeigte erneut, dass sie es versteht, solche Großveranstaltungen perfekt auszurichten.

Nach der wohlverdienten Winterpause geht es in 2007 gleich im Januar weiter, diesmal in die bereits vierte DSC-Mitte Saison.



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D I E   S A I S O N   A U T O S   D S C - M I T T E   2 0 0 6 



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3 . L A U F   D S C - M I T T E   B E I M   S R T   F R A N K F U R T   A M   9 . 9 . 2 0 0 6 

Rennbericht 3.Lauf DSC-Mitte beim SRT Frankfurt/Main am 9.9.2006



Die Sommerpause war sehr lang – über 4 Monate kein DSC-Lauf in der Mitte! Und was sich da alles getan hat, mein lieber Mann!

Aber der Reihe nach. Bereits im Vorfeld des dritten Meisterschaftslaufes sah man bei den Frankfurtern bereits Gastfahrer, die sich mit der ein wenig verkürzten Bahn in den neuen Räumlichkeiten vertraut machten. Am Freitag Abend vor dem Rennen waren schließlich schon etliche Fahrer am Trainieren und erkundigten sich bei den „Einheimischen“ nach dem richtigen Schliff der Reifen..

Samstag morgen um neun Uhr öffnete der gute Geist des Vereins, Harald Mieth, die Pforten uns schnell waren die besten Bastelplätze belegt. Für die bereits zahlreich erschienen Starter war frischer Kaffee, belegte Brötchen und weitere Schmankerl vorhanden.





Daniel Gerecht verkündete den zeitlichen Ablauf, der Rennleiter Thomas Resch stellte einen 2 Minuten Rhythmus zum Trainieren an der Bahn ein, Robert Wagner bewertete die neuen Fahrzeuge gewohnt kritisch und sicher und Dieter und Alex Jens sorgten für die technische Abnahme. Besser gesagt, technische Nicht-Abnahme. Jedes zweite Auto wurde zurück gewiesen. Wahrscheinlich war die Sommerpause schuld, die Autos standen so lange unberührt im Koffer, dass sie einfach in sich zusammen gefallen sind und dadurch keine Bodenfreiheit mehr hatten. Leute, beim nächsten Mal bitte die Autos zuhause anschauen, 0,8mm Bodenfreiheit heißt das Zauberwort. Und in der kleinen Klasse sind 75mm nun mal das Maß der Breite. Na ja, schließlich kam jeder durch die Abnahme, wenn auch manche zweimal zurück geschickt wurden.







Pünktlich nach einer Stärkung von Harald’s perfektem Buffet ging die erste Startgruppe der Klasse 1 um 12:30 Uhr an den Start. Wir fuhren 4x7 Minuten. Die 23 Starter lieferten sich zum Teil verbissene Kämpfe, wobei zu konstatieren war, dass es doch einige Defekte gab. So hat Chef-Concour-Juror Robert W. ein Rad verloren, Uli Hütwohl hat fast den Motor verloren ( 9 Runden Reparatur!) und auch Markus P. konnte seinen Motor nicht an der Stelle belassen, wo er hingehört.
Schließlich startete der Schweizer DSC-Fan Peter Bichsel mit seinem Chevron B8 und knallte 236,34 Runden auf die Bahn. Sicheres Fahren, schnelles Auto, gute Reifenwahl und ein sehr gutes Handling ließen ihn souverän die Führung übernehmen. Und die behielt er auch, bis die Topgruppe an den Start ging. Nach kurzer Zeit waren Alex und Dieter Jens (Schleiferprobleme nach dem ersten Abflug) schon nicht mehr zu den Sieganwärtern zu zählen. Also mussten sich Norman Grund und Patrick Brau strecken, den führenden Eidgenossen einzuholen. Beide schenkten sich nichts, doch Patrick fuhr Zentimeter um Zentimeter schneller als Norman und gewann die Klasse 1 mit 238,59 Runden vor Norman, der mit 236,94 Runden knapp vor Peter Bichsel lag. Und dass Peter seinen grünen Jaguar dem Sieger als Leihauto zur Verfügung stellte, Hut ab! Damit zwei „swiss cars“ auf den Plätzen 1 und 3.



Die drei Erstplatzierten ( Rennen und Concours zusammen):

1.Platz: Patrick Brau , Jaguar E auf Schöler
2.Platz: Peter Bichsel, Chevron B8 auf Schöler
3.Platz: Dieter Hartmann, Chaparral I auf Schöler

Und jetzt kam der große Auftritt von Harald M: der Grill war angeworfen, Bratwürste, Steaks, Salate und jede Menge Köstlichkeiten warteten auf die hungrige Meute. Si fiel die geplante Pause auch ein wenig länger aus, doch alle genossen draßen das schöne Wetter, das tolle Essen und vor allem das gesellige und nette Beisammensein.





Aber Daniel war unerbittlich und bat die 25 Starter zur Klasse 2. Die Gruppeneinteilung erfolgte nach dem Rennergebnis der Klasse 1 und so gab es neu gemischte Gruppen. Auch hier waren die Positionskämpfe beinhart, und es gab fast in jeder Gruppe minutenlange Duelle Türklinke an Türklinke. Erfreulich, dass wieder neue Gesichter bei der DSC-Mitte auftauchten, die ihr allererstes DSC-Rennen fuhren, herzlich willkommen:

Thomas Resch
Bernhard Offenloch
Peter Juchem
Jörg Jung

Und nicht zu vergessen unseren belgischen Freund Rudi Munten, der dieses Jahr schon mehrfach an deutschen Bahnen gesehen wurde.

Doch zurück zur Klasse 2. Völlig unauffällig, doch ruhig und souverän setzte Günther Benecke mit seinem Carrera 6 zu sagenhaften Höhenflügen und erzielte bis dato die Führung mit 236,94 Runden. Na ja, das wird schon zu holen sein, dachten die Starter der nächsten Gruppen. Denkste, Günther führe weiterhin und das bis zur vorletzten Gruppe.Resch, Jens, Eder oder Kahabka. Einer sollte den Benecke doch einholen. Weit gefehlt. Alle waren fast 4 heats lang gleichauf, doch nur Thomas Resch konnte sich mit 234,59 Runden nähern. Also blieb noch die Topgruppe mit Brau, Grund, Bichsel und Hartmann. Schon früh war klar, dass Peter mit seinem Switzerland-917 und Dieter mit seinem Chaparral 2 nicht in der Lage waren, um den Sieg zu kämpfen.
Also blieb es wieder an den beiden SRT’lern, Patrick und Norman, die Kastanien aus dem Feuer zu holen. Norman überflügelte im Ausrollen noch den Zweitplatzierten Thomas um ein paar Teilstriche, doch gewinnen konnte er auch nicht. Wer dann? Es blieb Patrick, dessen 917 PA Spider sensationell lief. Doch dann blieb das Auto einfach stehen. Kabel ab? Nein. Es war ein tückischer Kurzschluß, der 9 Runden und den Sieg kostete. Also fuhr Güther Benecke, der gar nicht mehr hinsehen konnte, seinen ersten DSC Sieg ein. Gratulation!







Die drei Erstplatzierten ( Rennen und Concours zusammen)

1.Platz: Günther Benecke, Porsche Carrera 6 auf Schöler
2.Platz: Thomas Resch, Chevron B19 auf Schöler
3.Platz: Norman Grund, Porsche 917 auf Plafit



Die meisten Teilnehmer waren nach diesen super spannenden Rennen immer noch an der Bahn, es wurde weiter gefachsimpelt, ein Bierchen zum Abschluß getrunken, dem Harald und dem Rennleiter Thomas herzlich zur tollen Arbeit gratuliert. Der Serienchef Daniel fand ein paar nette Worte zum SRT Frankfurt, dem gesamten Team und den Teilnehmern, wünschte jedem einen guten Nachhauseweg.

Fazit: nach ersten „Befürchtungen“, dass es wieder mal übervoll werden wird, waren wir mit 25 Startern zur „Mitte Normalität“ zurück gekehrt. Immer wieder zeigt sich die sehr gute Stimmung bei den Events, die freundliche Atmosphäre untereinander und die dennoch hart umkämpften Rennen. Es macht Spaß in der Mitte!

Euere

Midnews



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